
Bielefeld
Kreuzstraße 20, 33602 Bielefeld, Deutschland
Naturkunde-Museum | Bielefeld & Fotos
Das Naturkunde-Museum Bielefeld, liebevoll namu genannt, ist ein Haus für Natur, Mensch und Umwelt und gehört zu den prägenden Kultur- und Lernorten der Stadt. Wer hierher kommt, trifft nicht auf ein Museum, das Natur nur zeigt, sondern auf einen Ort, der Zusammenhänge erklärt, Fragen stellt und zum Mitmachen einlädt. Im historischen Spiegelshof, einem der wenigen erhaltenen Adelshöfe Bielefelds aus dem Jahr 1540, verbindet das Museum seine besondere Architektur mit naturwissenschaftlicher Vermittlung, Forschung und wechselnden Ausstellungen. Das macht den Besuch für Familien, Schulklassen, Freizeitgäste und alle, die sich für Natur, Klima und Erdgeschichte interessieren, gleichermaßen attraktiv. Besonders stark ist das namu in den Themen Biodiversität, Klimawandel, Geologie und nachhaltige Entwicklung aufgestellt. Ergänzt wird das Angebot durch den Geo-Stollen, durch zahlreiche Bildungsformate und durch ein Programm, das regelmäßig neue Perspektiven auf Natur und Umwelt eröffnet. Auch die wissenschaftlichen Sammlungen sind bemerkenswert: In den Magazinen liegen fast 600.000 Objekte, die das Museum nicht nur zu einem Ausstellungsort, sondern auch zu einem Ort der Sammlung und Forschung machen. Genau diese Mischung aus Geschichte, Wissen und Erlebnis prägt den Charakter des Hauses bis heute. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/27434?utm_source=openai))
Dauerausstellung und Geo-Stollen
Die Dauerausstellung natur I mensch I umwelt bildet das inhaltliche Herz des Museums. Seit 2003 steht das namu mit der Neuinszenierung dieser Ausstellung und seinen Bildungsangeboten ausdrücklich im Dienst einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Jahr 2020 wurden Teile der Schau aktualisiert oder neu überarbeitet, damit aktuelle Fragen noch deutlicher sichtbar werden. Der Rundgang beginnt in einer futuristisch anmutenden Forschungseinrichtung, in der bedrohte Tierarten in einer Art frozen zoo in einer Eisvitrine für eine lebensfreundlichere Zukunft tiefgefroren sind. Diese Inszenierung ist mehr als ein Blickfang: Sie übersetzt wissenschaftliche und ökologische Fragen in eine anschauliche, verständliche Form. Flankiert wird der Bereich von neun Kleinvitrinen mit Fallbeispielen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte sowie von wechselnden Mini-Ausstellungen zu naturkundlichen Themen. Eine weitere Installation präsentiert neueste Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Ressourcennutzung und lädt dazu ein, die eigenen Gewohnheiten mit globalen Entwicklungen zu vergleichen. In fünf Räumen greift die Ausstellung Themen wie die Klimaauswirkungen persönlichen Konsums, Bionik, das Verhältnis von Wolf und Hund, die Bedeutung von Bestäubung durch Insekten sowie den Einsatz von Drohnen und Sendern in der Tierforschung auf. So entsteht ein Rundgang, der viele alltagsnahe Bezüge herstellt und komplexe Fragen verständlich macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
Der Geo-Stollen ergänzt diese Perspektive um den Blick in die Unterwelt und in die geologische Tiefe. Wer dort eintritt, erhält Einblicke in die Prozesse, die unseren Planeten geformt haben und das Leben bis heute beeinflussen. Die Ausstellung erklärt den geologischen Untergrund Bielefelds, aber auch große Themen wie Plattentektonik, weltweites Erdbebengeschehen, Klimaentwicklung und den Umgang mit Ressourcen. Ein Erdbeben-Monitor zeigt live Daten des globalen Erdbebengeschehens, echte Grubentelefone können ausprobiert werden, und Fossilien veranschaulichen frühere Klimaveränderungen sowie die Frage, wie schnell sich dramatische Entwicklungen ergeben können. Der Geo-Stollen knüpft damit direkt an die Dauerausstellung im Obergeschoss an: Was oben in Bezug auf Natur, Mensch und Umwelt diskutiert wird, wird hier unten aus der Sicht der Geowissenschaften vertieft. Gerade diese Verknüpfung macht den Besuch so spannend, weil die Ausstellung nicht bei einzelnen Fakten stehen bleibt, sondern große Zusammenhänge zwischen Erdgeschichte, Gegenwart und Zukunft aufbaut. Für kleine und große Forschende ist das ein ebenso lehrreicher wie eindrucksvoller Teil des Museumsbesuchs. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/der-geo-stollen/))
Geschichte im Spiegelshof: vom ersten Museum zum namu
Die Geschichte des Naturkunde-Museums ist eng mit der Stadtgeschichte Bielefelds verknüpft. Der Ursprung reicht ins Jahr 1906 zurück, als das Museum der Stadt Bielefeld eingeweiht wurde und dank des Engagements von Kommerzienrat Dr. August Oetker und Prof. Dr. Alfred Zickgraf eine naturwissenschaftliche Abteilung erhielt. Aus dieser Abteilung entwickelte sich später das Naturkunde-Museum. Einen wichtigen Impuls gab auch die Stiftung wertvoller Doberg-Fossilien aus Oetkers Privatsammlung, die viele ehrenamtliche Naturfreunde motivierte, die Sammlung weiter auszubauen. Die offizielle Museumsdarstellung betont bis heute, dass die wissenschaftlichen Sammlungen weltweite Bedeutung haben. Gleichzeitig zeigt die wechselvolle Geschichte, dass das Haus mehrfach um seinen Platz und seine Zukunft ringen musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Museum große Teile seiner Bestände, weil zwischen 1946 und 1964 keine geeignete Bleibe vorhanden war und rund 80 Prozent der Sammlungen unwiederbringlich verloren gingen. Erst 1964 wurde das Museum an anderer Stelle wiederbelebt. 1977 wurden Magazine und Arbeitsräume verlegt, Ausstellungsräume gab es vorübergehend nicht mehr. Diese Brüche machen verständlich, warum das heutige namu als so wichtiger kultureller und wissenschaftlicher Ort wahrgenommen wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/))
Der heutige Standort im Spiegelshof ist selbst Teil dieser Geschichte. 1986 bezog das Naturkunde-Museum den historischen Hof aus dem 16. Jahrhundert und erhielt damit nach fast zehnjähriger Pause wieder die Gelegenheit, Exponate auf etwa 450 Quadratmetern der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Nutzung des Gebäudes war zunächst als Provisorium gedacht, zugleich aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Museumsarbeit fortgesetzt werden konnte. In den 1990er Jahren wurden zwar verschiedene Standortlösungen diskutiert, darunter Pläne für den Ravensberger Park, doch die Entwicklung nahm eine andere Richtung. 1994 gründete sich aus Reihen der Universität heraus der Förderverein des Naturkunde-Museums, der seither Forschung, Sammlungserhalt und Bildungsarbeit unterstützt. 1999 kam Dr. Isolde Wrazidlo als Leiterin hinzu und erhielt den Auftrag, Planungen für ein neues Museum Natur und Umwelt voranzutreiben. 2002/2003 bekam das Haus ein neues Logo und den Namen namu, der für natur, mensch und umwelt steht. Dieser Name ist Programm: Er markiert den Anspruch, ökologische, ökonomische sowie soziale und kulturelle Fragen zusammenzudenken. 2005 erhielt das Museum für die Neugestaltung der Dauerausstellung einen Förderzuschuss, mit dem das Konzept einer Zeitreise von der Urgeschichte in die Zukunft umgesetzt werden konnte. So wurde aus einem traditionsreichen Naturkundemuseum ein modern inszenierter Lern- und Erlebnisort. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/geschichte/))
Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise
Wer das Naturkunde-Museum Bielefeld besuchen möchte, findet klare und gut planbare Besuchszeiten. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf der Besucherinfo sind außerdem besondere Öffnungs- und Schließzeiten für einzelne Feiertage und den Ausstellungswechsel ausgewiesen, sodass sich ein Blick auf die aktuelle Terminlage immer lohnt. Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt 4,00 Euro. Für ermäßigt Berechtigte liegt der Einzelpreis bei 2,00 Euro, Gruppen zahlen ab zehn Zahlungspflichtigen 2,50 Euro pro Erwachsenem. Für Familien gibt es ebenfalls vergünstigte Konditionen, und Kombikarten für mehrere Bielefelder Museen sind erhältlich. Zugleich gibt es zahlreiche freie Eintritte: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen mit Begleitpersonen, Gruppen aus Offenen Ganztagsschulen und Kindertageseinrichtungen, Studierende am Mittwoch, Senioren und Seniorinnen am ersten Mittwoch des Monats sowie weitere berechtigte Gruppen besuchen das Museum kostenfrei. Diese Struktur macht das namu für Einzelgäste ebenso interessant wie für Schulen, Familien und Gruppen. Da das Haus seine Programme stark auf Vermittlung und Teilhabe ausrichtet, ist die Preisgestaltung eng mit dem Bildungsauftrag des Museums verbunden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert. Für das Ausstellungsgebäude nennt die offizielle Besucherinfo die Stadtbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Adenauerplatz mit etwa 300 Metern Fußweg. Zusätzlich führen mehrere Buslinien, darunter 21, 22, 24, 28, 29, 48, 80.2, 83, 87, 88, 95, 142 und 228, zur Haltestelle Bielefeld Kunsthalle, von dort sind es etwa 350 Meter zu Fuß. Auch für die Verwaltung gibt es eine gute ÖPNV-Anbindung über denselben Knotenpunkt, und für das Grüne Haus an der Sparrenburg ist der Fußweg von Adenauerplatz beziehungsweise der Kunsthalle aus ebenfalls klar beschrieben. Die Barrierefreiheitsinfos zeigen außerdem, dass das Ausstellungsgebäude weitestgehend rollstuhlgerecht ist, über einen Fahrstuhl verfügt und ein barrierefreies WC anbietet. Mobile Sitzgelegenheiten, ein ausleihbarer Rollstuhl und ein stufenloser Eingang an der Rückseite ergänzen den Besuchskomfort. Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt, findet also gute Bedingungen vor, auch wenn an einzelnen Standorten Einschränkungen bestehen. Für Gruppen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen empfiehlt das Museum ausdrücklich, sich vorab zu melden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Sonderausstellungen, Tickets und aktuelle Termine
Ein wesentlicher Reiz des namu liegt in seinem wechselnden Programm. Auf rund 150 Quadratmetern präsentiert das Museum jährlich drei bis vier Sonderausstellungen, die Themen aus Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin aufgreifen und gelegentlich auch Bezüge zu Kunst und Geisteswissenschaften herstellen. Auf der aktuellen Website werden mehrere Ausstellungen und Formate genannt: die interaktive Sonderausstellung Expedition Schneeleo ist bis zum 20. September 2026 zu sehen, die Mini-Ausstellung Home, sweet home über tierische Lebensspuren in der Heimatregion läuft bis Februar 2027, und ab dem 29. September 2026 ist zusätzlich Magie des Lichts. Experimente und optische Illusionen angekündigt. Das zeigt, wie konsequent das Museum mit wechselnden Schwerpunkten arbeitet und Besucherinnen und Besucher immer wieder neu anzieht. Gerade für Familien, Schulklassen und Interessierte, die nach neuen Anlässen für einen Museumsbesuch suchen, ist diese Dynamik wichtig. Der Begriff Sonderausstellung bedeutet hier nicht bloß ein Zusatzangebot, sondern ist Teil der Identität des Hauses. Die Themen reichen von Natur- und Tierwelt über Geologie bis hin zu Experimenten und Wahrnehmung. Dadurch bleibt das Museum aktuell, ohne den roten Faden der Dauerausstellung zu verlieren. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/unsere-ausstellungen/))
Auch der Ticketshop und die laufenden Termine unterstreichen den lebendigen Charakter des Museums. Im offiziellen Shop können Besucher Eintrittskarten, Gutscheine und viele Veranstaltungen buchen. Dort werden regelmäßig Formate für Kinder, Familien und Erwachsene veröffentlicht, darunter namu-Kids, Ferienangebote und Kurse wie Tierisch gern zeichnen, Pferde entdecken oder Leben in der Steinzeit. Für Kinder von vier bis sieben Jahren gibt es mit namu-Kids ein monatliches Angebot, bei dem besondere Fähigkeiten von Tieren spielerisch erforscht werden. Die Ferienprogramme decken ein breites Spektrum ab und reichen vom Basteln und Zeichnen bis zu naturkundlichen Experimenten. Für Erwachsene gibt es ebenfalls anspruchsvolle Formate, zum Beispiel Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei dem an sechs Vormittagen Tiere, Fossilien, Gesteine und andere naturkundliche Objekte aus den Sammlungen genau studiert und gezeichnet werden. Das Museum arbeitet also nicht nur mit klassischen Ausstellungen, sondern auch mit Kursen, Workshops und Veranstaltungsreihen, die Lernen als aktiven Prozess verstehen. Wer nach Tickets, Programm oder einem aktuellen Terminkalender sucht, findet im namu eine erstaunlich breite Auswahl. ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
Bildungsangebote für Kinder, Schulen und Erwachsene
Die Bildungsarbeit ist eines der stärksten Profile des Naturkunde-Museums Bielefeld. Besonders deutlich wird das im Vorschulbereich: Dort richtet sich das Angebot an 5- bis 6-jährige Kinder, die auf kindgerechte Weise naturwissenschaftliche Grundzusammenhänge entdecken und im forschenden Lernen erste Erfahrungen sammeln sollen. Die offiziellen Hinweise betonen, dass Kinder in einer achtsamen Umgebung Vermutungen mit Beobachtungen vergleichen, neugierig sein und experimentieren können. Dabei werden neben naturwissenschaftlichem Verständnis auch Selbstbewusstsein, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik gefördert. Für Kindertagesstätten ist der Eintritt seit dem 1. Januar 2022 frei, und die Bildungsveranstaltungen können ebenfalls kostenlos wahrgenommen werden. Das senkt die Hürden für Teilhabe und macht das Museum zu einem wichtigen außerschulischen Lernort. Gleichzeitig weist das Haus darauf hin, dass es nicht uneingeschränkt barrierefrei ist, aber Lösungen anbietet, wenn man den Bedarf bei der Buchung anspricht. Diese Verbindung aus pädagogischem Anspruch und praktischer Zugänglichkeit ist für Familien und Einrichtungen besonders wertvoll. Sie zeigt, dass das Museum nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch möglichst vielen Menschen den Zugang dazu eröffnen will. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
