Sennefriedhof
(65 Bewertungen)

Bielefeld

Brackweder Str. 80, 33647 Bielefeld, Deutschland

Sennefriedhof | Grab finden & Plan

Der Sennefriedhof in Bielefeld ist weit mehr als ein großer städtischer Friedhof. Er ist ein Landschaftsraum, ein Ort des Gedenkens, ein Stück Bielefelder Stadtgeschichte und zugleich ein sehr praktischer Anlaufpunkt für Menschen, die ein Grab finden, eine Kapelle auswählen oder sich über Anfahrt, Parken und Verwaltung informieren möchten. Mit knapp 100 Hektar Fläche, einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 2.000 Metern und zwei Friedhofskapellen zählt der Sennefriedhof zu den markantesten Friedhöfen Deutschlands. Er liegt an der Brackweder Straße 80 in 33647 Bielefeld und ist als typischer Waldfriedhof in der Heidelandschaft der Senne angelegt. Die Anlage wird nicht nur als Begräbnisstätte, sondern auch als ruhiger Ort zur inneren Einkehr und als wertvolles Biotop wahrgenommen. Gerade deshalb suchen viele Menschen gezielt nach Begriffen wie Plan, Karte, Öffnungszeiten, Eingang, Verwaltung oder Neue Kapelle, wenn sie sich auf dem Gelände orientieren möchten. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Grab finden mit Plan und Karte

Wer auf dem Sennefriedhof ein bestimmtes Grab sucht, profitiert von der Größe und Struktur der Anlage ebenso wie von den digitalen Hilfen der Stadt Bielefeld. Der offizielle Friedhofsplan kann online vergrößert und verkleinert werden; außerdem lassen sich einzelne Grabstätten direkt anklicken, um nähere Informationen zu erhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn Angehörige eine bestimmte Abteilung, ein Grabfeld oder eine historische Grabstätte aufsuchen möchten. Das Gelände ist in zahlreiche Bereiche gegliedert, darunter ältere Familiengrabstätten, Ehrenfelder, Bestattungsflächen für Urnen und Naturbereiche. Gerade bei einem Friedhof mit fast 100 Hektar Fläche ist eine klare Orientierung wichtig, und genau dafür ist der interaktive Plan gedacht. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Der Sennefriedhof bietet eine außergewöhnlich breite Auswahl an Grabarten. Offiziell genannt werden unter anderem Urnenstelen, Urnenpflegegräber, Urnenbaumgrabstätten, Urnenreihengräber, Urnenwahlgräber, anonyme Urnenbestattungen sowie Aschestreu- und Aschegrabfelder. Hinzu kommen separate Grabfelder für muslimische, yezidische und orthodoxe Bestattungen sowie Grabfelder für Tot- und Fehlgeburten. Diese Vielfalt erklärt, warum viele Nutzerinnen und Nutzer nach einem Plan oder einer Karte suchen: Die Auswahl der Grabart ist eng mit dem jeweiligen Bereich des Friedhofs verbunden. Besonders der sogenannte Urnenhain ist interessant, weil dort ausschließlich Grabarten für Urnenbestattungen angeboten werden. Zusätzlich gibt es auf dem Gelände naturnahe Urnenbestattungen in einem knapp einen Hektar großen Waldstück mit ausgewählten Bäumen. So verbindet der Friedhof klassische Grabkultur, religiöse Vielfalt und naturnahe Beisetzungsformen an einem Ort. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2025/Flyer-Grabarten_WEB_2025.pdf))

Für die Frage nach dem passenden Grab ist auch die historische Struktur wichtig. Der Sennefriedhof wurde von Anfang an so geplant, dass anspruchsvolle Grabmalskunst und eine klare Ordnung zusammenfinden. Bereits bei der Entstehung im frühen 20. Jahrhundert wurde ein Wettbewerb für Grabdenkmäler ausgeschrieben, um künstlerisch hochwertige und handwerklich schlichte Grabmale zu fördern. Dadurch entstanden Bereiche, in denen heute noch Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler zu sehen sind. Wer den Plan des Friedhofs nutzt, sucht also nicht nur ein konkretes Grab, sondern bewegt sich oft durch einen Ort, an dem Kunst, Erinnerung und Landschaftsgestaltung zusammengehören. Genau diese Verbindung macht den Sennefriedhof für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Geschichte, Architektur und Grabmalgestaltung besonders attraktiv. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Anfahrt, Eingang, Parken und Öffnungszeiten

