Bielefeld
Frachtstraße 9, 33602 Bielefeld, Deutschland
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree | Verein & Anfahrt
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree ist kein klassischer Veranstaltungsort und kein gewöhnliches Mehrfamilienhaus. An der Frachtstraße 9 in 33602 Bielefeld befindet sich ein selbstorganisiertes, generationenübergreifendes Wohnprojekt, in dem gemeinschaftliches Leben bewusst gestaltet wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbinden private Wohnungen mit gemeinsam genutzten Räumen, einem Garten und unterschiedlichen Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Adresse, die sowohl als Wohnort als auch als Treffpunkt für nachbarschaftliche, soziale und kulturelle Begegnungen wahrgenommen wird.
Im Pauluscarree leben Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen: Alleinlebende, Familien, Alleinerziehende, Paare und eine Wohngemeinschaft. Die Altersstruktur reicht von sehr jungen bis zu sehr alten Menschen, die Wurzeln der Bewohnerinnen und Bewohner liegen in verschiedenen Nationen. Diese Mischung ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Gemeinschaft bedeutet hier nicht, dass alle gleich leben, sondern dass unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen und Alltagsformen in einer verlässlichen Nachbarschaft zusammenkommen.
Wer nach Haus Paulus, Paulus Haus Verein, Pauluscarree Bielefeld oder einem Gemeinschaftsraum in Bielefeld sucht, findet hier vor allem Informationen zu einem Wohnprojekt mit sozialem Anspruch. Die wichtigsten Themen sind die Geschichte des Hauses, die Wohn- und Gemeinschaftsflächen, die Aktivitäten, die Anfahrt sowie die praktischen Hinweise zu Parkplätzen und Besuchen. Eine öffentlich bestätigte Veranstaltungskapazität oder ein klassischer Saalplan ist nicht angegeben. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf dem gemeinschaftlichen Wohnen und der Nutzung des Hauses als sozialem Begegnungsraum.
Hausgemeinschaft im Pauluscarree: Wohnprojekt und Verein in Bielefeld
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree wurde als gemeinschaftliches Wohnprojekt entwickelt, das verschiedene Generationen und Lebenssituationen unter einem Dach zusammenführt. Die offizielle Projektbeschreibung nennt 24 Wohnungen. Davon sind 11 Wohnungen als Eigentumswohnungen organisiert, 10 Wohnungen öffentlich gefördert und 3 Wohnungen frei finanziert vermietet. Die Wohnungsgrößen liegen je nach veröffentlichter Projektübersicht ungefähr zwischen 50 und 125 Quadratmetern. Damit verbindet das Gebäude unterschiedliche Wohnbedürfnisse, ohne die Idee der Gemeinschaft aufzugeben.
Organisatorisch wird das Projekt durch einen eingetragenen Verein und eine Unternehmensstruktur getragen. Die Hausgemeinschaft beschreibt sich als selbstorganisiertes Wohnprojekt. Selbstorganisation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bewohnerinnen und Bewohner das Zusammenleben nicht ausschließlich über eine externe Einrichtung definieren lassen, sondern Verantwortung für Absprachen, Aktivitäten und die Entwicklung der Gemeinschaft übernehmen. Die Hausverwaltung und die gemeinschaftliche Organisation sind dabei voneinander zu unterscheiden: Das Gebäude hat verwaltungstechnische Strukturen, während die Bewohnergemeinschaft ihre sozialen und nachbarschaftlichen Themen selbst gestaltet.
Die Geschichte des Projekts reicht in die Planungsphase der frühen 2010er-Jahre zurück. In der Chronik werden unter anderem eine Planungs-GbR, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Investor, die Baugenehmigung und die Wohnbauförderung genannt. Der Baubeginn erfolgte im August 2013. Am 14. März 2014 wurde der Grundstein gelegt, am 4. Juli 2014 fand das Richtfest statt. Im Oktober 2015 wurden die meisten Wohnungen bezogen. Diese Entwicklung zeigt, dass das Pauluscarree nicht zufällig als kurzfristige Hausgemeinschaft entstanden ist, sondern über mehrere Jahre geplant und aufgebaut wurde.
Das Wohnprojekt ist Teil einer größeren Diskussion über gemeinschaftliches Wohnen in Bielefeld. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, wie Menschen verschiedener Generationen, Einkommen und Herkunft in einer innerstädtischen Umgebung zusammenleben können. Die Hausgemeinschaft verfolgt den Ansatz, private Rückzugsräume mit gemeinsam nutzbaren Bereichen und verbindlicher Nachbarschaft zu verbinden. Für Suchanfragen wie Hausgemeinschaft Bielefeld, Wohnprojekt Bielefeld oder gemeinschaftlich wohnen Bielefeld ist das Pauluscarree deshalb ein besonders anschauliches Beispiel.
Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Gästezimmer und Garten
Ein wesentlicher Bestandteil des Pauluscarree-Konzepts sind die gemeinschaftlich genutzten Räume. Die Projektunterlagen nennen einen Gemeinschaftsraum mit Küche, einen Kinderraum, ein Gästezimmer, einen Multifunktionsraum, Bad und Toiletten. Ergänzt werden diese Innenräume durch einen Garten rund um das Haus und Grabeland. Diese Bereiche erweitern die privaten Wohnungen und schaffen Möglichkeiten für Begegnung, praktische Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten.
Der Gemeinschaftsraum ist dabei nicht mit einer öffentlichen Veranstaltungshalle gleichzusetzen. Er gehört zur Hausgemeinschaft und wird im Rahmen des Wohnprojekts genutzt. Externe Treffen können stattfinden, wenn sie mit den zuständigen Personen abgestimmt sind. Ein Beispiel ist der Stammtisch des Tauschring Bielefeld, der laut eigener Information am ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Gemeinschaftsraum der Hausgemeinschaft zusammenkommt. Auch andere Veranstaltungen und Gesprächsangebote wurden in öffentlichen Programmen bereits mit der Adresse Frachtstraße 9 angekündigt.
Die Ausstattung mit Küche und Multifunktionsraum unterstützt unterschiedliche Formen des Zusammenseins. Gemeinsame Mahlzeiten können vorbereitet und durchgeführt werden. Ein Workshop kann in einem passenden Raum stattfinden. Für Familien gibt es mit dem Kinderraum einen Bereich, der auf die Bedürfnisse jüngerer Bewohnerinnen und Bewohner eingeht. Das Gästezimmer kann Besuch ermöglichen, ohne dass jede Wohnung zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten vorhalten muss. Der Garten schafft einen weiteren gemeinschaftlichen Ort und macht die Nachbarschaft auch im Außenbereich erlebbar.
Ein klassischer Saalplan mit nummerierten Sitzplätzen ist für das Pauluscarree nicht veröffentlicht. Ebenso gibt es keine bestätigte maximale Besucherzahl für öffentliche Veranstaltungen. Für die Planung eines Treffens ist daher eine individuelle Absprache notwendig. Entscheidend sind Raumgröße, Anlass, Hausregeln, Zugänglichkeit und die Frage, ob eine Veranstaltung nur für die Bewohnergemeinschaft oder auch für Gäste gedacht ist. Wer nach dem Suchbegriff Pauluscarree Saalplan sucht, sollte deshalb nicht von einem Theater- oder Konzertsaal ausgehen, sondern vom flexibel genutzten Gemeinschaftsraum eines Wohnprojekts.
Die räumliche Struktur zeigt, wie das Pauluscarree Privatsphäre und Gemeinschaft verbindet. Die eigenen Wohnungen bleiben der persönliche Lebensbereich. Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Garten und Multifunktionsraum bieten dagegen Flächen, in denen Begegnung freiwillig und organisiert stattfinden kann. Genau diese Kombination macht das Projekt für Menschen interessant, die gemeinschaftliches Wohnen suchen, aber nicht auf eigene Rückzugsmöglichkeiten verzichten möchten.
Veranstaltungen und Aktivitäten im Pauluscarree
Die Aktivitäten im Pauluscarree sind eng mit dem Alltag der Hausgemeinschaft verbunden. In den Projektinformationen werden gemeinsames Essen, Kaffeenachmittage und gemeinsames Fußballschauen genannt. Dazu kommen Workshops, beispielsweise zu Tanzen oder Meditation, sowie Flohmärkte. Diese Angebote zeigen, dass das Haus nicht nur über seine Architektur funktioniert. Gemeinschaft entsteht vor allem durch wiederkehrende Gelegenheiten, bei denen Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und praktische Erfahrungen teilen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interkulturellen und generationenübergreifenden Formaten. Genannt werden eine interkulturelle und afrodeutsche Eltern-Kind-Gruppe sowie ein Mütterkreis. Solche Aktivitäten richten sich nicht zwingend an ein anonymes Publikum, sondern entstehen aus den Interessen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig kann das Haus durch Kooperationen und ausgewählte Veranstaltungen mit dem Stadtteil verbunden sein. Die Adresse wurde beispielsweise im Programm der offenen Wohnprojekte in Bielefeld berücksichtigt. Dort wurde das zehnjährige Bestehen des Wohnprojekts mit Gesprächen, Haus- und Wohnungsführungen, Getränken sowie einem gemeinsamen Ausklang angekündigt.
