
Bielefeld
Wöstenfeldweg 70, 33699 Bielefeld, Deutschland
Menkhauser Bachtal | Wanderweg & Naturschutzgebiet
Das Menkhauser Bachtal ist eines der reizvollsten Naturschutzgebiete im Bielefelder Süden und verbindet Naturerlebnis, stille Landschaft und gut nutzbare Wanderwege auf engem Raum. Das Gebiet zieht sich als etwa sechs Kilometer langes Band entlang des Menkhauser Bachs und der Schopke durch Sennestadt und Stieghorst, setzt sich im Kreis Lippe fort und steht seit 1995 unter Schutz. Für Besucher ist es vor allem deshalb spannend, weil hier Bach, Talform, Wald und Offenland sehr nah beieinanderliegen und die offiziellen Routen genau diese Mischung aus Ruhe, Bewegung und Landschaftswechsel sichtbar machen. Wer nach Menkhauser Bachtal mit Schopketal, Fotos oder einer geeigneten Wanderung sucht, findet hier also nicht nur ein Ziel, sondern ein vollständig entwickeltes Naturerlebnis mit klaren Wegbeschreibungen, kurzen Rundtouren und einer längeren Verbindung Richtung Haus Neuland. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Menkhauser Bachtal mit Schopketal: Lage, Größe und Schutzstatus
Das offizielle Bild des Gebiets ist eindeutig: Das Naturschutzgebiet liegt in den Stadtteilen Sennestadt und Stieghorst, reicht von der Lämmershagener Straße im Norden bis zur A 33 südlich von Dalbke und setzt sich über die Stadtgrenze hinweg in den Kreis Lippe fort. Die Stadt Bielefeld führt das Gebiet als Naturschutzgebiet 2.1-12, und in den Landschaftsplänen wird es mit einer Größe von rund 36,1 bis 36,3 Hektar beschrieben. Entscheidend ist dabei nicht nur die Fläche, sondern die Form: Das Gebiet ist als langes Band entlang von Menkhauser Bach und Schopke angelegt. Genau dadurch entsteht diese charakteristische Talstruktur, die beim Wandern immer wieder neue Ausschnitte öffnet und zugleich ein klares, zusammenhängendes Landschaftsbild erzeugt. Die Schutzkulisse ist also nicht abstrakt, sondern unmittelbar erlebbar, weil Wege, Bachläufe und Randbereiche dicht miteinander verzahnt sind. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Hinzu kommt, dass der offizielle Schutzzweck sehr konkret formuliert ist: Erhalt und Wiederherstellung eines morphologisch besonders ausgeprägten Kastentales mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen- und Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Damit ist auch klar, warum das Tal so vielfältig wirkt. Es geht nicht um einen einzelnen Aussichtspunkt, sondern um ein schützenswertes Mosaik aus Wasser, Boden, Wald und feuchten Übergangsbereichen. Für Besucher bedeutet das: Wer hier unterwegs ist, begegnet nicht nur einem Namen auf der Karte, sondern einem Landschaftsraum, der bewusst so erhalten wird, wie er für die Senne- und Teutoburger-Wald-Region typisch und zugleich selten geworden ist. Die offizielle Betreuung durch das Umweltamt der Stadt Bielefeld unterstreicht, dass hier Naturpflege, Besucherlenkung und Erholung zusammen gedacht werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wanderweg, Rundwege und typische Touren im Tal
Für die praktische Suche nach dem Begriff Menkhauser Bachtal Wanderweg sind vor allem die offiziellen Rundtouren interessant. Die Stadt Bielefeld beschreibt eine Nord-Route mit etwa 3,8 Kilometern Länge und 60 bis 75 Minuten Gehzeit. Diese Tour ist teilweise befestigt, teilweise verlaufen Wege und Pfade über lockeren Sand, und auf kurzen Abschnitten geht es deutlich bergauf. Genau das macht sie für viele Wandernde attraktiv: Die Strecke ist kompakt, aber landschaftlich abwechslungsreich, sodass man in kurzer Zeit sehr viele typische Elemente des Tals erlebt. Der Startpunkt liegt an der Bildungsstätte Haus Neuland, was die Orientierung zusätzlich erleichtert. Die Süd-Route ist mit rund 5,3 Kilometern und etwa 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit etwas länger, bleibt aber weiterhin gut machbar. Hier sind die Wege überwiegend befestigt oder auf festem Sand angelegt, und die Tour lässt sich laut Stadt Bielefeld mit weiteren Wegen kombinieren, wenn man aus dem Rundweg eine längere Naturwanderung machen möchte. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wer eine noch ausgedehntere Route sucht, findet mit dem Neuland-Wanderweg eine klassische Verbindung durch das Gebiet. Dieser Rundweg startet am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland, führt auf einer Länge von 10,2 Kilometern hinauf zum Teutoburger Wald, verläuft an der Autobahn A2 entlang zum Wirtshaus Deppe und kehrt über den Wandweg und das Menkhauser Bachtal zurück. Auch die offizielle Feierabendwanderung des Teutoburger Wald Vereins zeigt, wie gut sich das Gebiet für moderate Touren eignet: Rund 5,5 Kilometer führen von Gräfinghagen durch das Schopketal und das Menkhauser Bachtal bis kurz vor Haus Neuland, von dort weiter durch Kiefernwald oberhalb des Senner Hellwegs zum Waldfriedhof Sennestadt und schließlich zur Haltestelle Württemberger Allee. Für Suchanfragen wie Menkhauser Bachtal Wanderung oder Menkhauser Bachtal route ist das ideal, weil gleich mehrere echte, markierte Wege zur Auswahl stehen. ([twv-bielefeld.de](https://www.twv-bielefeld.de/tourentipps/oertliche-wanderwege/))