Die Anfahrt zum Sennefriedhof ist gut beschrieben und für viele Suchanfragen besonders relevant. Mit der Stadtbahn Linie 1 erreichen Besucherinnen und Besucher den Friedhof direkt über die gleichnamige Haltestelle Sennefriedhof. Der südliche Teil ist über die Haltestelle Sennefriedhof Süd erreichbar, die regelmäßig von der Buslinie 36 angefahren wird. Der westliche Teil der Anlage ist über die Haltestelle Sennefriedhof West mit der Linie 94 erreichbar. Für die Anreise mit dem Auto nennt die Stadt kostenfreie Parkmöglichkeiten gegenüber der Endstation Senne der Stadtbahn Linie 1, entlang der Friedhofsstraße sowie am Eingang Windelsbleicher Straße. Als Zufahrt wird die Brackweder Straße beziehungsweise die B68 genannt. Diese Kombination aus ÖPNV, Parkplatzangebot und mehreren Zugängen macht den Friedhof gut erreichbar, selbst wenn das Gelände groß ist und verschiedene Bereiche angefahren oder angelaufen werden sollen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Bei den Öffnungszeiten ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Der Friedhof selbst ist für Fußgängerinnen und Fußgänger rund um die Uhr zugänglich. Wer allerdings mit dem Auto auf das Gelände fahren möchte, benötigt eine Fahrgenehmigung; diese ist insbesondere für Personen mit Gehbehinderung vorgesehen. Die Friedhofsverwaltung ist die richtige Anlaufstelle für solche Sonderregelungen. Ihre Sprechzeiten sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr, zusätzlich nach Vereinbarung. Gerade für Angehörige, die eine Beisetzung vorbereiten, ein Grab besuchen oder einen Antrag stellen möchten, sind diese Zeiten wichtig. Wer also nach Öffnungszeiten des Sennefriedhofs sucht, muss unterscheiden zwischen dem frei zugänglichen Friedhofsraum und der zeitlich begrenzten Verwaltung. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/33942?utm_source=openai))

Auch die Eingänge spielen bei der Orientierung eine zentrale Rolle. Der Haupteingang liegt an der Brackweder Straße und ist der klassische Startpunkt für viele Rundgänge. Weitere Zugänge gibt es an der Friedhofsstraße und an der Windelsbleicher Straße. Für die praktische Nutzung des Geländes ist diese Verteilung wichtig, weil der Friedhof von Nord nach Süd eine große Länge hat und die einzelnen Bereiche nicht alle gleich schnell erreichbar sind. Wer beispielsweise die Neue Kapelle, den Urnenhain oder bestimmte Erinnerungsfelder besuchen möchte, wählt den passenden Eingang am besten schon vorab. Genau deshalb suchen viele Menschen nach den Begriffen Eingang, Karte und Anfahrt gemeinsam: Auf dem Sennefriedhof hängen Lage, Zugang und Orientierung unmittelbar zusammen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Praktisch sind auch die Hinweise zu den öffentlichen Toiletten. Offizielle Informationen nennen Toiletten am Westeingang beim Blumenladen, an der Neuen Kapelle und am Haupteingang; außerdem befindet sich an der Alten Kapelle ein Behinderten-WC. Ein öffentlich ausgewiesenes Café wird auf den städtischen Seiten nicht genannt. Für Besucherinnen und Besucher ist das vor allem deshalb relevant, weil der Sennefriedhof als große Anlage oft mehrere Stunden Aufenthaltsdauer mit sich bringt. Wer einen längeren Rundgang plant, sollte daher vorab wissen, wo sich die sanitären Einrichtungen befinden und an welchen Punkten des Areals Serviceangebote konzentriert sind. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Die Neue Kapelle am Eingang Windelsbleicher Straße

Die Neue Kapelle ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte auf dem Sennefriedhof und inhaltlich eng mit den Suchbegriffen Neue Kapelle, Bielefeld neue Kapelle und Anfahrt verbunden. Sie wurde nach einer Bauzeit von drei Jahren am 1. Juni 1961 eingeweiht und nach Plänen des Baurats Dipl.-Ing. Willy Kirchner errichtet. Der Bau liegt im Bereich des Eingangs Windelsbleicher Straße und markiert den südlichen Endpunkt der Hauptallee, die am Haupteingang beginnt. Architektonisch ist die Kapelle als Ziegelbau mit großem Satteldach beschrieben und durch einen schlanken, glockenlosen Turm gekennzeichnet. Dieser nüchterne, klare Charakter passt gut zum Gesamtbild des Friedhofs, der bewusst als ruhiger Landschaftsraum mit architektonisch markanten, aber nicht überladenen Bauwerken angelegt wurde. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Besonders interessant ist die Nutzung der Neuen Kapelle. Sie bietet bis zu 150 Sitzplätze und zusätzlich knapp 60 Stehplätze. Damit ist sie für Trauerfeiern im kleineren und mittleren Rahmen geeignet, zugleich aber groß genug, um Angehörigen, Freundeskreis und weiteren Gästen Raum zu geben. Im Angehörigenraum befindet sich außerdem das Glasfenster „Johannes der Täufer“ von Karl Muggly, das 1925 geschaffen und 1992 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Hinzu kommen besondere Rauchglasfenster von Wilhelm Heiner aus dem Jahr 1961 sowie ein zentrales Mosaikkreuz desselben Künstlers. Solche Details zeigen, dass die Kapelle nicht nur funktional, sondern auch kunsthistorisch bemerkenswert ist. Wer gezielt nach der Neuen Kapelle sucht, sucht deshalb meist nicht nur einen Raum für eine Trauerfeier, sondern auch einen Ort mit eigenständiger künstlerischer Qualität. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Für die Praxis ist außerdem wichtig, dass die Neue Kapelle im Bereich des Westeingangs liegt und deshalb gut mit der Frage nach Parken, Eingang und Orientierung verknüpft ist. Besucherinnen und Besucher, die von der Windelsbleicher Straße kommen, finden dort zusätzliche Parkplätze sowie Serviceangebote wie Toiletten. Die Lage am südlichen Ende des Geländes macht die Kapelle zudem zu einem klaren Orientierungspunkt für längere Wege innerhalb des Friedhofs. In aktuellen Veranstaltungen der Stadt wird die Neue Kapelle auch als Treffpunkt für den Tag des offenen Denkmals genutzt; das zeigt, dass sie nicht nur ein Bestattungsort, sondern auch ein kultureller Ankerpunkt des Friedhofs ist. Genau diese Doppelfunktion erklärt, warum die Neue Kapelle in der Suche so häufig genannt wird. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Die Alte Kapelle und das historische Zentrum