Auch öffentliche oder halböffentliche Bildungs- und Gesprächsangebote können im Gemeinschaftsraum stattfinden. In Bielefelder Veranstaltungsübersichten wurde die Hausgemeinschaft unter anderem im Zusammenhang mit Fragen zur seelischen Gesundheit und zu gemeinschaftlichen Wohnformen genannt. Das passt zum Charakter des Projekts: Das Pauluscarree versteht sich nicht als kommerzielle Eventlocation, sondern als konkreter Ort, an dem gesellschaftliche Themen im direkten Zusammenhang mit dem Wohnen besprochen werden können.
Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, dass nicht jede Aktivität automatisch öffentlich zugänglich ist. Viele Angebote richten sich an die Bewohnergemeinschaft, an eingeladene Gruppen oder an vorher angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer an einem Stammtisch, Workshop oder Gespräch teilnehmen möchte, sollte deshalb die jeweiligen Veranstalter oder die Hausgemeinschaft kontaktieren. Ein tagesaktuelles Programm wie bei einem Theater, einer Konzerthalle oder einem Kulturzentrum ist nicht dauerhaft in gleicher Form veröffentlicht.
Die besondere Qualität der Aktivitäten liegt in ihrer Nähe zum Alltag. Ein gemeinsames Essen, ein Nachbarschaftstreffen oder ein Workshop kann Beziehungen schaffen, die über den einzelnen Termin hinausreichen. Die Hausgemeinschaft wird damit zu einem Ort, an dem soziale Kontakte nicht nur bei großen Events, sondern regelmäßig und in kleinen Gruppen entstehen. Suchende, die unter Pauluscarree Veranstaltungen oder Gemeinschaftsraum Bielefeld nach einem sozialen Treffpunkt suchen, sollten genau diese niedrigschwellige und nachbarschaftliche Ausrichtung berücksichtigen.
Pauluscarree Anfahrt mit Bus, Stadtbahn, Bahn und Fahrrad
Die Adresse der Hausgemeinschaft lautet Frachtstraße 9, 33602 Bielefeld. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung weist darauf hin, dass Navigationssysteme die Adresse teilweise nicht korrekt erkennen oder eine nicht mehr vorhandene Zufahrt über die Dr.-Viktoria-Steinbiss-Straße vorschlagen können. Für die Anfahrt mit dem Auto ist deshalb ein genauer Blick auf die Zufahrtsregelung wichtig. Die Frachtstraße ist eine Sackgasse und kann nur von der Heinrichstraße aus angefahren werden.
Mit dem Bus werden die Linien 23, 24, 25 und 26 als Möglichkeit genannt. Die passende Haltestelle ist Arbeitsamt. Von dort führt der Weg zunächst in die Walter-Rathenau-Straße. Anschließend geht es geradeaus bis zu einem Rad- und Fußgängerweg zwischen den Hausnummern 36 und 48. Dieser Weg führt bis zur Frachtstraße. Links liegt das Haus mit der Nummer 9. Die Route ist besonders hilfreich, weil die Hausadresse selbst in einem Bereich liegt, dessen Erreichbarkeit für Ortsfremde nicht sofort eindeutig ist.
Wer mit der Stadtbahn anreist, kann den Weg über den Jahnplatz oder den Hauptbahnhof wählen. Vom Jahnplatz führt die beschriebene Route über die Wilhelmstraße zum Kesselbrink, weiter über die Friedrich-Ebert-Straße und August-Bebel-Straße in Richtung Werner-Bock-Straße und Arbeitsamt. Danach geht es über die Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg zur Frachtstraße. Vom Hauptbahnhof ist der Ausgang zur Herbert-Hinnendahl-Straße ein geeigneter Orientierungspunkt. Über den Willy-Brandt-Platz und die Paulusstraße führt der Weg zur Walter-Rathenau-Straße und anschließend zur Frachtstraße.
Auch für die Anreise mit dem Fahrrad kann die beschriebene Route über Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg genutzt werden. Der Weg zwischen den Hausnummern 36 und 48 ist ein wichtiger Orientierungspunkt. Gäste sollten berücksichtigen, dass die Lage zwar innenstadtnah ist, die Zufahrt und der Zugang zum Gemeinschaftsraum jedoch nicht mit einem großen öffentlichen Veranstaltungsgebäude vergleichbar sind.
Die zentrale Lage in Bielefeld macht die Anreise ohne eigenes Auto grundsätzlich attraktiv. Die Nähe zu Bahnhof, Innenstadt, Stadtbahn und Busverbindungen erleichtert die Teilnahme an Treffen. Gleichzeitig sollte für den Fußweg etwas Zeit eingeplant werden, weil der Eingang nicht unbedingt direkt von einer großen Hauptstraße aus sichtbar ist. Für Gruppen empfiehlt es sich, vorab eine gemeinsame Wegbeschreibung mit dem Zugang zum Gemeinschaftsraum zu verschicken.
Pauluscarree parken und Zugang zur Frachtstraße 9
Beim Thema Parken gelten am Pauluscarree klare Hinweise. Die Parkplätze im Hof des Hauses sind vergeben und sollen von Besucherinnen und Besuchern nicht genutzt werden. Es gibt einen Gästeparkplatz, der unter Umständen zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Parkplatz ist jedoch nicht automatisch frei. Gäste sollen sich vor der Anfahrt mit ihrer Kontaktperson im Haus absprechen und sich den Gästeparkplatz zeigen lassen. Diese Regelung verhindert, dass private Stellplätze blockiert werden oder Besucherinnen und Besucher versehentlich auf reservierten Flächen parken.
Die Zufahrt erfolgt über die Heinrichstraße. Von der August-Bebel-Straße oder der Wilhelm-Bertelsmann-Straße beziehungsweise Borsigstraße kann die Heinrichstraße erreicht werden. Auch über die Eckendorfer Straße und die Walter-Rathenau-Straße ist die Zufahrt möglich. Die offizielle Beschreibung empfiehlt bei Problemen mit dem Navigationssystem, zunächst Heinrichstraße 42 einzugeben und von dort in die Frachtstraße zu fahren. Diese Information ist besonders für Gäste hilfreich, die zum ersten Mal anreisen.
Von Norden kommend führen die beschriebenen Wege über die A2 und die Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe in Richtung Bielefeld-Zentrum. Von Süden kann die Anreise über die A2 oder A33 und das Kreuz Bielefeld erfolgen, anschließend über die A33 zur Abfahrt Bielefeld-Zentrum und die B61. Für die letzten innerstädtischen Abschnitte wird die Walter-Rathenau-Straße als wichtiger Orientierungspunkt genannt. Die Frachtstraße liegt danach über die Heinrichstraße erreichbar.
Vom Straßenraum aus führt der Weg zum Gemeinschaftsraum durch den Gang zwischen Parkplatz und Haus. Der Eingang liegt hinter beziehungsweise neben dem Bereich, an dem Hauseingang, Treppenhaus und Aufzug passiert werden. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung erklärt, dass man von der Frachtstraße aus geradeaus bis zum Eingang des Gemeinschaftsraums gehen kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte die Zugangssituation vorab mit der Kontaktperson klären, da es sich nicht um ein ständig geöffnetes öffentliches Haus handelt.
Die Parkplatzsituation ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Pauluscarree von kommerziellen Veranstaltungsorten unterscheidet. Es gibt keine allgemeine Besucherparkplatz-Infrastruktur mit ausgewiesenen Eventflächen. Stattdessen steht das Wohnprojekt im Vordergrund. Für größere Gruppen sind Bus und Bahn daher oft die einfachere Lösung. Bei einer individuellen Anreise mit dem Auto sollten die Regeln respektiert und private Stellflächen freigehalten werden.
Generationenübergreifend wohnen, Nachbarschaft und Besonderheiten
Die zentrale Besonderheit des Pauluscarree ist die Kombination aus verschiedenen Generationen, Lebensentwürfen und finanziellen Voraussetzungen. Die Projektinformationen nennen 34 Erwachsene und 10 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Altersspanne reicht von einem bis 94 Jahren. Damit ist das Haus nicht auf eine bestimmte Lebensphase ausgerichtet. Familien, Einzelpersonen, Paare und eine WG gehören ebenso zur beschriebenen Struktur wie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
Diese Vielfalt wird im Selbstverständnis der Hausgemeinschaft nicht als Problem, sondern als Bereicherung betrachtet. Unterschiedliche Perspektiven können das tägliche Zusammenleben anspruchsvoller machen, bieten aber zugleich Chancen für Lernen, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis. Eine generationenübergreifende Hausgemeinschaft kann im Alltag ganz praktische Vorteile haben: Menschen begegnen sich im Garten, helfen bei kleinen Aufgaben, teilen Erfahrungen oder organisieren gemeinsame Aktivitäten. Gleichzeitig bleibt die Teilnahme an der Gemeinschaft freiwillig und muss mit den privaten Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner vereinbar sein.