Anfahrt, ÖPNV und Parken am Menkhauser Bachtal
Bei einem Naturgebiet wie dem Menkhauser Bachtal ist die Anfahrt ein zentrales Thema, weil viele Besucher ihre Tour entweder als Halbtagesausflug oder als Feierabendrunde planen. Die offiziellen Beschreibungen geben dafür mehrere verlässliche Anhaltspunkte. Für den Startpunkt am Dalbker Krug nennt die Stadt Bielefeld die Buslinie 38 von Stieghorst nach Sennestadt. Für Haus Neuland verweist der TEUTO-Navigator auf die Linie 135 in Bielefeld-Senne bis zur Haltestelle Württemberger Allee; von dort sind es ungefähr 25 Minuten beziehungsweise drei Kilometer zu Fuß bis Haus Neuland. Das ist praktisch für alle, die mit dem ÖPNV anreisen und trotzdem direkt in die Natur starten möchten. Zugleich wird so deutlich, dass das Gebiet kein isolierter Ort ist, sondern sauber in die städtische Mobilität eingebunden bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Auch zum Parken gibt es klare Hinweise. Der offizielle Flyer nennt als Start- und Zielpunkt der Wanderung einen Parkplatz an der Zufahrt zur Bildungsstätte Haus Neuland. Der Neuland-Wanderweg startet ebenfalls am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland. Für die südliche Route wird der Startpunkt am Dalbker Krug beschrieben. Wer also nach Menkhauser Bachtal parken sucht, findet keine anonyme Großlösung, sondern mehrere konkrete Einstiegsmöglichkeiten, die jeweils zu bestimmten Routen passen. Das macht die Orientierung leicht und verhindert unnötige Schleifen. Aus touristischer Sicht ist das ein Vorteil, weil Besucher nicht erst lange suchen müssen, sondern direkt in eine vorbereitete Route einsteigen können. Wer lieber spontan losläuft, kann das Gebiet trotzdem gut als einfache Wanderung oder als längere Kombination mit Haus Neuland, Dalbker Teich oder Markengrund nutzen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Natur, Bachlauf und seltene Lebensräume
Der eigentliche Reiz des Menkhauser Bachtals liegt in seiner Natur. Die offiziellen Texte beschreiben ein morphologisch besonders ausgeprägtes Kastental mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen-Wäldern, Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass die Landschaft nie eindimensional wirkt. Mal dominieren offene, feuchte Wiesenbereiche, mal schließt sich ein dichterer Waldsaum an, mal liegt der Bach nur als leiser Begleiter am Weg, mal öffnet sich das Tal so weit, dass man die Struktur des Geländes sehr deutlich wahrnimmt. Der Menkhauser Bach ist in Bielefeld das einzige dauerhaft wasserführende Fließgewässer, das im Teutoburger Wald entspringt und in die Senne fließt. Damit ist er nicht nur landschaftlich, sondern auch hydrologisch besonders. Diese Kombination aus Wasser, Relief und Vegetation macht das Tal zu einem Raum, in dem Schutz und Erlebnis eng zusammenliegen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Besonders interessant sind die Hinweise auf die ökologische Pflege. Zwischen Menkhauser Bach und Schopketalweg werden Grünlandflächen nach vertraglichen Vereinbarungen extensiv bewirtschaftet, also ohne Dünger- und Pflanzenschutzmittel. Am Bach selbst liegen Feuchtwiesen, auf den höher gelegenen Flächen am Hof Sandmagerrasen. In dem Gebiet wurden sehr seltene Vogelarten wie Wachtelkönig und Heidelerche nachgewiesen, und die Bachaue nördlich des Huckepackweges wird von einem Erlenbruchwald geprägt, der im Herbst und Frühjahr zeitweise unter Wasser steht. Auch der Eingriff des Menschen bleibt sichtbar: Der Menkhauser Bach wurde früher begradigt, die Ufer wurden mit Bongossi-Faschinen befestigt, und 1996 wurde eine frühere Stauanlage in eine Sohlgleite umgebaut, damit Wasserorganismen den Bach wieder aufwärts wandern können. Genau solche Details zeigen, warum Menkhauser Bachtal Naturschutzgebiet nicht nur ein formaler Begriff ist, sondern ein echter, aktiv gepflegter Lebensraum. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Geschichte, Grenzstein und regionale Besonderheiten
Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur Naturraum, sondern auch Landschaft mit Geschichte. Die offiziellen Wegbeschreibungen erinnern daran, dass im Tal ein alter Grenzstein an die frühere Grenze zwischen dem Fürstentum Lippe und der Grafschaft Ravensberg erinnert. Damit wird verständlich, warum der Bachlauf in der Region mehr als nur ein Gewässer ist: Er markiert und erzählt Grenzen, Übergänge und jahrhundertelange Nutzung. Im Bereich des Weges liegen außerdem Hinweise auf frühere Entwässerungsgräben, die heute nicht mehr funktionieren und sich langfristig wieder zu einem Erlenbruchwald entwickeln können. Solche Beobachtungen sind für Wandernde besonders spannend, weil sie Naturentwicklung unmittelbar sichtbar machen. Wer das Tal mit offenen Augen durchquert, sieht also nicht nur schöne Aussichtspunkte, sondern auch Spuren alter Landnutzung, die langsam von der Vegetation zurückerobert werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Ein weiteres historisches Detail ist das Jugendheim Greten Venn. Laut offizieller Beschreibung betrieb die Lehrerin Emilie Mertgen dort ab 1917 bis Ende der 1950er Jahre ein Landheim für Jugendliche und Sennewanderer. 