Die Alte Kapelle bildet das historische Herz des Sennefriedhofs. Sie wurde in den Jahren 1910 bis 1913 erbaut und am 17. Juni 1913 eingeweiht. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz. Der Bau wurde von Stadtoberbaurat Friedrich Schultz geplant und folgt einer Formensprache, die bewusst an den Jugendstil und an repräsentative Zentralbauten erinnert. Beschrieben wird sie als kreisrunder Zentralbau unter einer Hauptkuppel; die vorgelagerte Eingangshalle ruht auf vier quadratischen Pfeilern. An der Giebelfront befindet sich ein drei Meter breites Relief von Hans Perathoner, das Tod, Trauer und Hoffnung allegorisch darstellt. Diese Kombination aus Architektur, Skulptur und Symbolik macht die Alte Kapelle zu einem der eindrucksvollsten Bauwerke auf dem Friedhof. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Auch die Kapazität ist bemerkenswert: Die Alte Kapelle verfügt über 24 Stühle und 30 Bankplätze. Damit eignet sie sich besonders für kleinere, intime Trauerfeiern oder stille Abschiede mit begrenzter Personenzahl. Der Innenraum wird als 16 Meter hoch beschrieben und erinnert mit seinen Wandfeldern, Pilastern und der kassettierten Kuppel an römische Großbauten. Vier der insgesamt 16 bunten Glasfenster zeigen die Evangelisten und schwebende Engel. Gerade weil die Kapelle in unmittelbarer Nähe zu weiteren historischen Elementen liegt, wirkt der gesamte Bereich wie ein geschlossenes Ensemble aus Erinnerung, Architektur und Landschaft. Wer nach Alte Kapelle oder Sennefriedhof Alte Kapelle sucht, interessiert sich deshalb oft auch für die gesamte historische Erschließung des Geländes. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Rund um die Alte Kapelle verdichten sich mehrere bedeutende Erinnerungsorte. In den offiziellen Rundgangsunterlagen werden nördlich der Kapelle eine Kriegsgräberstätte mit 304 Gefallenen der beiden Weltkriege, ein Ehrenfeld für politisch Verfolgte mit 15 dort ruhenden Widerstandskämpfern sowie das Bombenopferehrenfeld mit 484 Opfern beschrieben. Diese Bereiche zeigen, dass der Sennefriedhof nicht nur ein Ort individueller Gräber, sondern auch ein kollektiver Erinnerungsraum der Stadt ist. Außerdem wird in diesem Umfeld das Totgeburtenfeld genannt, das seit 2001 besteht. Für Besucherinnen und Besucher, die den Sennefriedhof als historischen Ort verstehen möchten, ist gerade dieses Zusammenspiel aus Architektur und Erinnerung zentral. Die Alte Kapelle steht deshalb nicht isoliert für sich, sondern bildet den Ausgangspunkt eines ganzen historischen Rundgangs. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Größe, Natur, Grabfelder und Denkmalschutz

Die Größe des Sennefriedhofs ist eines seiner wichtigsten Merkmale. Der Friedhof begann 1912 mit 32 Hektar und wurde im Laufe der Zeit auf knapp 100 Hektar erweitert. Die Anlage erstreckt sich von Nord nach Süd über rund 2.000 Meter und gehört damit zu den größten Ruhestätten Deutschlands. Gleichzeitig ist sie als Waldfriedhof in der Heidelandschaft der Senne angelegt, was den Charakter des Ortes prägt: weitläufig, ruhig, naturnah und dennoch klar gegliedert. Die Stadt beschreibt den Sennefriedhof als Ort mit hohem Natur- und Artenschutzwert, unter anderem wegen des großen Baumanteils, des Waldgürtels und der artenreichen Bestockung. Im südlichen Teil gibt es sogar eine Düne mit typischer Pioniergesellschaft offener Sandflächen. Auch 98 kartierte Moosarten werden genannt, von denen rund 20 Prozent auf der Roten Liste gefährdeter Moose in Nordrhein-Westfalen stehen. Das zeigt, dass Größe hier nicht nur räumliche Weite bedeutet, sondern auch ökologischen Wert. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