Auch für Schulen, Lehrkräfte und Erwachsene gibt es ein breites und professionell begleitetes Angebot. Führungen werden von routinierten Begleitungen durchgeführt, die mit Know-how und Fachwissen auf Fragen eingehen und vertiefende Informationen vermitteln. Der Förderverein unterstützt diese Arbeit ebenso wie die Forschung, den Erhalt der Sammlungen und besondere Veranstaltungen. Das Museum veröffentlicht zudem Newsletter für allgemeine Termine und einen separaten Lehrkräfte-Newsletter für Bildungsangebote, Vorträge und Eröffnungsveranstaltungen. Für Erwachsene gibt es Formate wie Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei denen naturkundliche Objekte zeichnerisch und wissenschaftlich untersucht werden. Hinzu kommen öffentliche Beratungsstunden rund um Fossilien, Gesteine und Minerale, die zeigen, dass das Museum auch für Interessierte jenseits von Schulklassen ein lebendiger Lernort ist. Gerade die Kombination aus Vermittlung, Forschung, Sammlung und Austausch macht das namu so besonders. Es ist nicht nur Ausstellungshaus, sondern auch Dialograum, Ideenbörse und Ort für naturwissenschaftliche Praxis. Das passt zum Selbstverständnis als Ort des Austausches, des Dialogs und kreativer Ideen. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/fuehrungen/))
Fotos, Hausordnung und praktische Hinweise
Wer nach Fotos sucht, findet im Naturkunde-Museum Bielefeld eine klare Regelung: Private Foto- und Filmaufnahmen sind in den Ausstellungsräumen ohne Blitz erlaubt, solange andere Besuchende nicht ohne Zustimmung aufgenommen werden. Für gewerbliche oder redaktionelle Aufnahmen ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich. Das ist für die Keyword-Suche nach Fotos besonders relevant, weil das Museum zwar ein attraktives Motiv bietet, aber den Schutz der Besucher und Exponate klar priorisiert. Praktisch ist auch die Garderobenregelung: Kleidungsstücke können während der gesamten Öffnungszeit abgegeben werden, größere Taschen, Rucksäcke oder Wertsachen lassen sich in Schließfächern verstauen. Essen und Trinken sind in den Ausstellungsräumen grundsätzlich nicht gestattet, im Museum gilt außerdem ein Rauchverbot. Tiere dürfen nicht mitgeführt werden, ausgenommen Assistenz- und Therapiehunde. Diese Regeln klingen streng, sorgen aber dafür, dass ein ruhiger, sicherer und konzentrierter Museumsbesuch möglich bleibt. Gerade für Familien oder Gruppen ist es hilfreich, die Hausordnung vorab zu kennen, damit der Besuch entspannt verläuft und das Erlebnis nicht durch organisatorische Fragen gestört wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Auch die praktischen Hinweise zu den verschiedenen Standorten sind wertvoll. Das Museum arbeitet mit mehreren Orten: dem Ausstellungsgebäude in der Kreuzstraße 20, dem Verwaltungsgebäude am Adenauerplatz 2 und der Außenstelle Grünes Haus an der Sparrenburg. Das Ausstellungsgebäude ist weitestgehend rollstuhlgerecht, verfügt über einen Fahrstuhl, ein barrierefreies WC und mobile Sitzgelegenheiten; ein Rollstuhl kann ausgeliehen werden. Der stufenlose Eingang an der Rückseite erleichtert den Zugang, auch wenn eine kleine Türschwelle zu beachten ist. Für das Verwaltungsgebäude ist angegeben, dass dort kein eigener Parkplatz vorhanden ist und der Fußweg vom Parkplatz des Ausstellungsgebäudes etwa 200 Meter beträgt. Am Grünen Haus führt der Zuweg über mehrere Stufen, und für die Anreise werden öffentliche Parkplätze rund um die Sparrenburg empfohlen. Wer also nach Anfahrt, Barrierefreiheit oder praktischen Details sucht, findet beim namu sehr konkrete Informationen. Genau diese Mischung aus Transparenz, Nutzbarkeit und Detailtiefe macht das Museum für viele Zielgruppen attraktiv. Es ist ein Haus, das nicht nur Wissen zeigt, sondern den Besuch gut planbar macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Quellen:
- Offizielle Website des Naturkunde-Museums Bielefeld (namu) ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/?utm_source=openai))
- Besucherinformationen, Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
- Dauerausstellungen und Geo-Stollen ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
- Bildungsangebote, Führungen und Kinderprogramme ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
- Ticketshop und aktuelle Termine ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
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Naturkunde-Museum | Bielefeld & Fotos
Das Naturkunde-Museum Bielefeld, liebevoll namu genannt, ist ein Haus für Natur, Mensch und Umwelt und gehört zu den prägenden Kultur- und Lernorten der Stadt. Wer hierher kommt, trifft nicht auf ein Museum, das Natur nur zeigt, sondern auf einen Ort, der Zusammenhänge erklärt, Fragen stellt und zum Mitmachen einlädt. Im historischen Spiegelshof, einem der wenigen erhaltenen Adelshöfe Bielefelds aus dem Jahr 1540, verbindet das Museum seine besondere Architektur mit naturwissenschaftlicher Vermittlung, Forschung und wechselnden Ausstellungen. Das macht den Besuch für Familien, Schulklassen, Freizeitgäste und alle, die sich für Natur, Klima und Erdgeschichte interessieren, gleichermaßen attraktiv. Besonders stark ist das namu in den Themen Biodiversität, Klimawandel, Geologie und nachhaltige Entwicklung aufgestellt. Ergänzt wird das Angebot durch den Geo-Stollen, durch zahlreiche Bildungsformate und durch ein Programm, das regelmäßig neue Perspektiven auf Natur und Umwelt eröffnet. Auch die wissenschaftlichen Sammlungen sind bemerkenswert: In den Magazinen liegen fast 600.000 Objekte, die das Museum nicht nur zu einem Ausstellungsort, sondern auch zu einem Ort der Sammlung und Forschung machen. Genau diese Mischung aus Geschichte, Wissen und Erlebnis prägt den Charakter des Hauses bis heute. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/27434?utm_source=openai))
Dauerausstellung und Geo-Stollen
Die Dauerausstellung natur I mensch I umwelt bildet das inhaltliche Herz des Museums. Seit 2003 steht das namu mit der Neuinszenierung dieser Ausstellung und seinen Bildungsangeboten ausdrücklich im Dienst einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Jahr 2020 wurden Teile der Schau aktualisiert oder neu überarbeitet, damit aktuelle Fragen noch deutlicher sichtbar werden. Der Rundgang beginnt in einer futuristisch anmutenden Forschungseinrichtung, in der bedrohte Tierarten in einer Art frozen zoo in einer Eisvitrine für eine lebensfreundlichere Zukunft tiefgefroren sind. Diese Inszenierung ist mehr als ein Blickfang: Sie übersetzt wissenschaftliche und ökologische Fragen in eine anschauliche, verständliche Form. Flankiert wird der Bereich von neun Kleinvitrinen mit Fallbeispielen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte sowie von wechselnden Mini-Ausstellungen zu naturkundlichen Themen. Eine weitere Installation präsentiert neueste Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Ressourcennutzung und lädt dazu ein, die eigenen Gewohnheiten mit globalen Entwicklungen zu vergleichen. In fünf Räumen greift die Ausstellung Themen wie die Klimaauswirkungen persönlichen Konsums, Bionik, das Verhältnis von Wolf und Hund, die Bedeutung von Bestäubung durch Insekten sowie den Einsatz von Drohnen und Sendern in der Tierforschung auf. So entsteht ein Rundgang, der viele alltagsnahe Bezüge herstellt und komplexe Fragen verständlich macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