Das Pauluscarree liegt in einem innerstädtischen Quartier von Bielefeld. Die Lage verbindet kurze Wege in die Innenstadt mit der Möglichkeit, gemeinschaftliche Flächen am Haus zu nutzen. In den öffentlichen Beschreibungen wird das Projekt als Hausgemeinschaft im Herzen Bielefelds eingeordnet. Die Nähe zum Bahnhof, zum Jahnplatz, zum Kesselbrink und zu wichtigen Verkehrsachsen erleichtert die Anbindung. Zugleich ist die Frachtstraße eine eher geschützte Adresse, die nicht die typische offene Front eines Kulturhauses oder einer öffentlichen Institution besitzt.
Als Besonderheit kommt die Entstehungsgeschichte hinzu. Die Hausgemeinschaft wurde nicht erst nach dem Einzug spontan organisiert, sondern über eine längere Planungs- und Bauphase vorbereitet. Dazu gehörten die Zusammenarbeit mit einem Investor, die Gründung einer Planungs-GbR, die Wohnbauförderung, die Gründung der Frachtstraße 9 Unternehmensgesellschaft und der spätere Bezug der Wohnungen. Das Projekt verbindet damit bauliche Planung und soziale Zielsetzung.
Die Hausgemeinschaft ist außerdem in Netzwerke zum gemeinschaftlichen Wohnen eingebunden. Solche Netzwerke machen Wohnprojekte sichtbar, vermitteln Erfahrungen und fördern den Austausch über selbstorganisierte Wohnformen. Das Pauluscarree steht damit beispielhaft für eine Wohnidee, die nicht nur private Wohnungen bereitstellt, sondern bewusst Räume für Nachbarschaft, Teilhabe und gegenseitige Begegnung schafft.
Besuch planen: Wichtige Hinweise zur Nutzung der Location
Wer das Pauluscarree besuchen möchte, sollte zunächst klären, ob der gewünschte Termin öffentlich, halböffentlich oder ausschließlich hausintern ist. Bei einem offenen Stammtisch oder einer angekündigten Veranstaltung gelten andere Voraussetzungen als bei einem privaten Treffen der Bewohnergemeinschaft. Eine vorherige Kontaktaufnahme verhindert Missverständnisse und stellt sicher, dass der Gemeinschaftsraum zugänglich ist. Die offizielle Kontaktadresse der Hausgemeinschaft ist in den Projektinformationen angegeben.
Für Veranstalter ist außerdem wichtig, dass das Pauluscarree keine klassische Mietlocation mit standardisiertem Buchungsformular, veröffentlichtem Preisverzeichnis oder festem Veranstaltungskalender ist. Angaben zu einer allgemeinen Saalkapazität, zu Bühnentechnik, professioneller Veranstaltungstechnik oder einer gastronomischen Versorgung sind nicht veröffentlicht. Der Raum ist vor allem für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche und thematische Treffen gedacht. Ob eine bestimmte Nutzung möglich ist, muss individuell vereinbart werden.
Die vorhandene Küche kann gemeinschaftliche Mahlzeiten und kleinere Bewirtungen unterstützen. Für größere Veranstaltungen sollten Besucherinnen und Besucher jedoch nicht automatisch von einem vollständigen Cateringangebot ausgehen. Ebenso ist nicht ausgewiesen, dass der Raum über eine professionelle Ton- oder Lichtanlage verfügt. Bei Workshops, Gesprächsrunden, Eltern-Kind-Angeboten oder kleinen Nachbarschaftsformaten kann die vorhandene Infrastruktur dennoch passend sein. Die Anforderungen sollten im Vorfeld mit der Hausgemeinschaft abgestimmt werden.
Auch Fragen zur Barrierearmut, zu Sitzmöglichkeiten, zu Toiletten und zum Zugang sollten vor einem Besuch geklärt werden. Die Projektdaten nennen Bad und Toiletten als gemeinschaftlich genutzte Bereiche sowie einen Aufzug im Zugangsbereich. Daraus lässt sich jedoch keine vollständige Aussage über jede Form der Barrierefreiheit ableiten. Menschen mit besonderen Anforderungen sollten deshalb direkt nachfragen und sich den konkreten Weg zum Gemeinschaftsraum erklären lassen.
Für Gäste ist ein respektvoller Umgang mit der Wohnsituation besonders wichtig. Das Pauluscarree ist ein bewohntes Haus. Veranstaltungen finden in unmittelbarer Nähe zu privaten Wohnungen statt. Rücksicht auf Ruhezeiten, Hausregeln, Zugang und Nachbarschaft gehört daher zum Besuch dazu. Gerade diese Verbindung aus Wohnort und Begegnungsraum macht den Charakter des Pauluscarree aus. Wer eine vertraute, soziale und nicht kommerzielle Atmosphäre sucht, kann hier einen besonderen Ort finden, sollte aber die privaten Rahmenbedingungen des Wohnprojekts beachten.
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree steht damit für eine andere Art von Location. Es geht nicht um maximale Besucherzahlen, große Werbekampagnen oder ein dauerhaftes Bühnenprogramm. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die gemeinschaftlich wohnen, Verantwortung übernehmen und ihre Räume für passende Begegnungen öffnen. Die Adresse Frachtstraße 9 ist deshalb vor allem für Interessierte an Wohnprojekten, Nachbarschaft, sozialen Themen, gemeinschaftlichem Leben und kleineren Veranstaltungen relevant.
Quellen:
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Offizielle Website
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Anfahrt und Parken
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Chronik
- Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte - Pauluscarree
- Projektdaten Pauluscarree - Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte
- Tauschring Bielefeld - Stammtisch im Gemeinschaftsraum
- Stadt Bielefeld - Programm der offenen Wohnprojekte
- Forschungsstelle für Wohnungswesen - Modellprojekt in Bielefeld
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Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree | Verein & Anfahrt
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree ist kein klassischer Veranstaltungsort und kein gewöhnliches Mehrfamilienhaus. An der Frachtstraße 9 in 33602 Bielefeld befindet sich ein selbstorganisiertes, generationenübergreifendes Wohnprojekt, in dem gemeinschaftliches Leben bewusst gestaltet wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbinden private Wohnungen mit gemeinsam genutzten Räumen, einem Garten und unterschiedlichen Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Adresse, die sowohl als Wohnort als auch als Treffpunkt für nachbarschaftliche, soziale und kulturelle Begegnungen wahrgenommen wird.
Im Pauluscarree leben Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen: Alleinlebende, Familien, Alleinerziehende, Paare und eine Wohngemeinschaft. Die Altersstruktur reicht von sehr jungen bis zu sehr alten Menschen, die Wurzeln der Bewohnerinnen und Bewohner liegen in verschiedenen Nationen. Diese Mischung ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Gemeinschaft bedeutet hier nicht, dass alle gleich leben, sondern dass unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen und Alltagsformen in einer verlässlichen Nachbarschaft zusammenkommen.
Wer nach Haus Paulus, Paulus Haus Verein, Pauluscarree Bielefeld oder einem Gemeinschaftsraum in Bielefeld sucht, findet hier vor allem Informationen zu einem Wohnprojekt mit sozialem Anspruch. Die wichtigsten Themen sind die Geschichte des Hauses, die Wohn- und Gemeinschaftsflächen, die Aktivitäten, die Anfahrt sowie die praktischen Hinweise zu Parkplätzen und Besuchen. Eine öffentlich bestätigte Veranstaltungskapazität oder ein klassischer Saalplan ist nicht angegeben. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf dem gemeinschaftlichen Wohnen und der Nutzung des Hauses als sozialem Begegnungsraum.
Hausgemeinschaft im Pauluscarree: Wohnprojekt und Verein in Bielefeld
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree wurde als gemeinschaftliches Wohnprojekt entwickelt, das verschiedene Generationen und Lebenssituationen unter einem Dach zusammenführt. Die offizielle Projektbeschreibung nennt 24 Wohnungen. Davon sind 11 Wohnungen als Eigentumswohnungen organisiert, 10 Wohnungen öffentlich gefördert und 3 Wohnungen frei finanziert vermietet. Die Wohnungsgrößen liegen je nach veröffentlichter Projektübersicht ungefähr zwischen 50 und 125 Quadratmetern. Damit verbindet das Gebäude unterschiedliche Wohnbedürfnisse, ohne die Idee der Gemeinschaft aufzugeben.
Organisatorisch wird das Projekt durch einen eingetragenen Verein und eine Unternehmensstruktur getragen. Die Hausgemeinschaft beschreibt sich als selbstorganisiertes Wohnprojekt. Selbstorganisation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bewohnerinnen und Bewohner das Zusammenleben nicht ausschließlich über eine externe Einrichtung definieren lassen, sondern Verantwortung für Absprachen, Aktivitäten und die Entwicklung der Gemeinschaft übernehmen. Die Hausverwaltung und die gemeinschaftliche Organisation sind dabei voneinander zu unterscheiden: Das Gebäude hat verwaltungstechnische Strukturen, während die Bewohnergemeinschaft ihre sozialen und nachbarschaftlichen Themen selbst gestaltet.