In historischer Hinsicht ist der Sennefriedhof eng mit dem Reformfriedhof-Gedanken und dem Jugendstil verbunden. Geplant wurde er von Stadtbaurat Friedrich Schulz am Südhang des Teutoburger Waldes; die Eröffnung erfolgte am 15. August 1912. Vor der Eröffnung schrieb die Stadt 1911 einen Wettbewerb für Grabdenkmäler aus, um die Grabmalskunst zu fördern. Noch heute sind auf dem Gelände Arbeiten namhafter Künstler und Bildhauer sichtbar, darunter Peter August Böckstiegel, Käthe Kollwitz, Hugo Lederer und Georg Kolbe. Diese künstlerische Qualität ist ein wesentlicher Grund, warum der Friedhof immer wieder in Führungen und Denkmalschutzkontexten auftaucht. Wer sich für Fotos, Geschichte oder besondere Grabmale interessiert, findet hier nicht nur einzelne Gräber, sondern ein übergreifendes Kulturdenkmal. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Auch die besonderen Grabfelder machen den Sennefriedhof einzigartig. Neben dem Urnenhain gibt es Aschestreu- und Aschegrabfelder, Naturbestattungen in einem knapp einen Hektar großen Waldstück, separate Grabfelder für muslimische, yezidische und orthodoxe Glaubensgemeinschaften sowie Bereiche für Kriegstote, Opfer von Gewaltherrschaft und Tot- und Fehlgeburten. Damit ist der Friedhof ein Ort religiöser und kultureller Vielfalt. Besonders die Naturbestattungen zeigen die Verbindung von moderner Bestattungskultur und naturnaher Gestaltung: Dort gibt es keine befestigten Wege und keine gepflasterten Ablageflächen, stattdessen wird das Gelände weitgehend natürlich belassen. Die Lage der Grabstätten kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden, und die Nutzung kann verlängert werden. So entstehen auf dem Sennefriedhof sehr unterschiedliche Formen des Gedenkens, von traditionell bis naturnah. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2025/Flyer-Grabarten_WEB_2025.pdf))

Der Denkmalschutz spielt auf dem Gelände eine ebenso große Rolle wie die Natur. Unter Schutz stehen unter anderem die Eingangsgebäude und die Alte Kapelle; außerdem werden vorgeschichtliche Grabstätten wie Hügel- und Brandschüttungsgräber erwähnt. In aktuellen städtischen Mitteilungen wird zudem darauf hingewiesen, dass für 2026 der älteste Teil des Sennefriedhofs zum Gartendenkmal erklärt werden soll. Das unterstreicht die besondere Stellung des Friedhofs im Stadtbild und in der Denkmalpflege. Wer den Sennefriedhof besucht, bewegt sich also in einem Raum, in dem Landschaftsarchitektur, Kunstgeschichte, Bestattungskultur und Naturraum zusammenlaufen. Genau deshalb ist die Anlage nicht nur für Angehörige wichtig, sondern auch für Menschen, die sich für Stadtgeschichte, Gartenkultur und Baukultur interessieren. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Verwaltung, Service und Führungen

Die Friedhofsverwaltung ist ein zentraler Servicepunkt für alle Fragen rund um Grabstätten, Nutzungsrechte, Grabmalanträge und Bestattungsangelegenheiten. Sie befindet sich direkt auf dem Sennefriedhof an der Brackweder Straße 80. Offiziell werden dort unter anderem die Vergabe von Grabstätten, Vorausverkäufe, die Rückgabe von Gräbern und allgemeine Grabstättenangelegenheiten bearbeitet. Das ist für Menschen wichtig, die nach Verwaltung, Kontakt oder Ansprechpartnern suchen, denn viele Entscheidungen rund um einen Friedhof brauchen persönliche Klärung. Auch die Verbindung zwischen Verwaltung und Gelände ist praktisch: Gleich neben dem Eingangsbereich liegen die Verwaltungsgebäude, sodass Orientierung und Beratung an einem Ort zusammenkommen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Für den Alltag nützlich sind zudem die Hinweise zu besonderen Fahrgenehmigungen. Personen mit Gehbehinderung können eine Sondergenehmigung zum Befahren des Friedhofs beantragen; an bestimmten Tagen, etwa am Totensonntag, werden die Tore an der Friedhofsstraße und an der Windelsbleicher Straße für Berechtigte mit Transponderkarte geöffnet. Gleichzeitig können Fußgängerinnen und Fußgänger den Friedhof jederzeit über einen der Eingänge betreten. Diese Regelung ist wichtig, weil sie den Bedürfnissen von Besucherinnen und Besuchern mit eingeschränkter Mobilität entgegenkommt und zugleich die Ruhe des Areals schützt. Gerade für einen so großen Friedhof ist eine klare Regelung zu Zufahrt und Zugänglichkeit unverzichtbar. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/33942?utm_source=openai))

Der Sennefriedhof ist außerdem Teil des städtischen Friedhofsprogramms. Im Jahresprogramm 2026 der Friedhöfe in Bielefeld werden auf dem Sennefriedhof mehrere Veranstaltungen genannt, darunter ein vogelkundlicher Rundgang, eine Führung zum Denkmalschutz im grünen Bereich sowie ein kabarettistischer Spaziergang mit Heinz Flottmann. Solche Formate zeigen, dass der Friedhof nicht nur ein Ort für stille Besuche ist, sondern auch ein Raum für Vermittlung, Bildung und kulturelle Auseinandersetzung. Besonders der Blick auf Kunst, Geschichte und Natur macht diese Führungen attraktiv. Wer also nach Fotos, Geschichte oder typischen Veranstaltungen sucht, findet auf dem Sennefriedhof einen Ort, der weit über den klassischen Friedhofsbesuch hinausgeht. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/friedhoefe/veranstaltungen?utm_source=openai))

Zusätzlich wird der Sennefriedhof in städtischen Informationsseiten als Standort des Bielefelder Krematoriums genannt. Das macht ihn zu einem wichtigen Zentrum der städtischen Friedhofs- und Bestattungsinfrastruktur. Für Besucherinnen und Besucher ist das vor allem deshalb bedeutsam, weil sich auf dem Gelände nicht nur Grabfelder und Kapellen, sondern auch organisatorische und infrastrukturelle Funktionen bündeln. Damit erklärt sich auch, warum so viele Suchanfragen aus dem Bereich Verwaltung, Plan, Öffnungszeiten, Anfahrt und Kapelle kommen: Der Sennefriedhof ist kein einfacher Einzelschauplatz, sondern ein komplexer, historisch gewachsener und zugleich modern organisierter Ort der Trauer, Erinnerung und Orientierung. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/umweltbetrieb/stadtgruen?utm_source=openai))