1961 wurde das Haus von den Stadtwerken Bielefeld gekauft und wird heute vom Verein Jugendlandhaus Gretenvenn e. V. betrieben. Auch der Dalbker Teich hat eine bemerkenswerte Vergangenheit: Er wurde 1835 als Stauanlage gebaut, um die von Friedrich Ludwig Tenge errichtete Papiermühle mit Wasser zu versorgen. Später diente er nur noch zu Brandschutzzwecken und wird heute unter Naturschutzauflagen fischereilich genutzt. Hinzu kommen am Wegesrand weitere historische Spuren wie der Wöstehof, der bereits im Ravensberger Urbar von 1556 erwähnt wird, oder die Übergänge vom Sand der Senne zum Kalkuntergrund des Teutoburger Waldes. So entsteht eine Landschaft, die nicht nur schön ist, sondern auch in Schichten lesbar bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Menkhauser Bachtal Fotos: die schönsten Eindrücke für Naturfans
Wer nach Menkhauser Bachtal Fotos sucht, meint meist keine klassische Sehenswürdigkeit mit einem einzigen Aussichtspunkt, sondern Motive, die sich unterwegs immer wieder neu ergeben. Genau darin liegt die Stärke des Gebiets. Die offiziellen Beschreibungen nennen Wege auf festem Sand, kurze steilere Passagen, Wasserläufe, Quellbereiche, Erlenbruchwald, offene Feuchtwiesen und Übergänge in Kiefern- und Buchenwald. Daraus ergibt sich eine sehr fotogene Abfolge von Stimmungen: mal eng und schattig, mal offen und hell, mal wasserreich, mal trocken und strukturreich. Besonders gut eignen sich die Uferzonen des Bachs, die Schlenker der Schopke, die Bereiche um Quelltöpfe und die Stellen, an denen alte Grenzsteine oder Wegmarken den landschaftlichen Charakter zusätzlich betonen. Wer Naturmotive mag, findet hier ein Tal, das durch seine Vielfalt fast automatisch zur Bildserie wird. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Für die Bildsprache ist außerdem wichtig, dass das Gebiet nicht inszeniert wirkt. Die Wegebeschreibung spricht von teilweise befestigten Wegen, lockerem Sand und teils steilen Abschnitten, also von einer Landschaft, die sich nicht glattpoliert präsentiert. Genau das macht Fotos aus dem Menkhauser Bachtal oft spannender als reine Postkartenmotive. Es geht um Texturen: feuchter Boden, Gräser am Bach, Licht in den Bäumen, sandige Einschnitte, kleine Wasserläufe, offene Wiesenränder und historische Spuren in einer naturnahen Umgebung. Wer die Route in der frühen Tageszeit oder am späten Nachmittag geht, findet in der Regel besonders weiches Licht für natürliche Aufnahmen; das ist zwar eine allgemeine Fotoperspektive, passt aber sehr gut zu den offenen und geschützten Strukturen des Tals. Für Besucher ist das am Ende die schönste Botschaft: Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur ein Ort zum Durchgehen, sondern ein Raum, den man langsam anschauen, verstehen und immer wieder neu fotografieren kann. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Quellen:
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Menkhauser Bachtal | Wanderweg & Naturschutzgebiet
Das Menkhauser Bachtal ist eines der reizvollsten Naturschutzgebiete im Bielefelder Süden und verbindet Naturerlebnis, stille Landschaft und gut nutzbare Wanderwege auf engem Raum. Das Gebiet zieht sich als etwa sechs Kilometer langes Band entlang des Menkhauser Bachs und der Schopke durch Sennestadt und Stieghorst, setzt sich im Kreis Lippe fort und steht seit 1995 unter Schutz. Für Besucher ist es vor allem deshalb spannend, weil hier Bach, Talform, Wald und Offenland sehr nah beieinanderliegen und die offiziellen Routen genau diese Mischung aus Ruhe, Bewegung und Landschaftswechsel sichtbar machen. Wer nach Menkhauser Bachtal mit Schopketal, Fotos oder einer geeigneten Wanderung sucht, findet hier also nicht nur ein Ziel, sondern ein vollständig entwickeltes Naturerlebnis mit klaren Wegbeschreibungen, kurzen Rundtouren und einer längeren Verbindung Richtung Haus Neuland. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Menkhauser Bachtal mit Schopketal: Lage, Größe und Schutzstatus