Der Geo-Stollen ergänzt diese Perspektive um den Blick in die Unterwelt und in die geologische Tiefe. Wer dort eintritt, erhält Einblicke in die Prozesse, die unseren Planeten geformt haben und das Leben bis heute beeinflussen. Die Ausstellung erklärt den geologischen Untergrund Bielefelds, aber auch große Themen wie Plattentektonik, weltweites Erdbebengeschehen, Klimaentwicklung und den Umgang mit Ressourcen. Ein Erdbeben-Monitor zeigt live Daten des globalen Erdbebengeschehens, echte Grubentelefone können ausprobiert werden, und Fossilien veranschaulichen frühere Klimaveränderungen sowie die Frage, wie schnell sich dramatische Entwicklungen ergeben können. Der Geo-Stollen knüpft damit direkt an die Dauerausstellung im Obergeschoss an: Was oben in Bezug auf Natur, Mensch und Umwelt diskutiert wird, wird hier unten aus der Sicht der Geowissenschaften vertieft. Gerade diese Verknüpfung macht den Besuch so spannend, weil die Ausstellung nicht bei einzelnen Fakten stehen bleibt, sondern große Zusammenhänge zwischen Erdgeschichte, Gegenwart und Zukunft aufbaut. Für kleine und große Forschende ist das ein ebenso lehrreicher wie eindrucksvoller Teil des Museumsbesuchs. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/der-geo-stollen/))
Geschichte im Spiegelshof: vom ersten Museum zum namu
Die Geschichte des Naturkunde-Museums ist eng mit der Stadtgeschichte Bielefelds verknüpft. Der Ursprung reicht ins Jahr 1906 zurück, als das Museum der Stadt Bielefeld eingeweiht wurde und dank des Engagements von Kommerzienrat Dr. August Oetker und Prof. Dr. Alfred Zickgraf eine naturwissenschaftliche Abteilung erhielt. Aus dieser Abteilung entwickelte sich später das Naturkunde-Museum. Einen wichtigen Impuls gab auch die Stiftung wertvoller Doberg-Fossilien aus Oetkers Privatsammlung, die viele ehrenamtliche Naturfreunde motivierte, die Sammlung weiter auszubauen. Die offizielle Museumsdarstellung betont bis heute, dass die wissenschaftlichen Sammlungen weltweite Bedeutung haben. Gleichzeitig zeigt die wechselvolle Geschichte, dass das Haus mehrfach um seinen Platz und seine Zukunft ringen musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Museum große Teile seiner Bestände, weil zwischen 1946 und 1964 keine geeignete Bleibe vorhanden war und rund 80 Prozent der Sammlungen unwiederbringlich verloren gingen. Erst 1964 wurde das Museum an anderer Stelle wiederbelebt. 1977 wurden Magazine und Arbeitsräume verlegt, Ausstellungsräume gab es vorübergehend nicht mehr. Diese Brüche machen verständlich, warum das heutige namu als so wichtiger kultureller und wissenschaftlicher Ort wahrgenommen wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/))
Der heutige Standort im Spiegelshof ist selbst Teil dieser Geschichte. 1986 bezog das Naturkunde-Museum den historischen Hof aus dem 16. Jahrhundert und erhielt damit nach fast zehnjähriger Pause wieder die Gelegenheit, Exponate auf etwa 450 Quadratmetern der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Nutzung des Gebäudes war zunächst als Provisorium gedacht, zugleich aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Museumsarbeit fortgesetzt werden konnte. In den 1990er Jahren wurden zwar verschiedene Standortlösungen diskutiert, darunter Pläne für den Ravensberger Park, doch die Entwicklung nahm eine andere Richtung. 1994 gründete sich aus Reihen der Universität heraus der Förderverein des Naturkunde-Museums, der seither Forschung, Sammlungserhalt und Bildungsarbeit unterstützt. 1999 kam Dr. Isolde Wrazidlo als Leiterin hinzu und erhielt den Auftrag, Planungen für ein neues Museum Natur und Umwelt voranzutreiben. 2002/2003 bekam das Haus ein neues Logo und den Namen namu, der für natur, mensch und umwelt steht. Dieser Name ist Programm: Er markiert den Anspruch, ökologische, ökonomische sowie soziale und kulturelle Fragen zusammenzudenken. 2005 erhielt das Museum für die Neugestaltung der Dauerausstellung einen Förderzuschuss, mit dem das Konzept einer Zeitreise von der Urgeschichte in die Zukunft umgesetzt werden konnte. So wurde aus einem traditionsreichen Naturkundemuseum ein modern inszenierter Lern- und Erlebnisort. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/geschichte/))
Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise
Wer das Naturkunde-Museum Bielefeld besuchen möchte, findet klare und gut planbare Besuchszeiten. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf der Besucherinfo sind außerdem besondere Öffnungs- und Schließzeiten für einzelne Feiertage und den Ausstellungswechsel ausgewiesen, sodass sich ein Blick auf die aktuelle Terminlage immer lohnt. Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt 4,00 Euro. Für ermäßigt Berechtigte liegt der Einzelpreis bei 2,00 Euro, Gruppen zahlen ab zehn Zahlungspflichtigen 2,50 Euro pro Erwachsenem. Für Familien gibt es ebenfalls vergünstigte Konditionen, und Kombikarten für mehrere Bielefelder Museen sind erhältlich. Zugleich gibt es zahlreiche freie Eintritte: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen mit Begleitpersonen, Gruppen aus Offenen Ganztagsschulen und Kindertageseinrichtungen, Studierende am Mittwoch, Senioren und Seniorinnen am ersten Mittwoch des Monats sowie weitere berechtigte Gruppen besuchen das Museum kostenfrei. Diese Struktur macht das namu für Einzelgäste ebenso interessant wie für Schulen, Familien und Gruppen. Da das Haus seine Programme stark auf Vermittlung und Teilhabe ausrichtet, ist die Preisgestaltung eng mit dem Bildungsauftrag des Museums verbunden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert. Für das Ausstellungsgebäude nennt die offizielle Besucherinfo die Stadtbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Adenauerplatz mit etwa 300 Metern Fußweg. Zusätzlich führen mehrere Buslinien, darunter 21, 22, 24, 28, 29, 48, 80.2, 83, 87, 88, 95, 142 und 228, zur Haltestelle Bielefeld Kunsthalle, von dort sind es etwa 350 Meter zu Fuß. Auch für die Verwaltung gibt es eine gute ÖPNV-Anbindung über denselben Knotenpunkt, und für das Grüne Haus an der Sparrenburg ist der Fußweg von Adenauerplatz beziehungsweise der Kunsthalle aus ebenfalls klar beschrieben. Die Barrierefreiheitsinfos zeigen außerdem, dass das Ausstellungsgebäude weitestgehend rollstuhlgerecht ist, über einen Fahrstuhl verfügt und ein barrierefreies WC anbietet. Mobile Sitzgelegenheiten, ein ausleihbarer Rollstuhl und ein stufenloser Eingang an der Rückseite ergänzen den Besuchskomfort. Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt, findet also gute Bedingungen vor, auch wenn an einzelnen Standorten Einschränkungen bestehen. Für Gruppen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen empfiehlt das Museum ausdrücklich, sich vorab zu melden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Sonderausstellungen, Tickets und aktuelle Termine