Quellen:

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Sennefriedhof | Grab finden & Plan

Der Sennefriedhof in Bielefeld ist weit mehr als ein großer städtischer Friedhof. Er ist ein Landschaftsraum, ein Ort des Gedenkens, ein Stück Bielefelder Stadtgeschichte und zugleich ein sehr praktischer Anlaufpunkt für Menschen, die ein Grab finden, eine Kapelle auswählen oder sich über Anfahrt, Parken und Verwaltung informieren möchten. Mit knapp 100 Hektar Fläche, einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 2.000 Metern und zwei Friedhofskapellen zählt der Sennefriedhof zu den markantesten Friedhöfen Deutschlands. Er liegt an der Brackweder Straße 80 in 33647 Bielefeld und ist als typischer Waldfriedhof in der Heidelandschaft der Senne angelegt. Die Anlage wird nicht nur als Begräbnisstätte, sondern auch als ruhiger Ort zur inneren Einkehr und als wertvolles Biotop wahrgenommen. Gerade deshalb suchen viele Menschen gezielt nach Begriffen wie Plan, Karte, Öffnungszeiten, Eingang, Verwaltung oder Neue Kapelle, wenn sie sich auf dem Gelände orientieren möchten. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Grab finden mit Plan und Karte

Wer auf dem Sennefriedhof ein bestimmtes Grab sucht, profitiert von der Größe und Struktur der Anlage ebenso wie von den digitalen Hilfen der Stadt Bielefeld. Der offizielle Friedhofsplan kann online vergrößert und verkleinert werden; außerdem lassen sich einzelne Grabstätten direkt anklicken, um nähere Informationen zu erhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn Angehörige eine bestimmte Abteilung, ein Grabfeld oder eine historische Grabstätte aufsuchen möchten. Das Gelände ist in zahlreiche Bereiche gegliedert, darunter ältere Familiengrabstätten, Ehrenfelder, Bestattungsflächen für Urnen und Naturbereiche. Gerade bei einem Friedhof mit fast 100 Hektar Fläche ist eine klare Orientierung wichtig, und genau dafür ist der interaktive Plan gedacht. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Der Sennefriedhof bietet eine außergewöhnlich breite Auswahl an Grabarten. Offiziell genannt werden unter anderem Urnenstelen, Urnenpflegegräber, Urnenbaumgrabstätten, Urnenreihengräber, Urnenwahlgräber, anonyme Urnenbestattungen sowie Aschestreu- und Aschegrabfelder. Hinzu kommen separate Grabfelder für muslimische, yezidische und orthodoxe Bestattungen sowie Grabfelder für Tot- und Fehlgeburten. Diese Vielfalt erklärt, warum viele Nutzerinnen und Nutzer nach einem Plan oder einer Karte suchen: Die Auswahl der Grabart ist eng mit dem jeweiligen Bereich des Friedhofs verbunden. Besonders der sogenannte Urnenhain ist interessant, weil dort ausschließlich Grabarten für Urnenbestattungen angeboten werden. Zusätzlich gibt es auf dem Gelände naturnahe Urnenbestattungen in einem knapp einen Hektar großen Waldstück mit ausgewählten Bäumen. So verbindet der Friedhof klassische Grabkultur, religiöse Vielfalt und naturnahe Beisetzungsformen an einem Ort. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2025/Flyer-Grabarten_WEB_2025.pdf))

Für die Frage nach dem passenden Grab ist auch die historische Struktur wichtig. Der Sennefriedhof wurde von Anfang an so geplant, dass anspruchsvolle Grabmalskunst und eine klare Ordnung zusammenfinden. Bereits bei der Entstehung im frühen 20. Jahrhundert wurde ein Wettbewerb für Grabdenkmäler ausgeschrieben, um künstlerisch hochwertige und handwerklich schlichte Grabmale zu fördern. Dadurch entstanden Bereiche, in denen heute noch Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler zu sehen sind. Wer den Plan des Friedhofs nutzt, sucht also nicht nur ein konkretes Grab, sondern bewegt sich oft durch einen Ort, an dem Kunst, Erinnerung und Landschaftsgestaltung zusammengehören. Genau diese Verbindung macht den Sennefriedhof für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Geschichte, Architektur und Grabmalgestaltung besonders attraktiv. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Anfahrt, Eingang, Parken und Öffnungszeiten