Das offizielle Bild des Gebiets ist eindeutig: Das Naturschutzgebiet liegt in den Stadtteilen Sennestadt und Stieghorst, reicht von der Lämmershagener Straße im Norden bis zur A 33 südlich von Dalbke und setzt sich über die Stadtgrenze hinweg in den Kreis Lippe fort. Die Stadt Bielefeld führt das Gebiet als Naturschutzgebiet 2.1-12, und in den Landschaftsplänen wird es mit einer Größe von rund 36,1 bis 36,3 Hektar beschrieben. Entscheidend ist dabei nicht nur die Fläche, sondern die Form: Das Gebiet ist als langes Band entlang von Menkhauser Bach und Schopke angelegt. Genau dadurch entsteht diese charakteristische Talstruktur, die beim Wandern immer wieder neue Ausschnitte öffnet und zugleich ein klares, zusammenhängendes Landschaftsbild erzeugt. Die Schutzkulisse ist also nicht abstrakt, sondern unmittelbar erlebbar, weil Wege, Bachläufe und Randbereiche dicht miteinander verzahnt sind. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Hinzu kommt, dass der offizielle Schutzzweck sehr konkret formuliert ist: Erhalt und Wiederherstellung eines morphologisch besonders ausgeprägten Kastentales mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen- und Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Damit ist auch klar, warum das Tal so vielfältig wirkt. Es geht nicht um einen einzelnen Aussichtspunkt, sondern um ein schützenswertes Mosaik aus Wasser, Boden, Wald und feuchten Übergangsbereichen. Für Besucher bedeutet das: Wer hier unterwegs ist, begegnet nicht nur einem Namen auf der Karte, sondern einem Landschaftsraum, der bewusst so erhalten wird, wie er für die Senne- und Teutoburger-Wald-Region typisch und zugleich selten geworden ist. Die offizielle Betreuung durch das Umweltamt der Stadt Bielefeld unterstreicht, dass hier Naturpflege, Besucherlenkung und Erholung zusammen gedacht werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wanderweg, Rundwege und typische Touren im Tal
Für die praktische Suche nach dem Begriff Menkhauser Bachtal Wanderweg sind vor allem die offiziellen Rundtouren interessant. Die Stadt Bielefeld beschreibt eine Nord-Route mit etwa 3,8 Kilometern Länge und 60 bis 75 Minuten Gehzeit. Diese Tour ist teilweise befestigt, teilweise verlaufen Wege und Pfade über lockeren Sand, und auf kurzen Abschnitten geht es deutlich bergauf. Genau das macht sie für viele Wandernde attraktiv: Die Strecke ist kompakt, aber landschaftlich abwechslungsreich, sodass man in kurzer Zeit sehr viele typische Elemente des Tals erlebt. Der Startpunkt liegt an der Bildungsstätte Haus Neuland, was die Orientierung zusätzlich erleichtert. Die Süd-Route ist mit rund 5,3 Kilometern und etwa 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit etwas länger, bleibt aber weiterhin gut machbar. Hier sind die Wege überwiegend befestigt oder auf festem Sand angelegt, und die Tour lässt sich laut Stadt Bielefeld mit weiteren Wegen kombinieren, wenn man aus dem Rundweg eine längere Naturwanderung machen möchte. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wer eine noch ausgedehntere Route sucht, findet mit dem Neuland-Wanderweg eine klassische Verbindung durch das Gebiet. Dieser Rundweg startet am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland, führt auf einer Länge von 10,2 Kilometern hinauf zum Teutoburger Wald, verläuft an der Autobahn A2 entlang zum Wirtshaus Deppe und kehrt über den Wandweg und das Menkhauser Bachtal zurück. Auch die offizielle Feierabendwanderung des Teutoburger Wald Vereins zeigt, wie gut sich das Gebiet für moderate Touren eignet: Rund 5,5 Kilometer führen von Gräfinghagen durch das Schopketal und das Menkhauser Bachtal bis kurz vor Haus Neuland, von dort weiter durch Kiefernwald oberhalb des Senner Hellwegs zum Waldfriedhof Sennestadt und schließlich zur Haltestelle Württemberger Allee. Für Suchanfragen wie Menkhauser Bachtal Wanderung oder Menkhauser Bachtal route ist das ideal, weil gleich mehrere echte, markierte Wege zur Auswahl stehen. ([twv-bielefeld.de](https://www.twv-bielefeld.de/tourentipps/oertliche-wanderwege/))
Anfahrt, ÖPNV und Parken am Menkhauser Bachtal
Bei einem Naturgebiet wie dem Menkhauser Bachtal ist die Anfahrt ein zentrales Thema, weil viele Besucher ihre Tour entweder als Halbtagesausflug oder als Feierabendrunde planen. Die offiziellen Beschreibungen geben dafür mehrere verlässliche Anhaltspunkte. Für den Startpunkt am Dalbker Krug nennt die Stadt Bielefeld die Buslinie 38 von Stieghorst nach Sennestadt. Für Haus Neuland verweist der TEUTO-Navigator auf die Linie 135 in Bielefeld-Senne bis zur Haltestelle Württemberger Allee; von dort sind es ungefähr 25 Minuten beziehungsweise drei Kilometer zu Fuß bis Haus Neuland. Das ist praktisch für alle, die mit dem ÖPNV anreisen und trotzdem direkt in die Natur starten möchten. Zugleich wird so deutlich, dass das Gebiet kein isolierter Ort ist, sondern sauber in die städtische Mobilität eingebunden bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Auch zum Parken gibt es klare Hinweise. Der offizielle Flyer nennt als Start- und Zielpunkt der Wanderung einen Parkplatz an der Zufahrt zur Bildungsstätte Haus Neuland. Der Neuland-Wanderweg startet ebenfalls am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland. Für die südliche Route wird der Startpunkt am Dalbker Krug beschrieben. Wer also nach Menkhauser Bachtal parken sucht, findet keine anonyme Großlösung, sondern mehrere konkrete Einstiegsmöglichkeiten, die jeweils zu bestimmten Routen passen. Das macht die Orientierung leicht und verhindert unnötige Schleifen. Aus touristischer Sicht ist das ein Vorteil, weil Besucher nicht erst lange suchen müssen, sondern direkt in eine vorbereitete Route einsteigen können. Wer lieber spontan losläuft, kann das Gebiet trotzdem gut als einfache Wanderung oder als längere Kombination mit Haus Neuland, Dalbker Teich oder Markengrund nutzen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Natur, Bachlauf und seltene Lebensräume