Die Geschichte des Projekts reicht in die Planungsphase der frühen 2010er-Jahre zurück. In der Chronik werden unter anderem eine Planungs-GbR, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Investor, die Baugenehmigung und die Wohnbauförderung genannt. Der Baubeginn erfolgte im August 2013. Am 14. März 2014 wurde der Grundstein gelegt, am 4. Juli 2014 fand das Richtfest statt. Im Oktober 2015 wurden die meisten Wohnungen bezogen. Diese Entwicklung zeigt, dass das Pauluscarree nicht zufällig als kurzfristige Hausgemeinschaft entstanden ist, sondern über mehrere Jahre geplant und aufgebaut wurde.
Das Wohnprojekt ist Teil einer größeren Diskussion über gemeinschaftliches Wohnen in Bielefeld. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, wie Menschen verschiedener Generationen, Einkommen und Herkunft in einer innerstädtischen Umgebung zusammenleben können. Die Hausgemeinschaft verfolgt den Ansatz, private Rückzugsräume mit gemeinsam nutzbaren Bereichen und verbindlicher Nachbarschaft zu verbinden. Für Suchanfragen wie Hausgemeinschaft Bielefeld, Wohnprojekt Bielefeld oder gemeinschaftlich wohnen Bielefeld ist das Pauluscarree deshalb ein besonders anschauliches Beispiel.
Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Gästezimmer und Garten
Ein wesentlicher Bestandteil des Pauluscarree-Konzepts sind die gemeinschaftlich genutzten Räume. Die Projektunterlagen nennen einen Gemeinschaftsraum mit Küche, einen Kinderraum, ein Gästezimmer, einen Multifunktionsraum, Bad und Toiletten. Ergänzt werden diese Innenräume durch einen Garten rund um das Haus und Grabeland. Diese Bereiche erweitern die privaten Wohnungen und schaffen Möglichkeiten für Begegnung, praktische Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten.
Der Gemeinschaftsraum ist dabei nicht mit einer öffentlichen Veranstaltungshalle gleichzusetzen. Er gehört zur Hausgemeinschaft und wird im Rahmen des Wohnprojekts genutzt. Externe Treffen können stattfinden, wenn sie mit den zuständigen Personen abgestimmt sind. Ein Beispiel ist der Stammtisch des Tauschring Bielefeld, der laut eigener Information am ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Gemeinschaftsraum der Hausgemeinschaft zusammenkommt. Auch andere Veranstaltungen und Gesprächsangebote wurden in öffentlichen Programmen bereits mit der Adresse Frachtstraße 9 angekündigt.
Die Ausstattung mit Küche und Multifunktionsraum unterstützt unterschiedliche Formen des Zusammenseins. Gemeinsame Mahlzeiten können vorbereitet und durchgeführt werden. Ein Workshop kann in einem passenden Raum stattfinden. Für Familien gibt es mit dem Kinderraum einen Bereich, der auf die Bedürfnisse jüngerer Bewohnerinnen und Bewohner eingeht. Das Gästezimmer kann Besuch ermöglichen, ohne dass jede Wohnung zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten vorhalten muss. Der Garten schafft einen weiteren gemeinschaftlichen Ort und macht die Nachbarschaft auch im Außenbereich erlebbar.
Ein klassischer Saalplan mit nummerierten Sitzplätzen ist für das Pauluscarree nicht veröffentlicht. Ebenso gibt es keine bestätigte maximale Besucherzahl für öffentliche Veranstaltungen. Für die Planung eines Treffens ist daher eine individuelle Absprache notwendig. Entscheidend sind Raumgröße, Anlass, Hausregeln, Zugänglichkeit und die Frage, ob eine Veranstaltung nur für die Bewohnergemeinschaft oder auch für Gäste gedacht ist. Wer nach dem Suchbegriff Pauluscarree Saalplan sucht, sollte deshalb nicht von einem Theater- oder Konzertsaal ausgehen, sondern vom flexibel genutzten Gemeinschaftsraum eines Wohnprojekts.
Die räumliche Struktur zeigt, wie das Pauluscarree Privatsphäre und Gemeinschaft verbindet. Die eigenen Wohnungen bleiben der persönliche Lebensbereich. Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Garten und Multifunktionsraum bieten dagegen Flächen, in denen Begegnung freiwillig und organisiert stattfinden kann. Genau diese Kombination macht das Projekt für Menschen interessant, die gemeinschaftliches Wohnen suchen, aber nicht auf eigene Rückzugsmöglichkeiten verzichten möchten.
Veranstaltungen und Aktivitäten im Pauluscarree
Die Aktivitäten im Pauluscarree sind eng mit dem Alltag der Hausgemeinschaft verbunden. In den Projektinformationen werden gemeinsames Essen, Kaffeenachmittage und gemeinsames Fußballschauen genannt. Dazu kommen Workshops, beispielsweise zu Tanzen oder Meditation, sowie Flohmärkte. Diese Angebote zeigen, dass das Haus nicht nur über seine Architektur funktioniert. Gemeinschaft entsteht vor allem durch wiederkehrende Gelegenheiten, bei denen Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und praktische Erfahrungen teilen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interkulturellen und generationenübergreifenden Formaten. Genannt werden eine interkulturelle und afrodeutsche Eltern-Kind-Gruppe sowie ein Mütterkreis. Solche Aktivitäten richten sich nicht zwingend an ein anonymes Publikum, sondern entstehen aus den Interessen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig kann das Haus durch Kooperationen und ausgewählte Veranstaltungen mit dem Stadtteil verbunden sein. Die Adresse wurde beispielsweise im Programm der offenen Wohnprojekte in Bielefeld berücksichtigt. Dort wurde das zehnjährige Bestehen des Wohnprojekts mit Gesprächen, Haus- und Wohnungsführungen, Getränken sowie einem gemeinsamen Ausklang angekündigt.
Auch öffentliche oder halböffentliche Bildungs- und Gesprächsangebote können im Gemeinschaftsraum stattfinden. In Bielefelder Veranstaltungsübersichten wurde die Hausgemeinschaft unter anderem im Zusammenhang mit Fragen zur seelischen Gesundheit und zu gemeinschaftlichen Wohnformen genannt. Das passt zum Charakter des Projekts: Das Pauluscarree versteht sich nicht als kommerzielle Eventlocation, sondern als konkreter Ort, an dem gesellschaftliche Themen im direkten Zusammenhang mit dem Wohnen besprochen werden können.
Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, dass nicht jede Aktivität automatisch öffentlich zugänglich ist. Viele Angebote richten sich an die Bewohnergemeinschaft, an eingeladene Gruppen oder an vorher angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer an einem Stammtisch, Workshop oder Gespräch teilnehmen möchte, sollte deshalb die jeweiligen Veranstalter oder die Hausgemeinschaft kontaktieren. Ein tagesaktuelles Programm wie bei einem Theater, einer Konzerthalle oder einem Kulturzentrum ist nicht dauerhaft in gleicher Form veröffentlicht.
Die besondere Qualität der Aktivitäten liegt in ihrer Nähe zum Alltag. Ein gemeinsames Essen, ein Nachbarschaftstreffen oder ein Workshop kann Beziehungen schaffen, die über den einzelnen Termin hinausreichen. Die Hausgemeinschaft wird damit zu einem Ort, an dem soziale Kontakte nicht nur bei großen Events, sondern regelmäßig und in kleinen Gruppen entstehen. Suchende, die unter Pauluscarree Veranstaltungen oder Gemeinschaftsraum Bielefeld nach einem sozialen Treffpunkt suchen, sollten genau diese niedrigschwellige und nachbarschaftliche Ausrichtung berücksichtigen.
Pauluscarree Anfahrt mit Bus, Stadtbahn, Bahn und Fahrrad
Die Adresse der Hausgemeinschaft lautet Frachtstraße 9, 33602 Bielefeld. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung weist darauf hin, dass Navigationssysteme die Adresse teilweise nicht korrekt erkennen oder eine nicht mehr vorhandene Zufahrt über die Dr.-Viktoria-Steinbiss-Straße vorschlagen können. Für die Anfahrt mit dem Auto ist deshalb ein genauer Blick auf die Zufahrtsregelung wichtig. Die Frachtstraße ist eine Sackgasse und kann nur von der Heinrichstraße aus angefahren werden.
Mit dem Bus werden die Linien 23, 24, 25 und 26 als Möglichkeit genannt. Die passende Haltestelle ist Arbeitsamt. Von dort führt der Weg zunächst in die Walter-Rathenau-Straße. Anschließend geht es geradeaus bis zu einem Rad- und Fußgängerweg zwischen den Hausnummern 36 und 48. Dieser Weg führt bis zur Frachtstraße. Links liegt das Haus mit der Nummer 9. Die Route ist besonders hilfreich, weil die Hausadresse selbst in einem Bereich liegt, dessen Erreichbarkeit für Ortsfremde nicht sofort eindeutig ist.