Ein wesentlicher Reiz des namu liegt in seinem wechselnden Programm. Auf rund 150 Quadratmetern präsentiert das Museum jährlich drei bis vier Sonderausstellungen, die Themen aus Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin aufgreifen und gelegentlich auch Bezüge zu Kunst und Geisteswissenschaften herstellen. Auf der aktuellen Website werden mehrere Ausstellungen und Formate genannt: die interaktive Sonderausstellung Expedition Schneeleo ist bis zum 20. September 2026 zu sehen, die Mini-Ausstellung Home, sweet home über tierische Lebensspuren in der Heimatregion läuft bis Februar 2027, und ab dem 29. September 2026 ist zusätzlich Magie des Lichts. Experimente und optische Illusionen angekündigt. Das zeigt, wie konsequent das Museum mit wechselnden Schwerpunkten arbeitet und Besucherinnen und Besucher immer wieder neu anzieht. Gerade für Familien, Schulklassen und Interessierte, die nach neuen Anlässen für einen Museumsbesuch suchen, ist diese Dynamik wichtig. Der Begriff Sonderausstellung bedeutet hier nicht bloß ein Zusatzangebot, sondern ist Teil der Identität des Hauses. Die Themen reichen von Natur- und Tierwelt über Geologie bis hin zu Experimenten und Wahrnehmung. Dadurch bleibt das Museum aktuell, ohne den roten Faden der Dauerausstellung zu verlieren. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/unsere-ausstellungen/))
Auch der Ticketshop und die laufenden Termine unterstreichen den lebendigen Charakter des Museums. Im offiziellen Shop können Besucher Eintrittskarten, Gutscheine und viele Veranstaltungen buchen. Dort werden regelmäßig Formate für Kinder, Familien und Erwachsene veröffentlicht, darunter namu-Kids, Ferienangebote und Kurse wie Tierisch gern zeichnen, Pferde entdecken oder Leben in der Steinzeit. Für Kinder von vier bis sieben Jahren gibt es mit namu-Kids ein monatliches Angebot, bei dem besondere Fähigkeiten von Tieren spielerisch erforscht werden. Die Ferienprogramme decken ein breites Spektrum ab und reichen vom Basteln und Zeichnen bis zu naturkundlichen Experimenten. Für Erwachsene gibt es ebenfalls anspruchsvolle Formate, zum Beispiel Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei dem an sechs Vormittagen Tiere, Fossilien, Gesteine und andere naturkundliche Objekte aus den Sammlungen genau studiert und gezeichnet werden. Das Museum arbeitet also nicht nur mit klassischen Ausstellungen, sondern auch mit Kursen, Workshops und Veranstaltungsreihen, die Lernen als aktiven Prozess verstehen. Wer nach Tickets, Programm oder einem aktuellen Terminkalender sucht, findet im namu eine erstaunlich breite Auswahl. ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
Bildungsangebote für Kinder, Schulen und Erwachsene
Die Bildungsarbeit ist eines der stärksten Profile des Naturkunde-Museums Bielefeld. Besonders deutlich wird das im Vorschulbereich: Dort richtet sich das Angebot an 5- bis 6-jährige Kinder, die auf kindgerechte Weise naturwissenschaftliche Grundzusammenhänge entdecken und im forschenden Lernen erste Erfahrungen sammeln sollen. Die offiziellen Hinweise betonen, dass Kinder in einer achtsamen Umgebung Vermutungen mit Beobachtungen vergleichen, neugierig sein und experimentieren können. Dabei werden neben naturwissenschaftlichem Verständnis auch Selbstbewusstsein, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik gefördert. Für Kindertagesstätten ist der Eintritt seit dem 1. Januar 2022 frei, und die Bildungsveranstaltungen können ebenfalls kostenlos wahrgenommen werden. Das senkt die Hürden für Teilhabe und macht das Museum zu einem wichtigen außerschulischen Lernort. Gleichzeitig weist das Haus darauf hin, dass es nicht uneingeschränkt barrierefrei ist, aber Lösungen anbietet, wenn man den Bedarf bei der Buchung anspricht. Diese Verbindung aus pädagogischem Anspruch und praktischer Zugänglichkeit ist für Familien und Einrichtungen besonders wertvoll. Sie zeigt, dass das Museum nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch möglichst vielen Menschen den Zugang dazu eröffnen will. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
Auch für Schulen, Lehrkräfte und Erwachsene gibt es ein breites und professionell begleitetes Angebot. Führungen werden von routinierten Begleitungen durchgeführt, die mit Know-how und Fachwissen auf Fragen eingehen und vertiefende Informationen vermitteln. Der Förderverein unterstützt diese Arbeit ebenso wie die Forschung, den Erhalt der Sammlungen und besondere Veranstaltungen. Das Museum veröffentlicht zudem Newsletter für allgemeine Termine und einen separaten Lehrkräfte-Newsletter für Bildungsangebote, Vorträge und Eröffnungsveranstaltungen. Für Erwachsene gibt es Formate wie Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei denen naturkundliche Objekte zeichnerisch und wissenschaftlich untersucht werden. Hinzu kommen öffentliche Beratungsstunden rund um Fossilien, Gesteine und Minerale, die zeigen, dass das Museum auch für Interessierte jenseits von Schulklassen ein lebendiger Lernort ist. Gerade die Kombination aus Vermittlung, Forschung, Sammlung und Austausch macht das namu so besonders. Es ist nicht nur Ausstellungshaus, sondern auch Dialograum, Ideenbörse und Ort für naturwissenschaftliche Praxis. Das passt zum Selbstverständnis als Ort des Austausches, des Dialogs und kreativer Ideen. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/fuehrungen/))
Fotos, Hausordnung und praktische Hinweise