Der eigentliche Reiz des Menkhauser Bachtals liegt in seiner Natur. Die offiziellen Texte beschreiben ein morphologisch besonders ausgeprägtes Kastental mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen-Wäldern, Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass die Landschaft nie eindimensional wirkt. Mal dominieren offene, feuchte Wiesenbereiche, mal schließt sich ein dichterer Waldsaum an, mal liegt der Bach nur als leiser Begleiter am Weg, mal öffnet sich das Tal so weit, dass man die Struktur des Geländes sehr deutlich wahrnimmt. Der Menkhauser Bach ist in Bielefeld das einzige dauerhaft wasserführende Fließgewässer, das im Teutoburger Wald entspringt und in die Senne fließt. Damit ist er nicht nur landschaftlich, sondern auch hydrologisch besonders. Diese Kombination aus Wasser, Relief und Vegetation macht das Tal zu einem Raum, in dem Schutz und Erlebnis eng zusammenliegen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Besonders interessant sind die Hinweise auf die ökologische Pflege. Zwischen Menkhauser Bach und Schopketalweg werden Grünlandflächen nach vertraglichen Vereinbarungen extensiv bewirtschaftet, also ohne Dünger- und Pflanzenschutzmittel. Am Bach selbst liegen Feuchtwiesen, auf den höher gelegenen Flächen am Hof Sandmagerrasen. In dem Gebiet wurden sehr seltene Vogelarten wie Wachtelkönig und Heidelerche nachgewiesen, und die Bachaue nördlich des Huckepackweges wird von einem Erlenbruchwald geprägt, der im Herbst und Frühjahr zeitweise unter Wasser steht. Auch der Eingriff des Menschen bleibt sichtbar: Der Menkhauser Bach wurde früher begradigt, die Ufer wurden mit Bongossi-Faschinen befestigt, und 1996 wurde eine frühere Stauanlage in eine Sohlgleite umgebaut, damit Wasserorganismen den Bach wieder aufwärts wandern können. Genau solche Details zeigen, warum Menkhauser Bachtal Naturschutzgebiet nicht nur ein formaler Begriff ist, sondern ein echter, aktiv gepflegter Lebensraum. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Geschichte, Grenzstein und regionale Besonderheiten
Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur Naturraum, sondern auch Landschaft mit Geschichte. Die offiziellen Wegbeschreibungen erinnern daran, dass im Tal ein alter Grenzstein an die frühere Grenze zwischen dem Fürstentum Lippe und der Grafschaft Ravensberg erinnert. Damit wird verständlich, warum der Bachlauf in der Region mehr als nur ein Gewässer ist: Er markiert und erzählt Grenzen, Übergänge und jahrhundertelange Nutzung. Im Bereich des Weges liegen außerdem Hinweise auf frühere Entwässerungsgräben, die heute nicht mehr funktionieren und sich langfristig wieder zu einem Erlenbruchwald entwickeln können. Solche Beobachtungen sind für Wandernde besonders spannend, weil sie Naturentwicklung unmittelbar sichtbar machen. Wer das Tal mit offenen Augen durchquert, sieht also nicht nur schöne Aussichtspunkte, sondern auch Spuren alter Landnutzung, die langsam von der Vegetation zurückerobert werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Ein weiteres historisches Detail ist das Jugendheim Greten Venn. Laut offizieller Beschreibung betrieb die Lehrerin Emilie Mertgen dort ab 1917 bis Ende der 1950er Jahre ein Landheim für Jugendliche und Sennewanderer. 1961 wurde das Haus von den Stadtwerken Bielefeld gekauft und wird heute vom Verein Jugendlandhaus Gretenvenn e. V. betrieben. Auch der Dalbker Teich hat eine bemerkenswerte Vergangenheit: Er wurde 1835 als Stauanlage gebaut, um die von Friedrich Ludwig Tenge errichtete Papiermühle mit Wasser zu versorgen. Später diente er nur noch zu Brandschutzzwecken und wird heute unter Naturschutzauflagen fischereilich genutzt. Hinzu kommen am Wegesrand weitere historische Spuren wie der Wöstehof, der bereits im Ravensberger Urbar von 1556 erwähnt wird, oder die Übergänge vom Sand der Senne zum Kalkuntergrund des Teutoburger Waldes. So entsteht eine Landschaft, die nicht nur schön ist, sondern auch in Schichten lesbar bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Menkhauser Bachtal Fotos: die schönsten Eindrücke für Naturfans