Wer mit der Stadtbahn anreist, kann den Weg über den Jahnplatz oder den Hauptbahnhof wählen. Vom Jahnplatz führt die beschriebene Route über die Wilhelmstraße zum Kesselbrink, weiter über die Friedrich-Ebert-Straße und August-Bebel-Straße in Richtung Werner-Bock-Straße und Arbeitsamt. Danach geht es über die Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg zur Frachtstraße. Vom Hauptbahnhof ist der Ausgang zur Herbert-Hinnendahl-Straße ein geeigneter Orientierungspunkt. Über den Willy-Brandt-Platz und die Paulusstraße führt der Weg zur Walter-Rathenau-Straße und anschließend zur Frachtstraße.
Auch für die Anreise mit dem Fahrrad kann die beschriebene Route über Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg genutzt werden. Der Weg zwischen den Hausnummern 36 und 48 ist ein wichtiger Orientierungspunkt. Gäste sollten berücksichtigen, dass die Lage zwar innenstadtnah ist, die Zufahrt und der Zugang zum Gemeinschaftsraum jedoch nicht mit einem großen öffentlichen Veranstaltungsgebäude vergleichbar sind.
Die zentrale Lage in Bielefeld macht die Anreise ohne eigenes Auto grundsätzlich attraktiv. Die Nähe zu Bahnhof, Innenstadt, Stadtbahn und Busverbindungen erleichtert die Teilnahme an Treffen. Gleichzeitig sollte für den Fußweg etwas Zeit eingeplant werden, weil der Eingang nicht unbedingt direkt von einer großen Hauptstraße aus sichtbar ist. Für Gruppen empfiehlt es sich, vorab eine gemeinsame Wegbeschreibung mit dem Zugang zum Gemeinschaftsraum zu verschicken.
Pauluscarree parken und Zugang zur Frachtstraße 9
Beim Thema Parken gelten am Pauluscarree klare Hinweise. Die Parkplätze im Hof des Hauses sind vergeben und sollen von Besucherinnen und Besuchern nicht genutzt werden. Es gibt einen Gästeparkplatz, der unter Umständen zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Parkplatz ist jedoch nicht automatisch frei. Gäste sollen sich vor der Anfahrt mit ihrer Kontaktperson im Haus absprechen und sich den Gästeparkplatz zeigen lassen. Diese Regelung verhindert, dass private Stellplätze blockiert werden oder Besucherinnen und Besucher versehentlich auf reservierten Flächen parken.
Die Zufahrt erfolgt über die Heinrichstraße. Von der August-Bebel-Straße oder der Wilhelm-Bertelsmann-Straße beziehungsweise Borsigstraße kann die Heinrichstraße erreicht werden. Auch über die Eckendorfer Straße und die Walter-Rathenau-Straße ist die Zufahrt möglich. Die offizielle Beschreibung empfiehlt bei Problemen mit dem Navigationssystem, zunächst Heinrichstraße 42 einzugeben und von dort in die Frachtstraße zu fahren. Diese Information ist besonders für Gäste hilfreich, die zum ersten Mal anreisen.
Von Norden kommend führen die beschriebenen Wege über die A2 und die Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe in Richtung Bielefeld-Zentrum. Von Süden kann die Anreise über die A2 oder A33 und das Kreuz Bielefeld erfolgen, anschließend über die A33 zur Abfahrt Bielefeld-Zentrum und die B61. Für die letzten innerstädtischen Abschnitte wird die Walter-Rathenau-Straße als wichtiger Orientierungspunkt genannt. Die Frachtstraße liegt danach über die Heinrichstraße erreichbar.
Vom Straßenraum aus führt der Weg zum Gemeinschaftsraum durch den Gang zwischen Parkplatz und Haus. Der Eingang liegt hinter beziehungsweise neben dem Bereich, an dem Hauseingang, Treppenhaus und Aufzug passiert werden. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung erklärt, dass man von der Frachtstraße aus geradeaus bis zum Eingang des Gemeinschaftsraums gehen kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte die Zugangssituation vorab mit der Kontaktperson klären, da es sich nicht um ein ständig geöffnetes öffentliches Haus handelt.
Die Parkplatzsituation ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Pauluscarree von kommerziellen Veranstaltungsorten unterscheidet. Es gibt keine allgemeine Besucherparkplatz-Infrastruktur mit ausgewiesenen Eventflächen. Stattdessen steht das Wohnprojekt im Vordergrund. Für größere Gruppen sind Bus und Bahn daher oft die einfachere Lösung. Bei einer individuellen Anreise mit dem Auto sollten die Regeln respektiert und private Stellflächen freigehalten werden.
Generationenübergreifend wohnen, Nachbarschaft und Besonderheiten
Die zentrale Besonderheit des Pauluscarree ist die Kombination aus verschiedenen Generationen, Lebensentwürfen und finanziellen Voraussetzungen. Die Projektinformationen nennen 34 Erwachsene und 10 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Altersspanne reicht von einem bis 94 Jahren. Damit ist das Haus nicht auf eine bestimmte Lebensphase ausgerichtet. Familien, Einzelpersonen, Paare und eine WG gehören ebenso zur beschriebenen Struktur wie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
Diese Vielfalt wird im Selbstverständnis der Hausgemeinschaft nicht als Problem, sondern als Bereicherung betrachtet. Unterschiedliche Perspektiven können das tägliche Zusammenleben anspruchsvoller machen, bieten aber zugleich Chancen für Lernen, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis. Eine generationenübergreifende Hausgemeinschaft kann im Alltag ganz praktische Vorteile haben: Menschen begegnen sich im Garten, helfen bei kleinen Aufgaben, teilen Erfahrungen oder organisieren gemeinsame Aktivitäten. Gleichzeitig bleibt die Teilnahme an der Gemeinschaft freiwillig und muss mit den privaten Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner vereinbar sein.
Das Pauluscarree liegt in einem innerstädtischen Quartier von Bielefeld. Die Lage verbindet kurze Wege in die Innenstadt mit der Möglichkeit, gemeinschaftliche Flächen am Haus zu nutzen. In den öffentlichen Beschreibungen wird das Projekt als Hausgemeinschaft im Herzen Bielefelds eingeordnet. Die Nähe zum Bahnhof, zum Jahnplatz, zum Kesselbrink und zu wichtigen Verkehrsachsen erleichtert die Anbindung. Zugleich ist die Frachtstraße eine eher geschützte Adresse, die nicht die typische offene Front eines Kulturhauses oder einer öffentlichen Institution besitzt.
Als Besonderheit kommt die Entstehungsgeschichte hinzu. Die Hausgemeinschaft wurde nicht erst nach dem Einzug spontan organisiert, sondern über eine längere Planungs- und Bauphase vorbereitet. Dazu gehörten die Zusammenarbeit mit einem Investor, die Gründung einer Planungs-GbR, die Wohnbauförderung, die Gründung der Frachtstraße 9 Unternehmensgesellschaft und der spätere Bezug der Wohnungen. Das Projekt verbindet damit bauliche Planung und soziale Zielsetzung.
Die Hausgemeinschaft ist außerdem in Netzwerke zum gemeinschaftlichen Wohnen eingebunden. Solche Netzwerke machen Wohnprojekte sichtbar, vermitteln Erfahrungen und fördern den Austausch über selbstorganisierte Wohnformen. Das Pauluscarree steht damit beispielhaft für eine Wohnidee, die nicht nur private Wohnungen bereitstellt, sondern bewusst Räume für Nachbarschaft, Teilhabe und gegenseitige Begegnung schafft.
Besuch planen: Wichtige Hinweise zur Nutzung der Location
Wer das Pauluscarree besuchen möchte, sollte zunächst klären, ob der gewünschte Termin öffentlich, halböffentlich oder ausschließlich hausintern ist. Bei einem offenen Stammtisch oder einer angekündigten Veranstaltung gelten andere Voraussetzungen als bei einem privaten Treffen der Bewohnergemeinschaft. Eine vorherige Kontaktaufnahme verhindert Missverständnisse und stellt sicher, dass der Gemeinschaftsraum zugänglich ist. Die offizielle Kontaktadresse der Hausgemeinschaft ist in den Projektinformationen angegeben.
Für Veranstalter ist außerdem wichtig, dass das Pauluscarree keine klassische Mietlocation mit standardisiertem Buchungsformular, veröffentlichtem Preisverzeichnis oder festem Veranstaltungskalender ist. Angaben zu einer allgemeinen Saalkapazität, zu Bühnentechnik, professioneller Veranstaltungstechnik oder einer gastronomischen Versorgung sind nicht veröffentlicht. Der Raum ist vor allem für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche und thematische Treffen gedacht. Ob eine bestimmte Nutzung möglich ist, muss individuell vereinbart werden.