Die Anfahrt zum Sennefriedhof ist gut beschrieben und für viele Suchanfragen besonders relevant. Mit der Stadtbahn Linie 1 erreichen Besucherinnen und Besucher den Friedhof direkt über die gleichnamige Haltestelle Sennefriedhof. Der südliche Teil ist über die Haltestelle Sennefriedhof Süd erreichbar, die regelmäßig von der Buslinie 36 angefahren wird. Der westliche Teil der Anlage ist über die Haltestelle Sennefriedhof West mit der Linie 94 erreichbar. Für die Anreise mit dem Auto nennt die Stadt kostenfreie Parkmöglichkeiten gegenüber der Endstation Senne der Stadtbahn Linie 1, entlang der Friedhofsstraße sowie am Eingang Windelsbleicher Straße. Als Zufahrt wird die Brackweder Straße beziehungsweise die B68 genannt. Diese Kombination aus ÖPNV, Parkplatzangebot und mehreren Zugängen macht den Friedhof gut erreichbar, selbst wenn das Gelände groß ist und verschiedene Bereiche angefahren oder angelaufen werden sollen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Bei den Öffnungszeiten ist eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Der Friedhof selbst ist für Fußgängerinnen und Fußgänger rund um die Uhr zugänglich. Wer allerdings mit dem Auto auf das Gelände fahren möchte, benötigt eine Fahrgenehmigung; diese ist insbesondere für Personen mit Gehbehinderung vorgesehen. Die Friedhofsverwaltung ist die richtige Anlaufstelle für solche Sonderregelungen. Ihre Sprechzeiten sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr, zusätzlich nach Vereinbarung. Gerade für Angehörige, die eine Beisetzung vorbereiten, ein Grab besuchen oder einen Antrag stellen möchten, sind diese Zeiten wichtig. Wer also nach Öffnungszeiten des Sennefriedhofs sucht, muss unterscheiden zwischen dem frei zugänglichen Friedhofsraum und der zeitlich begrenzten Verwaltung. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/33942?utm_source=openai))

Auch die Eingänge spielen bei der Orientierung eine zentrale Rolle. Der Haupteingang liegt an der Brackweder Straße und ist der klassische Startpunkt für viele Rundgänge. Weitere Zugänge gibt es an der Friedhofsstraße und an der Windelsbleicher Straße. Für die praktische Nutzung des Geländes ist diese Verteilung wichtig, weil der Friedhof von Nord nach Süd eine große Länge hat und die einzelnen Bereiche nicht alle gleich schnell erreichbar sind. Wer beispielsweise die Neue Kapelle, den Urnenhain oder bestimmte Erinnerungsfelder besuchen möchte, wählt den passenden Eingang am besten schon vorab. Genau deshalb suchen viele Menschen nach den Begriffen Eingang, Karte und Anfahrt gemeinsam: Auf dem Sennefriedhof hängen Lage, Zugang und Orientierung unmittelbar zusammen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Praktisch sind auch die Hinweise zu den öffentlichen Toiletten. Offizielle Informationen nennen Toiletten am Westeingang beim Blumenladen, an der Neuen Kapelle und am Haupteingang; außerdem befindet sich an der Alten Kapelle ein Behinderten-WC. Ein öffentlich ausgewiesenes Café wird auf den städtischen Seiten nicht genannt. Für Besucherinnen und Besucher ist das vor allem deshalb relevant, weil der Sennefriedhof als große Anlage oft mehrere Stunden Aufenthaltsdauer mit sich bringt. Wer einen längeren Rundgang plant, sollte daher vorab wissen, wo sich die sanitären Einrichtungen befinden und an welchen Punkten des Areals Serviceangebote konzentriert sind. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Die Neue Kapelle am Eingang Windelsbleicher Straße

Die Neue Kapelle ist einer der wichtigsten Anlaufpunkte auf dem Sennefriedhof und inhaltlich eng mit den Suchbegriffen Neue Kapelle, Bielefeld neue Kapelle und Anfahrt verbunden. Sie wurde nach einer Bauzeit von drei Jahren am 1. Juni 1961 eingeweiht und nach Plänen des Baurats Dipl.-Ing. Willy Kirchner errichtet. Der Bau liegt im Bereich des Eingangs Windelsbleicher Straße und markiert den südlichen Endpunkt der Hauptallee, die am Haupteingang beginnt. Architektonisch ist die Kapelle als Ziegelbau mit großem Satteldach beschrieben und durch einen schlanken, glockenlosen Turm gekennzeichnet. Dieser nüchterne, klare Charakter passt gut zum Gesamtbild des Friedhofs, der bewusst als ruhiger Landschaftsraum mit architektonisch markanten, aber nicht überladenen Bauwerken angelegt wurde. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Besonders interessant ist die Nutzung der Neuen Kapelle. Sie bietet bis zu 150 Sitzplätze und zusätzlich knapp 60 Stehplätze. Damit ist sie für Trauerfeiern im kleineren und mittleren Rahmen geeignet, zugleich aber groß genug, um Angehörigen, Freundeskreis und weiteren Gästen Raum zu geben. Im Angehörigenraum befindet sich außerdem das Glasfenster „Johannes der Täufer“ von Karl Muggly, das 1925 geschaffen und 1992 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Hinzu kommen besondere Rauchglasfenster von Wilhelm Heiner aus dem Jahr 1961 sowie ein zentrales Mosaikkreuz desselben Künstlers. Solche Details zeigen, dass die Kapelle nicht nur funktional, sondern auch kunsthistorisch bemerkenswert ist. Wer gezielt nach der Neuen Kapelle sucht, sucht deshalb meist nicht nur einen Raum für eine Trauerfeier, sondern auch einen Ort mit eigenständiger künstlerischer Qualität. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Für die Praxis ist außerdem wichtig, dass die Neue Kapelle im Bereich des Westeingangs liegt und deshalb gut mit der Frage nach Parken, Eingang und Orientierung verknüpft ist. Besucherinnen und Besucher, die von der Windelsbleicher Straße kommen, finden dort zusätzliche Parkplätze sowie Serviceangebote wie Toiletten. Die Lage am südlichen Ende des Geländes macht die Kapelle zudem zu einem klaren Orientierungspunkt für längere Wege innerhalb des Friedhofs. In aktuellen Veranstaltungen der Stadt wird die Neue Kapelle auch als Treffpunkt für den Tag des offenen Denkmals genutzt; das zeigt, dass sie nicht nur ein Bestattungsort, sondern auch ein kultureller Ankerpunkt des Friedhofs ist. Genau diese Doppelfunktion erklärt, warum die Neue Kapelle in der Suche so häufig genannt wird. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Die Alte Kapelle und das historische Zentrum