Wer nach Menkhauser Bachtal Fotos sucht, meint meist keine klassische Sehenswürdigkeit mit einem einzigen Aussichtspunkt, sondern Motive, die sich unterwegs immer wieder neu ergeben. Genau darin liegt die Stärke des Gebiets. Die offiziellen Beschreibungen nennen Wege auf festem Sand, kurze steilere Passagen, Wasserläufe, Quellbereiche, Erlenbruchwald, offene Feuchtwiesen und Übergänge in Kiefern- und Buchenwald. Daraus ergibt sich eine sehr fotogene Abfolge von Stimmungen: mal eng und schattig, mal offen und hell, mal wasserreich, mal trocken und strukturreich. Besonders gut eignen sich die Uferzonen des Bachs, die Schlenker der Schopke, die Bereiche um Quelltöpfe und die Stellen, an denen alte Grenzsteine oder Wegmarken den landschaftlichen Charakter zusätzlich betonen. Wer Naturmotive mag, findet hier ein Tal, das durch seine Vielfalt fast automatisch zur Bildserie wird. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Für die Bildsprache ist außerdem wichtig, dass das Gebiet nicht inszeniert wirkt. Die Wegebeschreibung spricht von teilweise befestigten Wegen, lockerem Sand und teils steilen Abschnitten, also von einer Landschaft, die sich nicht glattpoliert präsentiert. Genau das macht Fotos aus dem Menkhauser Bachtal oft spannender als reine Postkartenmotive. Es geht um Texturen: feuchter Boden, Gräser am Bach, Licht in den Bäumen, sandige Einschnitte, kleine Wasserläufe, offene Wiesenränder und historische Spuren in einer naturnahen Umgebung. Wer die Route in der frühen Tageszeit oder am späten Nachmittag geht, findet in der Regel besonders weiches Licht für natürliche Aufnahmen; das ist zwar eine allgemeine Fotoperspektive, passt aber sehr gut zu den offenen und geschützten Strukturen des Tals. Für Besucher ist das am Ende die schönste Botschaft: Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur ein Ort zum Durchgehen, sondern ein Raum, den man langsam anschauen, verstehen und immer wieder neu fotografieren kann. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Quellen:
Menkhauser Bachtal | Wanderweg & Naturschutzgebiet
Das Menkhauser Bachtal ist eines der reizvollsten Naturschutzgebiete im Bielefelder Süden und verbindet Naturerlebnis, stille Landschaft und gut nutzbare Wanderwege auf engem Raum. Das Gebiet zieht sich als etwa sechs Kilometer langes Band entlang des Menkhauser Bachs und der Schopke durch Sennestadt und Stieghorst, setzt sich im Kreis Lippe fort und steht seit 1995 unter Schutz. Für Besucher ist es vor allem deshalb spannend, weil hier Bach, Talform, Wald und Offenland sehr nah beieinanderliegen und die offiziellen Routen genau diese Mischung aus Ruhe, Bewegung und Landschaftswechsel sichtbar machen. Wer nach Menkhauser Bachtal mit Schopketal, Fotos oder einer geeigneten Wanderung sucht, findet hier also nicht nur ein Ziel, sondern ein vollständig entwickeltes Naturerlebnis mit klaren Wegbeschreibungen, kurzen Rundtouren und einer längeren Verbindung Richtung Haus Neuland. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Menkhauser Bachtal mit Schopketal: Lage, Größe und Schutzstatus
Das offizielle Bild des Gebiets ist eindeutig: Das Naturschutzgebiet liegt in den Stadtteilen Sennestadt und Stieghorst, reicht von der Lämmershagener Straße im Norden bis zur A 33 südlich von Dalbke und setzt sich über die Stadtgrenze hinweg in den Kreis Lippe fort. Die Stadt Bielefeld führt das Gebiet als Naturschutzgebiet 2.1-12, und in den Landschaftsplänen wird es mit einer Größe von rund 36,1 bis 36,3 Hektar beschrieben. Entscheidend ist dabei nicht nur die Fläche, sondern die Form: Das Gebiet ist als langes Band entlang von Menkhauser Bach und Schopke angelegt. Genau dadurch entsteht diese charakteristische Talstruktur, die beim Wandern immer wieder neue Ausschnitte öffnet und zugleich ein klares, zusammenhängendes Landschaftsbild erzeugt. Die Schutzkulisse ist also nicht abstrakt, sondern unmittelbar erlebbar, weil Wege, Bachläufe und Randbereiche dicht miteinander verzahnt sind. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Hinzu kommt, dass der offizielle Schutzzweck sehr konkret formuliert ist: Erhalt und Wiederherstellung eines morphologisch besonders ausgeprägten Kastentales mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen- und Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Damit ist auch klar, warum das Tal so vielfältig wirkt. Es geht nicht um einen einzelnen Aussichtspunkt, sondern um ein schützenswertes Mosaik aus Wasser, Boden, Wald und feuchten Übergangsbereichen. Für Besucher bedeutet das: Wer hier unterwegs ist, begegnet nicht nur einem Namen auf der Karte, sondern einem Landschaftsraum, der bewusst so erhalten wird, wie er für die Senne- und Teutoburger-Wald-Region typisch und zugleich selten geworden ist. Die offizielle Betreuung durch das Umweltamt der Stadt Bielefeld unterstreicht, dass hier Naturpflege, Besucherlenkung und Erholung zusammen gedacht werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wanderweg, Rundwege und typische Touren im Tal