Wer nach Fotos sucht, findet im Naturkunde-Museum Bielefeld eine klare Regelung: Private Foto- und Filmaufnahmen sind in den Ausstellungsräumen ohne Blitz erlaubt, solange andere Besuchende nicht ohne Zustimmung aufgenommen werden. Für gewerbliche oder redaktionelle Aufnahmen ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich. Das ist für die Keyword-Suche nach Fotos besonders relevant, weil das Museum zwar ein attraktives Motiv bietet, aber den Schutz der Besucher und Exponate klar priorisiert. Praktisch ist auch die Garderobenregelung: Kleidungsstücke können während der gesamten Öffnungszeit abgegeben werden, größere Taschen, Rucksäcke oder Wertsachen lassen sich in Schließfächern verstauen. Essen und Trinken sind in den Ausstellungsräumen grundsätzlich nicht gestattet, im Museum gilt außerdem ein Rauchverbot. Tiere dürfen nicht mitgeführt werden, ausgenommen Assistenz- und Therapiehunde. Diese Regeln klingen streng, sorgen aber dafür, dass ein ruhiger, sicherer und konzentrierter Museumsbesuch möglich bleibt. Gerade für Familien oder Gruppen ist es hilfreich, die Hausordnung vorab zu kennen, damit der Besuch entspannt verläuft und das Erlebnis nicht durch organisatorische Fragen gestört wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Auch die praktischen Hinweise zu den verschiedenen Standorten sind wertvoll. Das Museum arbeitet mit mehreren Orten: dem Ausstellungsgebäude in der Kreuzstraße 20, dem Verwaltungsgebäude am Adenauerplatz 2 und der Außenstelle Grünes Haus an der Sparrenburg. Das Ausstellungsgebäude ist weitestgehend rollstuhlgerecht, verfügt über einen Fahrstuhl, ein barrierefreies WC und mobile Sitzgelegenheiten; ein Rollstuhl kann ausgeliehen werden. Der stufenlose Eingang an der Rückseite erleichtert den Zugang, auch wenn eine kleine Türschwelle zu beachten ist. Für das Verwaltungsgebäude ist angegeben, dass dort kein eigener Parkplatz vorhanden ist und der Fußweg vom Parkplatz des Ausstellungsgebäudes etwa 200 Meter beträgt. Am Grünen Haus führt der Zuweg über mehrere Stufen, und für die Anreise werden öffentliche Parkplätze rund um die Sparrenburg empfohlen. Wer also nach Anfahrt, Barrierefreiheit oder praktischen Details sucht, findet beim namu sehr konkrete Informationen. Genau diese Mischung aus Transparenz, Nutzbarkeit und Detailtiefe macht das Museum für viele Zielgruppen attraktiv. Es ist ein Haus, das nicht nur Wissen zeigt, sondern den Besuch gut planbar macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Quellen:
- Offizielle Website des Naturkunde-Museums Bielefeld (namu) ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/?utm_source=openai))
- Besucherinformationen, Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
- Dauerausstellungen und Geo-Stollen ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
- Bildungsangebote, Führungen und Kinderprogramme ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
- Ticketshop und aktuelle Termine ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
Naturkunde-Museum | Bielefeld & Fotos
Das Naturkunde-Museum Bielefeld, liebevoll namu genannt, ist ein Haus für Natur, Mensch und Umwelt und gehört zu den prägenden Kultur- und Lernorten der Stadt. Wer hierher kommt, trifft nicht auf ein Museum, das Natur nur zeigt, sondern auf einen Ort, der Zusammenhänge erklärt, Fragen stellt und zum Mitmachen einlädt. Im historischen Spiegelshof, einem der wenigen erhaltenen Adelshöfe Bielefelds aus dem Jahr 1540, verbindet das Museum seine besondere Architektur mit naturwissenschaftlicher Vermittlung, Forschung und wechselnden Ausstellungen. Das macht den Besuch für Familien, Schulklassen, Freizeitgäste und alle, die sich für Natur, Klima und Erdgeschichte interessieren, gleichermaßen attraktiv. Besonders stark ist das namu in den Themen Biodiversität, Klimawandel, Geologie und nachhaltige Entwicklung aufgestellt. Ergänzt wird das Angebot durch den Geo-Stollen, durch zahlreiche Bildungsformate und durch ein Programm, das regelmäßig neue Perspektiven auf Natur und Umwelt eröffnet. Auch die wissenschaftlichen Sammlungen sind bemerkenswert: In den Magazinen liegen fast 600.000 Objekte, die das Museum nicht nur zu einem Ausstellungsort, sondern auch zu einem Ort der Sammlung und Forschung machen. Genau diese Mischung aus Geschichte, Wissen und Erlebnis prägt den Charakter des Hauses bis heute. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/27434?utm_source=openai))
Dauerausstellung und Geo-Stollen
Die Dauerausstellung natur I mensch I umwelt bildet das inhaltliche Herz des Museums. Seit 2003 steht das namu mit der Neuinszenierung dieser Ausstellung und seinen Bildungsangeboten ausdrücklich im Dienst einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Jahr 2020 wurden Teile der Schau aktualisiert oder neu überarbeitet, damit aktuelle Fragen noch deutlicher sichtbar werden. Der Rundgang beginnt in einer futuristisch anmutenden Forschungseinrichtung, in der bedrohte Tierarten in einer Art frozen zoo in einer Eisvitrine für eine lebensfreundlichere Zukunft tiefgefroren sind. Diese Inszenierung ist mehr als ein Blickfang: Sie übersetzt wissenschaftliche und ökologische Fragen in eine anschauliche, verständliche Form. Flankiert wird der Bereich von neun Kleinvitrinen mit Fallbeispielen zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte sowie von wechselnden Mini-Ausstellungen zu naturkundlichen Themen. Eine weitere Installation präsentiert neueste Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Ressourcennutzung und lädt dazu ein, die eigenen Gewohnheiten mit globalen Entwicklungen zu vergleichen. In fünf Räumen greift die Ausstellung Themen wie die Klimaauswirkungen persönlichen Konsums, Bionik, das Verhältnis von Wolf und Hund, die Bedeutung von Bestäubung durch Insekten sowie den Einsatz von Drohnen und Sendern in der Tierforschung auf. So entsteht ein Rundgang, der viele alltagsnahe Bezüge herstellt und komplexe Fragen verständlich macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
Der Geo-Stollen ergänzt diese Perspektive um den Blick in die Unterwelt und in die geologische Tiefe. Wer dort eintritt, erhält Einblicke in die Prozesse, die unseren Planeten geformt haben und das Leben bis heute beeinflussen. Die Ausstellung erklärt den geologischen Untergrund Bielefelds, aber auch große Themen wie Plattentektonik, weltweites Erdbebengeschehen, Klimaentwicklung und den Umgang mit Ressourcen. Ein Erdbeben-Monitor zeigt live Daten des globalen Erdbebengeschehens, echte Grubentelefone können ausprobiert werden, und Fossilien veranschaulichen frühere Klimaveränderungen sowie die Frage, wie schnell sich dramatische Entwicklungen ergeben können. Der Geo-Stollen knüpft damit direkt an die Dauerausstellung im Obergeschoss an: Was oben in Bezug auf Natur, Mensch und Umwelt diskutiert wird, wird hier unten aus der Sicht der Geowissenschaften vertieft. Gerade diese Verknüpfung macht den Besuch so spannend, weil die Ausstellung nicht bei einzelnen Fakten stehen bleibt, sondern große Zusammenhänge zwischen Erdgeschichte, Gegenwart und Zukunft aufbaut. Für kleine und große Forschende ist das ein ebenso lehrreicher wie eindrucksvoller Teil des Museumsbesuchs. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/der-geo-stollen/))
Geschichte im Spiegelshof: vom ersten Museum zum namu