Die vorhandene Küche kann gemeinschaftliche Mahlzeiten und kleinere Bewirtungen unterstützen. Für größere Veranstaltungen sollten Besucherinnen und Besucher jedoch nicht automatisch von einem vollständigen Cateringangebot ausgehen. Ebenso ist nicht ausgewiesen, dass der Raum über eine professionelle Ton- oder Lichtanlage verfügt. Bei Workshops, Gesprächsrunden, Eltern-Kind-Angeboten oder kleinen Nachbarschaftsformaten kann die vorhandene Infrastruktur dennoch passend sein. Die Anforderungen sollten im Vorfeld mit der Hausgemeinschaft abgestimmt werden.
Auch Fragen zur Barrierearmut, zu Sitzmöglichkeiten, zu Toiletten und zum Zugang sollten vor einem Besuch geklärt werden. Die Projektdaten nennen Bad und Toiletten als gemeinschaftlich genutzte Bereiche sowie einen Aufzug im Zugangsbereich. Daraus lässt sich jedoch keine vollständige Aussage über jede Form der Barrierefreiheit ableiten. Menschen mit besonderen Anforderungen sollten deshalb direkt nachfragen und sich den konkreten Weg zum Gemeinschaftsraum erklären lassen.
Für Gäste ist ein respektvoller Umgang mit der Wohnsituation besonders wichtig. Das Pauluscarree ist ein bewohntes Haus. Veranstaltungen finden in unmittelbarer Nähe zu privaten Wohnungen statt. Rücksicht auf Ruhezeiten, Hausregeln, Zugang und Nachbarschaft gehört daher zum Besuch dazu. Gerade diese Verbindung aus Wohnort und Begegnungsraum macht den Charakter des Pauluscarree aus. Wer eine vertraute, soziale und nicht kommerzielle Atmosphäre sucht, kann hier einen besonderen Ort finden, sollte aber die privaten Rahmenbedingungen des Wohnprojekts beachten.
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree steht damit für eine andere Art von Location. Es geht nicht um maximale Besucherzahlen, große Werbekampagnen oder ein dauerhaftes Bühnenprogramm. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die gemeinschaftlich wohnen, Verantwortung übernehmen und ihre Räume für passende Begegnungen öffnen. Die Adresse Frachtstraße 9 ist deshalb vor allem für Interessierte an Wohnprojekten, Nachbarschaft, sozialen Themen, gemeinschaftlichem Leben und kleineren Veranstaltungen relevant.
Quellen:
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Offizielle Website
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Anfahrt und Parken
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Chronik
- Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte - Pauluscarree
- Projektdaten Pauluscarree - Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte
- Tauschring Bielefeld - Stammtisch im Gemeinschaftsraum
- Stadt Bielefeld - Programm der offenen Wohnprojekte
- Forschungsstelle für Wohnungswesen - Modellprojekt in Bielefeld
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree | Verein & Anfahrt
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree ist kein klassischer Veranstaltungsort und kein gewöhnliches Mehrfamilienhaus. An der Frachtstraße 9 in 33602 Bielefeld befindet sich ein selbstorganisiertes, generationenübergreifendes Wohnprojekt, in dem gemeinschaftliches Leben bewusst gestaltet wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner verbinden private Wohnungen mit gemeinsam genutzten Räumen, einem Garten und unterschiedlichen Aktivitäten. Dadurch entsteht eine Adresse, die sowohl als Wohnort als auch als Treffpunkt für nachbarschaftliche, soziale und kulturelle Begegnungen wahrgenommen wird.
Im Pauluscarree leben Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen: Alleinlebende, Familien, Alleinerziehende, Paare und eine Wohngemeinschaft. Die Altersstruktur reicht von sehr jungen bis zu sehr alten Menschen, die Wurzeln der Bewohnerinnen und Bewohner liegen in verschiedenen Nationen. Diese Mischung ist ein zentraler Bestandteil des Projekts. Gemeinschaft bedeutet hier nicht, dass alle gleich leben, sondern dass unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen und Alltagsformen in einer verlässlichen Nachbarschaft zusammenkommen.
Wer nach Haus Paulus, Paulus Haus Verein, Pauluscarree Bielefeld oder einem Gemeinschaftsraum in Bielefeld sucht, findet hier vor allem Informationen zu einem Wohnprojekt mit sozialem Anspruch. Die wichtigsten Themen sind die Geschichte des Hauses, die Wohn- und Gemeinschaftsflächen, die Aktivitäten, die Anfahrt sowie die praktischen Hinweise zu Parkplätzen und Besuchen. Eine öffentlich bestätigte Veranstaltungskapazität oder ein klassischer Saalplan ist nicht angegeben. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf dem gemeinschaftlichen Wohnen und der Nutzung des Hauses als sozialem Begegnungsraum.
Hausgemeinschaft im Pauluscarree: Wohnprojekt und Verein in Bielefeld
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree wurde als gemeinschaftliches Wohnprojekt entwickelt, das verschiedene Generationen und Lebenssituationen unter einem Dach zusammenführt. Die offizielle Projektbeschreibung nennt 24 Wohnungen. Davon sind 11 Wohnungen als Eigentumswohnungen organisiert, 10 Wohnungen öffentlich gefördert und 3 Wohnungen frei finanziert vermietet. Die Wohnungsgrößen liegen je nach veröffentlichter Projektübersicht ungefähr zwischen 50 und 125 Quadratmetern. Damit verbindet das Gebäude unterschiedliche Wohnbedürfnisse, ohne die Idee der Gemeinschaft aufzugeben.
Organisatorisch wird das Projekt durch einen eingetragenen Verein und eine Unternehmensstruktur getragen. Die Hausgemeinschaft beschreibt sich als selbstorganisiertes Wohnprojekt. Selbstorganisation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Bewohnerinnen und Bewohner das Zusammenleben nicht ausschließlich über eine externe Einrichtung definieren lassen, sondern Verantwortung für Absprachen, Aktivitäten und die Entwicklung der Gemeinschaft übernehmen. Die Hausverwaltung und die gemeinschaftliche Organisation sind dabei voneinander zu unterscheiden: Das Gebäude hat verwaltungstechnische Strukturen, während die Bewohnergemeinschaft ihre sozialen und nachbarschaftlichen Themen selbst gestaltet.
Die Geschichte des Projekts reicht in die Planungsphase der frühen 2010er-Jahre zurück. In der Chronik werden unter anderem eine Planungs-GbR, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Investor, die Baugenehmigung und die Wohnbauförderung genannt. Der Baubeginn erfolgte im August 2013. Am 14. März 2014 wurde der Grundstein gelegt, am 4. Juli 2014 fand das Richtfest statt. Im Oktober 2015 wurden die meisten Wohnungen bezogen. Diese Entwicklung zeigt, dass das Pauluscarree nicht zufällig als kurzfristige Hausgemeinschaft entstanden ist, sondern über mehrere Jahre geplant und aufgebaut wurde.
Das Wohnprojekt ist Teil einer größeren Diskussion über gemeinschaftliches Wohnen in Bielefeld. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, wie Menschen verschiedener Generationen, Einkommen und Herkunft in einer innerstädtischen Umgebung zusammenleben können. Die Hausgemeinschaft verfolgt den Ansatz, private Rückzugsräume mit gemeinsam nutzbaren Bereichen und verbindlicher Nachbarschaft zu verbinden. Für Suchanfragen wie Hausgemeinschaft Bielefeld, Wohnprojekt Bielefeld oder gemeinschaftlich wohnen Bielefeld ist das Pauluscarree deshalb ein besonders anschauliches Beispiel.
Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Gästezimmer und Garten
Ein wesentlicher Bestandteil des Pauluscarree-Konzepts sind die gemeinschaftlich genutzten Räume. Die Projektunterlagen nennen einen Gemeinschaftsraum mit Küche, einen Kinderraum, ein Gästezimmer, einen Multifunktionsraum, Bad und Toiletten. Ergänzt werden diese Innenräume durch einen Garten rund um das Haus und Grabeland. Diese Bereiche erweitern die privaten Wohnungen und schaffen Möglichkeiten für Begegnung, praktische Unterstützung und gemeinsame Aktivitäten.
Der Gemeinschaftsraum ist dabei nicht mit einer öffentlichen Veranstaltungshalle gleichzusetzen. Er gehört zur Hausgemeinschaft und wird im Rahmen des Wohnprojekts genutzt. Externe Treffen können stattfinden, wenn sie mit den zuständigen Personen abgestimmt sind. Ein Beispiel ist der Stammtisch des Tauschring Bielefeld, der laut eigener Information am ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr im Gemeinschaftsraum der Hausgemeinschaft zusammenkommt. Auch andere Veranstaltungen und Gesprächsangebote wurden in öffentlichen Programmen bereits mit der Adresse Frachtstraße 9 angekündigt.
Die Ausstattung mit Küche und Multifunktionsraum unterstützt unterschiedliche Formen des Zusammenseins. Gemeinsame Mahlzeiten können vorbereitet und durchgeführt werden. Ein Workshop kann in einem passenden Raum stattfinden. Für Familien gibt es mit dem Kinderraum einen Bereich, der auf die Bedürfnisse jüngerer Bewohnerinnen und Bewohner eingeht. Das Gästezimmer kann Besuch ermöglichen, ohne dass jede Wohnung zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten vorhalten muss. Der Garten schafft einen weiteren gemeinschaftlichen Ort und macht die Nachbarschaft auch im Außenbereich erlebbar.