Für die praktische Suche nach dem Begriff Menkhauser Bachtal Wanderweg sind vor allem die offiziellen Rundtouren interessant. Die Stadt Bielefeld beschreibt eine Nord-Route mit etwa 3,8 Kilometern Länge und 60 bis 75 Minuten Gehzeit. Diese Tour ist teilweise befestigt, teilweise verlaufen Wege und Pfade über lockeren Sand, und auf kurzen Abschnitten geht es deutlich bergauf. Genau das macht sie für viele Wandernde attraktiv: Die Strecke ist kompakt, aber landschaftlich abwechslungsreich, sodass man in kurzer Zeit sehr viele typische Elemente des Tals erlebt. Der Startpunkt liegt an der Bildungsstätte Haus Neuland, was die Orientierung zusätzlich erleichtert. Die Süd-Route ist mit rund 5,3 Kilometern und etwa 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit etwas länger, bleibt aber weiterhin gut machbar. Hier sind die Wege überwiegend befestigt oder auf festem Sand angelegt, und die Tour lässt sich laut Stadt Bielefeld mit weiteren Wegen kombinieren, wenn man aus dem Rundweg eine längere Naturwanderung machen möchte. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Wer eine noch ausgedehntere Route sucht, findet mit dem Neuland-Wanderweg eine klassische Verbindung durch das Gebiet. Dieser Rundweg startet am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland, führt auf einer Länge von 10,2 Kilometern hinauf zum Teutoburger Wald, verläuft an der Autobahn A2 entlang zum Wirtshaus Deppe und kehrt über den Wandweg und das Menkhauser Bachtal zurück. Auch die offizielle Feierabendwanderung des Teutoburger Wald Vereins zeigt, wie gut sich das Gebiet für moderate Touren eignet: Rund 5,5 Kilometer führen von Gräfinghagen durch das Schopketal und das Menkhauser Bachtal bis kurz vor Haus Neuland, von dort weiter durch Kiefernwald oberhalb des Senner Hellwegs zum Waldfriedhof Sennestadt und schließlich zur Haltestelle Württemberger Allee. Für Suchanfragen wie Menkhauser Bachtal Wanderung oder Menkhauser Bachtal route ist das ideal, weil gleich mehrere echte, markierte Wege zur Auswahl stehen. ([twv-bielefeld.de](https://www.twv-bielefeld.de/tourentipps/oertliche-wanderwege/))
Anfahrt, ÖPNV und Parken am Menkhauser Bachtal
Bei einem Naturgebiet wie dem Menkhauser Bachtal ist die Anfahrt ein zentrales Thema, weil viele Besucher ihre Tour entweder als Halbtagesausflug oder als Feierabendrunde planen. Die offiziellen Beschreibungen geben dafür mehrere verlässliche Anhaltspunkte. Für den Startpunkt am Dalbker Krug nennt die Stadt Bielefeld die Buslinie 38 von Stieghorst nach Sennestadt. Für Haus Neuland verweist der TEUTO-Navigator auf die Linie 135 in Bielefeld-Senne bis zur Haltestelle Württemberger Allee; von dort sind es ungefähr 25 Minuten beziehungsweise drei Kilometer zu Fuß bis Haus Neuland. Das ist praktisch für alle, die mit dem ÖPNV anreisen und trotzdem direkt in die Natur starten möchten. Zugleich wird so deutlich, dass das Gebiet kein isolierter Ort ist, sondern sauber in die städtische Mobilität eingebunden bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Auch zum Parken gibt es klare Hinweise. Der offizielle Flyer nennt als Start- und Zielpunkt der Wanderung einen Parkplatz an der Zufahrt zur Bildungsstätte Haus Neuland. Der Neuland-Wanderweg startet ebenfalls am Parkplatz Senner Hellweg / Haus Neuland. Für die südliche Route wird der Startpunkt am Dalbker Krug beschrieben. Wer also nach Menkhauser Bachtal parken sucht, findet keine anonyme Großlösung, sondern mehrere konkrete Einstiegsmöglichkeiten, die jeweils zu bestimmten Routen passen. Das macht die Orientierung leicht und verhindert unnötige Schleifen. Aus touristischer Sicht ist das ein Vorteil, weil Besucher nicht erst lange suchen müssen, sondern direkt in eine vorbereitete Route einsteigen können. Wer lieber spontan losläuft, kann das Gebiet trotzdem gut als einfache Wanderung oder als längere Kombination mit Haus Neuland, Dalbker Teich oder Markengrund nutzen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Natur, Bachlauf und seltene Lebensräume
Der eigentliche Reiz des Menkhauser Bachtals liegt in seiner Natur. Die offiziellen Texte beschreiben ein morphologisch besonders ausgeprägtes Kastental mit naturnahen Bächen und Quellen, Quellfluren, Erlenbrüchen, Bach-Erlen-Eschen-Wäldern, Eichenwäldern sowie Feucht- und Nasswiesen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass die Landschaft nie eindimensional wirkt. Mal dominieren offene, feuchte Wiesenbereiche, mal schließt sich ein dichterer Waldsaum an, mal liegt der Bach nur als leiser Begleiter am Weg, mal öffnet sich das Tal so weit, dass man die Struktur des Geländes sehr deutlich wahrnimmt. Der Menkhauser Bach ist in Bielefeld das einzige dauerhaft wasserführende Fließgewässer, das im Teutoburger Wald entspringt und in die Senne fließt. Damit ist er nicht nur landschaftlich, sondern auch hydrologisch besonders. Diese Kombination aus Wasser, Relief und Vegetation macht das Tal zu einem Raum, in dem Schutz und Erlebnis eng zusammenliegen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Besonders interessant sind die Hinweise auf die ökologische Pflege. Zwischen Menkhauser Bach und Schopketalweg werden Grünlandflächen nach vertraglichen Vereinbarungen extensiv bewirtschaftet, also ohne Dünger- und Pflanzenschutzmittel. Am Bach selbst liegen Feuchtwiesen, auf den höher gelegenen Flächen am Hof Sandmagerrasen. In dem Gebiet wurden sehr seltene Vogelarten wie Wachtelkönig und Heidelerche nachgewiesen, und die Bachaue nördlich des Huckepackweges wird von einem Erlenbruchwald geprägt, der im Herbst und Frühjahr zeitweise unter Wasser steht. Auch der Eingriff des Menschen bleibt sichtbar: Der Menkhauser Bach wurde früher begradigt, die Ufer wurden mit Bongossi-Faschinen befestigt, und 1996 wurde eine frühere Stauanlage in eine Sohlgleite umgebaut, damit Wasserorganismen den Bach wieder aufwärts wandern können. Genau solche Details zeigen, warum Menkhauser Bachtal Naturschutzgebiet nicht nur ein formaler Begriff ist, sondern ein echter, aktiv gepflegter Lebensraum. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Geschichte, Grenzstein und regionale Besonderheiten
Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur Naturraum, sondern auch Landschaft mit Geschichte. Die offiziellen Wegbeschreibungen erinnern daran, dass im Tal ein alter Grenzstein an die frühere Grenze zwischen dem Fürstentum Lippe und der Grafschaft Ravensberg erinnert. Damit wird verständlich, warum der Bachlauf in der Region mehr als nur ein Gewässer ist: Er markiert und erzählt Grenzen, Übergänge und jahrhundertelange Nutzung. Im Bereich des Weges liegen außerdem Hinweise auf frühere Entwässerungsgräben, die heute nicht mehr funktionieren und sich langfristig wieder zu einem Erlenbruchwald entwickeln können. Solche Beobachtungen sind für Wandernde besonders spannend, weil sie Naturentwicklung unmittelbar sichtbar machen. Wer das Tal mit offenen Augen durchquert, sieht also nicht nur schöne Aussichtspunkte, sondern auch Spuren alter Landnutzung, die langsam von der Vegetation zurückerobert werden. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Ein weiteres historisches Detail ist das Jugendheim Greten Venn. Laut offizieller Beschreibung betrieb die Lehrerin Emilie Mertgen dort ab 1917 bis Ende der 1950er Jahre ein Landheim für Jugendliche und Sennewanderer. 1961 wurde das Haus von den Stadtwerken Bielefeld gekauft und wird heute vom Verein Jugendlandhaus Gretenvenn e. V. betrieben. Auch der Dalbker Teich hat eine bemerkenswerte Vergangenheit: Er wurde 1835 als Stauanlage gebaut, um die von Friedrich Ludwig Tenge errichtete Papiermühle mit Wasser zu versorgen. Später diente er nur noch zu Brandschutzzwecken und wird heute unter Naturschutzauflagen fischereilich genutzt. Hinzu kommen am Wegesrand weitere historische Spuren wie der Wöstehof, der bereits im Ravensberger Urbar von 1556 erwähnt wird, oder die Übergänge vom Sand der Senne zum Kalkuntergrund des Teutoburger Waldes. So entsteht eine Landschaft, die nicht nur schön ist, sondern auch in Schichten lesbar bleibt. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_sued.pdf))
Menkhauser Bachtal Fotos: die schönsten Eindrücke für Naturfans
Wer nach Menkhauser Bachtal Fotos sucht, meint meist keine klassische Sehenswürdigkeit mit einem einzigen Aussichtspunkt, sondern Motive, die sich unterwegs immer wieder neu ergeben. Genau darin liegt die Stärke des Gebiets. Die offiziellen Beschreibungen nennen Wege auf festem Sand, kurze steilere Passagen, Wasserläufe, Quellbereiche, Erlenbruchwald, offene Feuchtwiesen und Übergänge in Kiefern- und Buchenwald. Daraus ergibt sich eine sehr fotogene Abfolge von Stimmungen: mal eng und schattig, mal offen und hell, mal wasserreich, mal trocken und strukturreich. Besonders gut eignen sich die Uferzonen des Bachs, die Schlenker der Schopke, die Bereiche um Quelltöpfe und die Stellen, an denen alte Grenzsteine oder Wegmarken den landschaftlichen Charakter zusätzlich betonen. Wer Naturmotive mag, findet hier ein Tal, das durch seine Vielfalt fast automatisch zur Bildserie wird. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
Für die Bildsprache ist außerdem wichtig, dass das Gebiet nicht inszeniert wirkt. Die Wegebeschreibung spricht von teilweise befestigten Wegen, lockerem Sand und teils steilen Abschnitten, also von einer Landschaft, die sich nicht glattpoliert präsentiert. Genau das macht Fotos aus dem Menkhauser Bachtal oft spannender als reine Postkartenmotive. Es geht um Texturen: feuchter Boden, Gräser am Bach, Licht in den Bäumen, sandige Einschnitte, kleine Wasserläufe, offene Wiesenränder und historische Spuren in einer naturnahen Umgebung. Wer die Route in der frühen Tageszeit oder am späten Nachmittag geht, findet in der Regel besonders weiches Licht für natürliche Aufnahmen; das ist zwar eine allgemeine Fotoperspektive, passt aber sehr gut zu den offenen und geschützten Strukturen des Tals. Für Besucher ist das am Ende die schönste Botschaft: Das Menkhauser Bachtal ist nicht nur ein Ort zum Durchgehen, sondern ein Raum, den man langsam anschauen, verstehen und immer wieder neu fotografieren kann. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2020/Flyer_Wege_NSG_Menkhauser_Bachtal_nord.pdf))
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