Die Alte Kapelle bildet das historische Herz des Sennefriedhofs. Sie wurde in den Jahren 1910 bis 1913 erbaut und am 17. Juni 1913 eingeweiht. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz. Der Bau wurde von Stadtoberbaurat Friedrich Schultz geplant und folgt einer Formensprache, die bewusst an den Jugendstil und an repräsentative Zentralbauten erinnert. Beschrieben wird sie als kreisrunder Zentralbau unter einer Hauptkuppel; die vorgelagerte Eingangshalle ruht auf vier quadratischen Pfeilern. An der Giebelfront befindet sich ein drei Meter breites Relief von Hans Perathoner, das Tod, Trauer und Hoffnung allegorisch darstellt. Diese Kombination aus Architektur, Skulptur und Symbolik macht die Alte Kapelle zu einem der eindrucksvollsten Bauwerke auf dem Friedhof. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Auch die Kapazität ist bemerkenswert: Die Alte Kapelle verfügt über 24 Stühle und 30 Bankplätze. Damit eignet sie sich besonders für kleinere, intime Trauerfeiern oder stille Abschiede mit begrenzter Personenzahl. Der Innenraum wird als 16 Meter hoch beschrieben und erinnert mit seinen Wandfeldern, Pilastern und der kassettierten Kuppel an römische Großbauten. Vier der insgesamt 16 bunten Glasfenster zeigen die Evangelisten und schwebende Engel. Gerade weil die Kapelle in unmittelbarer Nähe zu weiteren historischen Elementen liegt, wirkt der gesamte Bereich wie ein geschlossenes Ensemble aus Erinnerung, Architektur und Landschaft. Wer nach Alte Kapelle oder Sennefriedhof Alte Kapelle sucht, interessiert sich deshalb oft auch für die gesamte historische Erschließung des Geländes. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Rund um die Alte Kapelle verdichten sich mehrere bedeutende Erinnerungsorte. In den offiziellen Rundgangsunterlagen werden nördlich der Kapelle eine Kriegsgräberstätte mit 304 Gefallenen der beiden Weltkriege, ein Ehrenfeld für politisch Verfolgte mit 15 dort ruhenden Widerstandskämpfern sowie das Bombenopferehrenfeld mit 484 Opfern beschrieben. Diese Bereiche zeigen, dass der Sennefriedhof nicht nur ein Ort individueller Gräber, sondern auch ein kollektiver Erinnerungsraum der Stadt ist. Außerdem wird in diesem Umfeld das Totgeburtenfeld genannt, das seit 2001 besteht. Für Besucherinnen und Besucher, die den Sennefriedhof als historischen Ort verstehen möchten, ist gerade dieses Zusammenspiel aus Architektur und Erinnerung zentral. Die Alte Kapelle steht deshalb nicht isoliert für sich, sondern bildet den Ausgangspunkt eines ganzen historischen Rundgangs. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Größe, Natur, Grabfelder und Denkmalschutz

Die Größe des Sennefriedhofs ist eines seiner wichtigsten Merkmale. Der Friedhof begann 1912 mit 32 Hektar und wurde im Laufe der Zeit auf knapp 100 Hektar erweitert. Die Anlage erstreckt sich von Nord nach Süd über rund 2.000 Meter und gehört damit zu den größten Ruhestätten Deutschlands. Gleichzeitig ist sie als Waldfriedhof in der Heidelandschaft der Senne angelegt, was den Charakter des Ortes prägt: weitläufig, ruhig, naturnah und dennoch klar gegliedert. Die Stadt beschreibt den Sennefriedhof als Ort mit hohem Natur- und Artenschutzwert, unter anderem wegen des großen Baumanteils, des Waldgürtels und der artenreichen Bestockung. Im südlichen Teil gibt es sogar eine Düne mit typischer Pioniergesellschaft offener Sandflächen. Auch 98 kartierte Moosarten werden genannt, von denen rund 20 Prozent auf der Roten Liste gefährdeter Moose in Nordrhein-Westfalen stehen. Das zeigt, dass Größe hier nicht nur räumliche Weite bedeutet, sondern auch ökologischen Wert. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