Ein klassischer Saalplan mit nummerierten Sitzplätzen ist für das Pauluscarree nicht veröffentlicht. Ebenso gibt es keine bestätigte maximale Besucherzahl für öffentliche Veranstaltungen. Für die Planung eines Treffens ist daher eine individuelle Absprache notwendig. Entscheidend sind Raumgröße, Anlass, Hausregeln, Zugänglichkeit und die Frage, ob eine Veranstaltung nur für die Bewohnergemeinschaft oder auch für Gäste gedacht ist. Wer nach dem Suchbegriff Pauluscarree Saalplan sucht, sollte deshalb nicht von einem Theater- oder Konzertsaal ausgehen, sondern vom flexibel genutzten Gemeinschaftsraum eines Wohnprojekts.
Die räumliche Struktur zeigt, wie das Pauluscarree Privatsphäre und Gemeinschaft verbindet. Die eigenen Wohnungen bleiben der persönliche Lebensbereich. Gemeinschaftsraum, Kinderraum, Garten und Multifunktionsraum bieten dagegen Flächen, in denen Begegnung freiwillig und organisiert stattfinden kann. Genau diese Kombination macht das Projekt für Menschen interessant, die gemeinschaftliches Wohnen suchen, aber nicht auf eigene Rückzugsmöglichkeiten verzichten möchten.
Veranstaltungen und Aktivitäten im Pauluscarree
Die Aktivitäten im Pauluscarree sind eng mit dem Alltag der Hausgemeinschaft verbunden. In den Projektinformationen werden gemeinsames Essen, Kaffeenachmittage und gemeinsames Fußballschauen genannt. Dazu kommen Workshops, beispielsweise zu Tanzen oder Meditation, sowie Flohmärkte. Diese Angebote zeigen, dass das Haus nicht nur über seine Architektur funktioniert. Gemeinschaft entsteht vor allem durch wiederkehrende Gelegenheiten, bei denen Menschen sich begegnen, miteinander sprechen und praktische Erfahrungen teilen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interkulturellen und generationenübergreifenden Formaten. Genannt werden eine interkulturelle und afrodeutsche Eltern-Kind-Gruppe sowie ein Mütterkreis. Solche Aktivitäten richten sich nicht zwingend an ein anonymes Publikum, sondern entstehen aus den Interessen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Gleichzeitig kann das Haus durch Kooperationen und ausgewählte Veranstaltungen mit dem Stadtteil verbunden sein. Die Adresse wurde beispielsweise im Programm der offenen Wohnprojekte in Bielefeld berücksichtigt. Dort wurde das zehnjährige Bestehen des Wohnprojekts mit Gesprächen, Haus- und Wohnungsführungen, Getränken sowie einem gemeinsamen Ausklang angekündigt.
Auch öffentliche oder halböffentliche Bildungs- und Gesprächsangebote können im Gemeinschaftsraum stattfinden. In Bielefelder Veranstaltungsübersichten wurde die Hausgemeinschaft unter anderem im Zusammenhang mit Fragen zur seelischen Gesundheit und zu gemeinschaftlichen Wohnformen genannt. Das passt zum Charakter des Projekts: Das Pauluscarree versteht sich nicht als kommerzielle Eventlocation, sondern als konkreter Ort, an dem gesellschaftliche Themen im direkten Zusammenhang mit dem Wohnen besprochen werden können.
Für Besucherinnen und Besucher ist wichtig, dass nicht jede Aktivität automatisch öffentlich zugänglich ist. Viele Angebote richten sich an die Bewohnergemeinschaft, an eingeladene Gruppen oder an vorher angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer an einem Stammtisch, Workshop oder Gespräch teilnehmen möchte, sollte deshalb die jeweiligen Veranstalter oder die Hausgemeinschaft kontaktieren. Ein tagesaktuelles Programm wie bei einem Theater, einer Konzerthalle oder einem Kulturzentrum ist nicht dauerhaft in gleicher Form veröffentlicht.
Die besondere Qualität der Aktivitäten liegt in ihrer Nähe zum Alltag. Ein gemeinsames Essen, ein Nachbarschaftstreffen oder ein Workshop kann Beziehungen schaffen, die über den einzelnen Termin hinausreichen. Die Hausgemeinschaft wird damit zu einem Ort, an dem soziale Kontakte nicht nur bei großen Events, sondern regelmäßig und in kleinen Gruppen entstehen. Suchende, die unter Pauluscarree Veranstaltungen oder Gemeinschaftsraum Bielefeld nach einem sozialen Treffpunkt suchen, sollten genau diese niedrigschwellige und nachbarschaftliche Ausrichtung berücksichtigen.
Pauluscarree Anfahrt mit Bus, Stadtbahn, Bahn und Fahrrad
Die Adresse der Hausgemeinschaft lautet Frachtstraße 9, 33602 Bielefeld. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung weist darauf hin, dass Navigationssysteme die Adresse teilweise nicht korrekt erkennen oder eine nicht mehr vorhandene Zufahrt über die Dr.-Viktoria-Steinbiss-Straße vorschlagen können. Für die Anfahrt mit dem Auto ist deshalb ein genauer Blick auf die Zufahrtsregelung wichtig. Die Frachtstraße ist eine Sackgasse und kann nur von der Heinrichstraße aus angefahren werden.
Mit dem Bus werden die Linien 23, 24, 25 und 26 als Möglichkeit genannt. Die passende Haltestelle ist Arbeitsamt. Von dort führt der Weg zunächst in die Walter-Rathenau-Straße. Anschließend geht es geradeaus bis zu einem Rad- und Fußgängerweg zwischen den Hausnummern 36 und 48. Dieser Weg führt bis zur Frachtstraße. Links liegt das Haus mit der Nummer 9. Die Route ist besonders hilfreich, weil die Hausadresse selbst in einem Bereich liegt, dessen Erreichbarkeit für Ortsfremde nicht sofort eindeutig ist.
Wer mit der Stadtbahn anreist, kann den Weg über den Jahnplatz oder den Hauptbahnhof wählen. Vom Jahnplatz führt die beschriebene Route über die Wilhelmstraße zum Kesselbrink, weiter über die Friedrich-Ebert-Straße und August-Bebel-Straße in Richtung Werner-Bock-Straße und Arbeitsamt. Danach geht es über die Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg zur Frachtstraße. Vom Hauptbahnhof ist der Ausgang zur Herbert-Hinnendahl-Straße ein geeigneter Orientierungspunkt. Über den Willy-Brandt-Platz und die Paulusstraße führt der Weg zur Walter-Rathenau-Straße und anschließend zur Frachtstraße.
Auch für die Anreise mit dem Fahrrad kann die beschriebene Route über Walter-Rathenau-Straße und den Fuß- und Radweg genutzt werden. Der Weg zwischen den Hausnummern 36 und 48 ist ein wichtiger Orientierungspunkt. Gäste sollten berücksichtigen, dass die Lage zwar innenstadtnah ist, die Zufahrt und der Zugang zum Gemeinschaftsraum jedoch nicht mit einem großen öffentlichen Veranstaltungsgebäude vergleichbar sind.
Die zentrale Lage in Bielefeld macht die Anreise ohne eigenes Auto grundsätzlich attraktiv. Die Nähe zu Bahnhof, Innenstadt, Stadtbahn und Busverbindungen erleichtert die Teilnahme an Treffen. Gleichzeitig sollte für den Fußweg etwas Zeit eingeplant werden, weil der Eingang nicht unbedingt direkt von einer großen Hauptstraße aus sichtbar ist. Für Gruppen empfiehlt es sich, vorab eine gemeinsame Wegbeschreibung mit dem Zugang zum Gemeinschaftsraum zu verschicken.
Pauluscarree parken und Zugang zur Frachtstraße 9
Beim Thema Parken gelten am Pauluscarree klare Hinweise. Die Parkplätze im Hof des Hauses sind vergeben und sollen von Besucherinnen und Besuchern nicht genutzt werden. Es gibt einen Gästeparkplatz, der unter Umständen zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Parkplatz ist jedoch nicht automatisch frei. Gäste sollen sich vor der Anfahrt mit ihrer Kontaktperson im Haus absprechen und sich den Gästeparkplatz zeigen lassen. Diese Regelung verhindert, dass private Stellplätze blockiert werden oder Besucherinnen und Besucher versehentlich auf reservierten Flächen parken.
Die Zufahrt erfolgt über die Heinrichstraße. Von der August-Bebel-Straße oder der Wilhelm-Bertelsmann-Straße beziehungsweise Borsigstraße kann die Heinrichstraße erreicht werden. Auch über die Eckendorfer Straße und die Walter-Rathenau-Straße ist die Zufahrt möglich. Die offizielle Beschreibung empfiehlt bei Problemen mit dem Navigationssystem, zunächst Heinrichstraße 42 einzugeben und von dort in die Frachtstraße zu fahren. Diese Information ist besonders für Gäste hilfreich, die zum ersten Mal anreisen.