Die Geschichte des Naturkunde-Museums ist eng mit der Stadtgeschichte Bielefelds verknüpft. Der Ursprung reicht ins Jahr 1906 zurück, als das Museum der Stadt Bielefeld eingeweiht wurde und dank des Engagements von Kommerzienrat Dr. August Oetker und Prof. Dr. Alfred Zickgraf eine naturwissenschaftliche Abteilung erhielt. Aus dieser Abteilung entwickelte sich später das Naturkunde-Museum. Einen wichtigen Impuls gab auch die Stiftung wertvoller Doberg-Fossilien aus Oetkers Privatsammlung, die viele ehrenamtliche Naturfreunde motivierte, die Sammlung weiter auszubauen. Die offizielle Museumsdarstellung betont bis heute, dass die wissenschaftlichen Sammlungen weltweite Bedeutung haben. Gleichzeitig zeigt die wechselvolle Geschichte, dass das Haus mehrfach um seinen Platz und seine Zukunft ringen musste. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Museum große Teile seiner Bestände, weil zwischen 1946 und 1964 keine geeignete Bleibe vorhanden war und rund 80 Prozent der Sammlungen unwiederbringlich verloren gingen. Erst 1964 wurde das Museum an anderer Stelle wiederbelebt. 1977 wurden Magazine und Arbeitsräume verlegt, Ausstellungsräume gab es vorübergehend nicht mehr. Diese Brüche machen verständlich, warum das heutige namu als so wichtiger kultureller und wissenschaftlicher Ort wahrgenommen wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/))
Der heutige Standort im Spiegelshof ist selbst Teil dieser Geschichte. 1986 bezog das Naturkunde-Museum den historischen Hof aus dem 16. Jahrhundert und erhielt damit nach fast zehnjähriger Pause wieder die Gelegenheit, Exponate auf etwa 450 Quadratmetern der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Nutzung des Gebäudes war zunächst als Provisorium gedacht, zugleich aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Museumsarbeit fortgesetzt werden konnte. In den 1990er Jahren wurden zwar verschiedene Standortlösungen diskutiert, darunter Pläne für den Ravensberger Park, doch die Entwicklung nahm eine andere Richtung. 1994 gründete sich aus Reihen der Universität heraus der Förderverein des Naturkunde-Museums, der seither Forschung, Sammlungserhalt und Bildungsarbeit unterstützt. 1999 kam Dr. Isolde Wrazidlo als Leiterin hinzu und erhielt den Auftrag, Planungen für ein neues Museum Natur und Umwelt voranzutreiben. 2002/2003 bekam das Haus ein neues Logo und den Namen namu, der für natur, mensch und umwelt steht. Dieser Name ist Programm: Er markiert den Anspruch, ökologische, ökonomische sowie soziale und kulturelle Fragen zusammenzudenken. 2005 erhielt das Museum für die Neugestaltung der Dauerausstellung einen Förderzuschuss, mit dem das Konzept einer Zeitreise von der Urgeschichte in die Zukunft umgesetzt werden konnte. So wurde aus einem traditionsreichen Naturkundemuseum ein modern inszenierter Lern- und Erlebnisort. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/geschichte/))
Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise
Wer das Naturkunde-Museum Bielefeld besuchen möchte, findet klare und gut planbare Besuchszeiten. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auf der Besucherinfo sind außerdem besondere Öffnungs- und Schließzeiten für einzelne Feiertage und den Ausstellungswechsel ausgewiesen, sodass sich ein Blick auf die aktuelle Terminlage immer lohnt. Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt 4,00 Euro. Für ermäßigt Berechtigte liegt der Einzelpreis bei 2,00 Euro, Gruppen zahlen ab zehn Zahlungspflichtigen 2,50 Euro pro Erwachsenem. Für Familien gibt es ebenfalls vergünstigte Konditionen, und Kombikarten für mehrere Bielefelder Museen sind erhältlich. Zugleich gibt es zahlreiche freie Eintritte: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen mit Begleitpersonen, Gruppen aus Offenen Ganztagsschulen und Kindertageseinrichtungen, Studierende am Mittwoch, Senioren und Seniorinnen am ersten Mittwoch des Monats sowie weitere berechtigte Gruppen besuchen das Museum kostenfrei. Diese Struktur macht das namu für Einzelgäste ebenso interessant wie für Schulen, Familien und Gruppen. Da das Haus seine Programme stark auf Vermittlung und Teilhabe ausrichtet, ist die Preisgestaltung eng mit dem Bildungsauftrag des Museums verbunden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert. Für das Ausstellungsgebäude nennt die offizielle Besucherinfo die Stadtbahnlinie 1 bis zur Haltestelle Adenauerplatz mit etwa 300 Metern Fußweg. Zusätzlich führen mehrere Buslinien, darunter 21, 22, 24, 28, 29, 48, 80.2, 83, 87, 88, 95, 142 und 228, zur Haltestelle Bielefeld Kunsthalle, von dort sind es etwa 350 Meter zu Fuß. Auch für die Verwaltung gibt es eine gute ÖPNV-Anbindung über denselben Knotenpunkt, und für das Grüne Haus an der Sparrenburg ist der Fußweg von Adenauerplatz beziehungsweise der Kunsthalle aus ebenfalls klar beschrieben. Die Barrierefreiheitsinfos zeigen außerdem, dass das Ausstellungsgebäude weitestgehend rollstuhlgerecht ist, über einen Fahrstuhl verfügt und ein barrierefreies WC anbietet. Mobile Sitzgelegenheiten, ein ausleihbarer Rollstuhl und ein stufenloser Eingang an der Rückseite ergänzen den Besuchskomfort. Wer mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommt, findet also gute Bedingungen vor, auch wenn an einzelnen Standorten Einschränkungen bestehen. Für Gruppen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen empfiehlt das Museum ausdrücklich, sich vorab zu melden. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Sonderausstellungen, Tickets und aktuelle Termine
Ein wesentlicher Reiz des namu liegt in seinem wechselnden Programm. Auf rund 150 Quadratmetern präsentiert das Museum jährlich drei bis vier Sonderausstellungen, die Themen aus Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin aufgreifen und gelegentlich auch Bezüge zu Kunst und Geisteswissenschaften herstellen. Auf der aktuellen Website werden mehrere Ausstellungen und Formate genannt: die interaktive Sonderausstellung Expedition Schneeleo ist bis zum 20. September 2026 zu sehen, die Mini-Ausstellung Home, sweet home über tierische Lebensspuren in der Heimatregion läuft bis Februar 2027, und ab dem 29. September 2026 ist zusätzlich Magie des Lichts. Experimente und optische Illusionen angekündigt. Das zeigt, wie konsequent das Museum mit wechselnden Schwerpunkten arbeitet und Besucherinnen und Besucher immer wieder neu anzieht. Gerade für Familien, Schulklassen und Interessierte, die nach neuen Anlässen für einen Museumsbesuch suchen, ist diese Dynamik wichtig. Der Begriff Sonderausstellung bedeutet hier nicht bloß ein Zusatzangebot, sondern ist Teil der Identität des Hauses. Die Themen reichen von Natur- und Tierwelt über Geologie bis hin zu Experimenten und Wahrnehmung. Dadurch bleibt das Museum aktuell, ohne den roten Faden der Dauerausstellung zu verlieren. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/unsere-ausstellungen/))
Auch der Ticketshop und die laufenden Termine unterstreichen den lebendigen Charakter des Museums. Im offiziellen Shop können Besucher Eintrittskarten, Gutscheine und viele Veranstaltungen buchen. Dort werden regelmäßig Formate für Kinder, Familien und Erwachsene veröffentlicht, darunter namu-Kids, Ferienangebote und Kurse wie Tierisch gern zeichnen, Pferde entdecken oder Leben in der Steinzeit. Für Kinder von vier bis sieben Jahren gibt es mit namu-Kids ein monatliches Angebot, bei dem besondere Fähigkeiten von Tieren spielerisch erforscht werden. Die Ferienprogramme decken ein breites Spektrum ab und reichen vom Basteln und Zeichnen bis zu naturkundlichen Experimenten. Für Erwachsene gibt es ebenfalls anspruchsvolle Formate, zum Beispiel Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei dem an sechs Vormittagen Tiere, Fossilien, Gesteine und andere naturkundliche Objekte aus den Sammlungen genau studiert und gezeichnet werden. Das Museum arbeitet also nicht nur mit klassischen Ausstellungen, sondern auch mit Kursen, Workshops und Veranstaltungsreihen, die Lernen als aktiven Prozess verstehen. Wer nach Tickets, Programm oder einem aktuellen Terminkalender sucht, findet im namu eine erstaunlich breite Auswahl. ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
Bildungsangebote für Kinder, Schulen und Erwachsene
Die Bildungsarbeit ist eines der stärksten Profile des Naturkunde-Museums Bielefeld. Besonders deutlich wird das im Vorschulbereich: Dort richtet sich das Angebot an 5- bis 6-jährige Kinder, die auf kindgerechte Weise naturwissenschaftliche Grundzusammenhänge entdecken und im forschenden Lernen erste Erfahrungen sammeln sollen. Die offiziellen Hinweise betonen, dass Kinder in einer achtsamen Umgebung Vermutungen mit Beobachtungen vergleichen, neugierig sein und experimentieren können. Dabei werden neben naturwissenschaftlichem Verständnis auch Selbstbewusstsein, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik gefördert. Für Kindertagesstätten ist der Eintritt seit dem 1. Januar 2022 frei, und die Bildungsveranstaltungen können ebenfalls kostenlos wahrgenommen werden. Das senkt die Hürden für Teilhabe und macht das Museum zu einem wichtigen außerschulischen Lernort. Gleichzeitig weist das Haus darauf hin, dass es nicht uneingeschränkt barrierefrei ist, aber Lösungen anbietet, wenn man den Bedarf bei der Buchung anspricht. Diese Verbindung aus pädagogischem Anspruch und praktischer Zugänglichkeit ist für Familien und Einrichtungen besonders wertvoll. Sie zeigt, dass das Museum nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch möglichst vielen Menschen den Zugang dazu eröffnen will. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
Auch für Schulen, Lehrkräfte und Erwachsene gibt es ein breites und professionell begleitetes Angebot. Führungen werden von routinierten Begleitungen durchgeführt, die mit Know-how und Fachwissen auf Fragen eingehen und vertiefende Informationen vermitteln. Der Förderverein unterstützt diese Arbeit ebenso wie die Forschung, den Erhalt der Sammlungen und besondere Veranstaltungen. Das Museum veröffentlicht zudem Newsletter für allgemeine Termine und einen separaten Lehrkräfte-Newsletter für Bildungsangebote, Vorträge und Eröffnungsveranstaltungen. Für Erwachsene gibt es Formate wie Bis ins Detail: Naturstudien im namu, bei denen naturkundliche Objekte zeichnerisch und wissenschaftlich untersucht werden. Hinzu kommen öffentliche Beratungsstunden rund um Fossilien, Gesteine und Minerale, die zeigen, dass das Museum auch für Interessierte jenseits von Schulklassen ein lebendiger Lernort ist. Gerade die Kombination aus Vermittlung, Forschung, Sammlung und Austausch macht das namu so besonders. Es ist nicht nur Ausstellungshaus, sondern auch Dialograum, Ideenbörse und Ort für naturwissenschaftliche Praxis. Das passt zum Selbstverständnis als Ort des Austausches, des Dialogs und kreativer Ideen. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/fuehrungen/))
Fotos, Hausordnung und praktische Hinweise
Wer nach Fotos sucht, findet im Naturkunde-Museum Bielefeld eine klare Regelung: Private Foto- und Filmaufnahmen sind in den Ausstellungsräumen ohne Blitz erlaubt, solange andere Besuchende nicht ohne Zustimmung aufgenommen werden. Für gewerbliche oder redaktionelle Aufnahmen ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich. Das ist für die Keyword-Suche nach Fotos besonders relevant, weil das Museum zwar ein attraktives Motiv bietet, aber den Schutz der Besucher und Exponate klar priorisiert. Praktisch ist auch die Garderobenregelung: Kleidungsstücke können während der gesamten Öffnungszeit abgegeben werden, größere Taschen, Rucksäcke oder Wertsachen lassen sich in Schließfächern verstauen. Essen und Trinken sind in den Ausstellungsräumen grundsätzlich nicht gestattet, im Museum gilt außerdem ein Rauchverbot. Tiere dürfen nicht mitgeführt werden, ausgenommen Assistenz- und Therapiehunde. Diese Regeln klingen streng, sorgen aber dafür, dass ein ruhiger, sicherer und konzentrierter Museumsbesuch möglich bleibt. Gerade für Familien oder Gruppen ist es hilfreich, die Hausordnung vorab zu kennen, damit der Besuch entspannt verläuft und das Erlebnis nicht durch organisatorische Fragen gestört wird. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Auch die praktischen Hinweise zu den verschiedenen Standorten sind wertvoll. Das Museum arbeitet mit mehreren Orten: dem Ausstellungsgebäude in der Kreuzstraße 20, dem Verwaltungsgebäude am Adenauerplatz 2 und der Außenstelle Grünes Haus an der Sparrenburg. Das Ausstellungsgebäude ist weitestgehend rollstuhlgerecht, verfügt über einen Fahrstuhl, ein barrierefreies WC und mobile Sitzgelegenheiten; ein Rollstuhl kann ausgeliehen werden. Der stufenlose Eingang an der Rückseite erleichtert den Zugang, auch wenn eine kleine Türschwelle zu beachten ist. Für das Verwaltungsgebäude ist angegeben, dass dort kein eigener Parkplatz vorhanden ist und der Fußweg vom Parkplatz des Ausstellungsgebäudes etwa 200 Meter beträgt. Am Grünen Haus führt der Zuweg über mehrere Stufen, und für die Anreise werden öffentliche Parkplätze rund um die Sparrenburg empfohlen. Wer also nach Anfahrt, Barrierefreiheit oder praktischen Details sucht, findet beim namu sehr konkrete Informationen. Genau diese Mischung aus Transparenz, Nutzbarkeit und Detailtiefe macht das Museum für viele Zielgruppen attraktiv. Es ist ein Haus, das nicht nur Wissen zeigt, sondern den Besuch gut planbar macht. ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
Quellen:
- Offizielle Website des Naturkunde-Museums Bielefeld (namu) ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/?utm_source=openai))
- Besucherinformationen, Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/das-museum/besuchen/))
- Dauerausstellungen und Geo-Stollen ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/die-ausstellung/natur-mensch-umwelt/))
- Bildungsangebote, Führungen und Kinderprogramme ([namu-ev.de](https://namu-ev.de/bildungsangebote/bildungimvorschulbereich/))
- Ticketshop und aktuelle Termine ([shop.namu-ev.de](https://shop.namu-ev.de/?utm_source=openai))
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