Von Norden kommend führen die beschriebenen Wege über die A2 und die Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe in Richtung Bielefeld-Zentrum. Von Süden kann die Anreise über die A2 oder A33 und das Kreuz Bielefeld erfolgen, anschließend über die A33 zur Abfahrt Bielefeld-Zentrum und die B61. Für die letzten innerstädtischen Abschnitte wird die Walter-Rathenau-Straße als wichtiger Orientierungspunkt genannt. Die Frachtstraße liegt danach über die Heinrichstraße erreichbar.
Vom Straßenraum aus führt der Weg zum Gemeinschaftsraum durch den Gang zwischen Parkplatz und Haus. Der Eingang liegt hinter beziehungsweise neben dem Bereich, an dem Hauseingang, Treppenhaus und Aufzug passiert werden. Die offizielle Anfahrtsbeschreibung erklärt, dass man von der Frachtstraße aus geradeaus bis zum Eingang des Gemeinschaftsraums gehen kann. Wer mit einer Gruppe kommt, sollte die Zugangssituation vorab mit der Kontaktperson klären, da es sich nicht um ein ständig geöffnetes öffentliches Haus handelt.
Die Parkplatzsituation ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich das Pauluscarree von kommerziellen Veranstaltungsorten unterscheidet. Es gibt keine allgemeine Besucherparkplatz-Infrastruktur mit ausgewiesenen Eventflächen. Stattdessen steht das Wohnprojekt im Vordergrund. Für größere Gruppen sind Bus und Bahn daher oft die einfachere Lösung. Bei einer individuellen Anreise mit dem Auto sollten die Regeln respektiert und private Stellflächen freigehalten werden.
Generationenübergreifend wohnen, Nachbarschaft und Besonderheiten
Die zentrale Besonderheit des Pauluscarree ist die Kombination aus verschiedenen Generationen, Lebensentwürfen und finanziellen Voraussetzungen. Die Projektinformationen nennen 34 Erwachsene und 10 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Altersspanne reicht von einem bis 94 Jahren. Damit ist das Haus nicht auf eine bestimmte Lebensphase ausgerichtet. Familien, Einzelpersonen, Paare und eine WG gehören ebenso zur beschriebenen Struktur wie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
Diese Vielfalt wird im Selbstverständnis der Hausgemeinschaft nicht als Problem, sondern als Bereicherung betrachtet. Unterschiedliche Perspektiven können das tägliche Zusammenleben anspruchsvoller machen, bieten aber zugleich Chancen für Lernen, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis. Eine generationenübergreifende Hausgemeinschaft kann im Alltag ganz praktische Vorteile haben: Menschen begegnen sich im Garten, helfen bei kleinen Aufgaben, teilen Erfahrungen oder organisieren gemeinsame Aktivitäten. Gleichzeitig bleibt die Teilnahme an der Gemeinschaft freiwillig und muss mit den privaten Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner vereinbar sein.
Das Pauluscarree liegt in einem innerstädtischen Quartier von Bielefeld. Die Lage verbindet kurze Wege in die Innenstadt mit der Möglichkeit, gemeinschaftliche Flächen am Haus zu nutzen. In den öffentlichen Beschreibungen wird das Projekt als Hausgemeinschaft im Herzen Bielefelds eingeordnet. Die Nähe zum Bahnhof, zum Jahnplatz, zum Kesselbrink und zu wichtigen Verkehrsachsen erleichtert die Anbindung. Zugleich ist die Frachtstraße eine eher geschützte Adresse, die nicht die typische offene Front eines Kulturhauses oder einer öffentlichen Institution besitzt.
Als Besonderheit kommt die Entstehungsgeschichte hinzu. Die Hausgemeinschaft wurde nicht erst nach dem Einzug spontan organisiert, sondern über eine längere Planungs- und Bauphase vorbereitet. Dazu gehörten die Zusammenarbeit mit einem Investor, die Gründung einer Planungs-GbR, die Wohnbauförderung, die Gründung der Frachtstraße 9 Unternehmensgesellschaft und der spätere Bezug der Wohnungen. Das Projekt verbindet damit bauliche Planung und soziale Zielsetzung.
Die Hausgemeinschaft ist außerdem in Netzwerke zum gemeinschaftlichen Wohnen eingebunden. Solche Netzwerke machen Wohnprojekte sichtbar, vermitteln Erfahrungen und fördern den Austausch über selbstorganisierte Wohnformen. Das Pauluscarree steht damit beispielhaft für eine Wohnidee, die nicht nur private Wohnungen bereitstellt, sondern bewusst Räume für Nachbarschaft, Teilhabe und gegenseitige Begegnung schafft.
Besuch planen: Wichtige Hinweise zur Nutzung der Location
Wer das Pauluscarree besuchen möchte, sollte zunächst klären, ob der gewünschte Termin öffentlich, halböffentlich oder ausschließlich hausintern ist. Bei einem offenen Stammtisch oder einer angekündigten Veranstaltung gelten andere Voraussetzungen als bei einem privaten Treffen der Bewohnergemeinschaft. Eine vorherige Kontaktaufnahme verhindert Missverständnisse und stellt sicher, dass der Gemeinschaftsraum zugänglich ist. Die offizielle Kontaktadresse der Hausgemeinschaft ist in den Projektinformationen angegeben.
Für Veranstalter ist außerdem wichtig, dass das Pauluscarree keine klassische Mietlocation mit standardisiertem Buchungsformular, veröffentlichtem Preisverzeichnis oder festem Veranstaltungskalender ist. Angaben zu einer allgemeinen Saalkapazität, zu Bühnentechnik, professioneller Veranstaltungstechnik oder einer gastronomischen Versorgung sind nicht veröffentlicht. Der Raum ist vor allem für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche und thematische Treffen gedacht. Ob eine bestimmte Nutzung möglich ist, muss individuell vereinbart werden.
Die vorhandene Küche kann gemeinschaftliche Mahlzeiten und kleinere Bewirtungen unterstützen. Für größere Veranstaltungen sollten Besucherinnen und Besucher jedoch nicht automatisch von einem vollständigen Cateringangebot ausgehen. Ebenso ist nicht ausgewiesen, dass der Raum über eine professionelle Ton- oder Lichtanlage verfügt. Bei Workshops, Gesprächsrunden, Eltern-Kind-Angeboten oder kleinen Nachbarschaftsformaten kann die vorhandene Infrastruktur dennoch passend sein. Die Anforderungen sollten im Vorfeld mit der Hausgemeinschaft abgestimmt werden.
Auch Fragen zur Barrierearmut, zu Sitzmöglichkeiten, zu Toiletten und zum Zugang sollten vor einem Besuch geklärt werden. Die Projektdaten nennen Bad und Toiletten als gemeinschaftlich genutzte Bereiche sowie einen Aufzug im Zugangsbereich. Daraus lässt sich jedoch keine vollständige Aussage über jede Form der Barrierefreiheit ableiten. Menschen mit besonderen Anforderungen sollten deshalb direkt nachfragen und sich den konkreten Weg zum Gemeinschaftsraum erklären lassen.
Für Gäste ist ein respektvoller Umgang mit der Wohnsituation besonders wichtig. Das Pauluscarree ist ein bewohntes Haus. Veranstaltungen finden in unmittelbarer Nähe zu privaten Wohnungen statt. Rücksicht auf Ruhezeiten, Hausregeln, Zugang und Nachbarschaft gehört daher zum Besuch dazu. Gerade diese Verbindung aus Wohnort und Begegnungsraum macht den Charakter des Pauluscarree aus. Wer eine vertraute, soziale und nicht kommerzielle Atmosphäre sucht, kann hier einen besonderen Ort finden, sollte aber die privaten Rahmenbedingungen des Wohnprojekts beachten.
Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree steht damit für eine andere Art von Location. Es geht nicht um maximale Besucherzahlen, große Werbekampagnen oder ein dauerhaftes Bühnenprogramm. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die gemeinschaftlich wohnen, Verantwortung übernehmen und ihre Räume für passende Begegnungen öffnen. Die Adresse Frachtstraße 9 ist deshalb vor allem für Interessierte an Wohnprojekten, Nachbarschaft, sozialen Themen, gemeinschaftlichem Leben und kleineren Veranstaltungen relevant.
Quellen:
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Offizielle Website
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Anfahrt und Parken
- Die Hausgemeinschaft im Pauluscarree - Chronik
- Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte - Pauluscarree
- Projektdaten Pauluscarree - Bielefelder Netzwerk selbstorganisierter Wohnprojekte
- Tauschring Bielefeld - Stammtisch im Gemeinschaftsraum
- Stadt Bielefeld - Programm der offenen Wohnprojekte
- Forschungsstelle für Wohnungswesen - Modellprojekt in Bielefeld
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