In historischer Hinsicht ist der Sennefriedhof eng mit dem Reformfriedhof-Gedanken und dem Jugendstil verbunden. Geplant wurde er von Stadtbaurat Friedrich Schulz am Südhang des Teutoburger Waldes; die Eröffnung erfolgte am 15. August 1912. Vor der Eröffnung schrieb die Stadt 1911 einen Wettbewerb für Grabdenkmäler aus, um die Grabmalskunst zu fördern. Noch heute sind auf dem Gelände Arbeiten namhafter Künstler und Bildhauer sichtbar, darunter Peter August Böckstiegel, Käthe Kollwitz, Hugo Lederer und Georg Kolbe. Diese künstlerische Qualität ist ein wesentlicher Grund, warum der Friedhof immer wieder in Führungen und Denkmalschutzkontexten auftaucht. Wer sich für Fotos, Geschichte oder besondere Grabmale interessiert, findet hier nicht nur einzelne Gräber, sondern ein übergreifendes Kulturdenkmal. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Auch die besonderen Grabfelder machen den Sennefriedhof einzigartig. Neben dem Urnenhain gibt es Aschestreu- und Aschegrabfelder, Naturbestattungen in einem knapp einen Hektar großen Waldstück, separate Grabfelder für muslimische, yezidische und orthodoxe Glaubensgemeinschaften sowie Bereiche für Kriegstote, Opfer von Gewaltherrschaft und Tot- und Fehlgeburten. Damit ist der Friedhof ein Ort religiöser und kultureller Vielfalt. Besonders die Naturbestattungen zeigen die Verbindung von moderner Bestattungskultur und naturnaher Gestaltung: Dort gibt es keine befestigten Wege und keine gepflasterten Ablageflächen, stattdessen wird das Gelände weitgehend natürlich belassen. Die Lage der Grabstätten kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt werden, und die Nutzung kann verlängert werden. So entstehen auf dem Sennefriedhof sehr unterschiedliche Formen des Gedenkens, von traditionell bis naturnah. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2025/Flyer-Grabarten_WEB_2025.pdf))

Der Denkmalschutz spielt auf dem Gelände eine ebenso große Rolle wie die Natur. Unter Schutz stehen unter anderem die Eingangsgebäude und die Alte Kapelle; außerdem werden vorgeschichtliche Grabstätten wie Hügel- und Brandschüttungsgräber erwähnt. In aktuellen städtischen Mitteilungen wird zudem darauf hingewiesen, dass für 2026 der älteste Teil des Sennefriedhofs zum Gartendenkmal erklärt werden soll. Das unterstreicht die besondere Stellung des Friedhofs im Stadtbild und in der Denkmalpflege. Wer den Sennefriedhof besucht, bewegt sich also in einem Raum, in dem Landschaftsarchitektur, Kunstgeschichte, Bestattungskultur und Naturraum zusammenlaufen. Genau deshalb ist die Anlage nicht nur für Angehörige wichtig, sondern auch für Menschen, die sich für Stadtgeschichte, Gartenkultur und Baukultur interessieren. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sennefriedhof))

Verwaltung, Service und Führungen

Die Friedhofsverwaltung ist ein zentraler Servicepunkt für alle Fragen rund um Grabstätten, Nutzungsrechte, Grabmalanträge und Bestattungsangelegenheiten. Sie befindet sich direkt auf dem Sennefriedhof an der Brackweder Straße 80. Offiziell werden dort unter anderem die Vergabe von Grabstätten, Vorausverkäufe, die Rückgabe von Gräbern und allgemeine Grabstättenangelegenheiten bearbeitet. Das ist für Menschen wichtig, die nach Verwaltung, Kontakt oder Ansprechpartnern suchen, denn viele Entscheidungen rund um einen Friedhof brauchen persönliche Klärung. Auch die Verbindung zwischen Verwaltung und Gelände ist praktisch: Gleich neben dem Eingangsbereich liegen die Verwaltungsgebäude, sodass Orientierung und Beratung an einem Ort zusammenkommen. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/sites/default/files/datei/2022/Flyer%20Sennefriedhof.pdf))

Für den Alltag nützlich sind zudem die Hinweise zu besonderen Fahrgenehmigungen. Personen mit Gehbehinderung können eine Sondergenehmigung zum Befahren des Friedhofs beantragen; an bestimmten Tagen, etwa am Totensonntag, werden die Tore an der Friedhofsstraße und an der Windelsbleicher Straße für Berechtigte mit Transponderkarte geöffnet. Gleichzeitig können Fußgängerinnen und Fußgänger den Friedhof jederzeit über einen der Eingänge betreten. Diese Regelung ist wichtig, weil sie den Bedürfnissen von Besucherinnen und Besuchern mit eingeschränkter Mobilität entgegenkommt und zugleich die Ruhe des Areals schützt. Gerade für einen so großen Friedhof ist eine klare Regelung zu Zufahrt und Zugänglichkeit unverzichtbar. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/node/33942?utm_source=openai))

Der Sennefriedhof ist außerdem Teil des städtischen Friedhofsprogramms. Im Jahresprogramm 2026 der Friedhöfe in Bielefeld werden auf dem Sennefriedhof mehrere Veranstaltungen genannt, darunter ein vogelkundlicher Rundgang, eine Führung zum Denkmalschutz im grünen Bereich sowie ein kabarettistischer Spaziergang mit Heinz Flottmann. Solche Formate zeigen, dass der Friedhof nicht nur ein Ort für stille Besuche ist, sondern auch ein Raum für Vermittlung, Bildung und kulturelle Auseinandersetzung. Besonders der Blick auf Kunst, Geschichte und Natur macht diese Führungen attraktiv. Wer also nach Fotos, Geschichte oder typischen Veranstaltungen sucht, findet auf dem Sennefriedhof einen Ort, der weit über den klassischen Friedhofsbesuch hinausgeht. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/friedhoefe/veranstaltungen?utm_source=openai))

Zusätzlich wird der Sennefriedhof in städtischen Informationsseiten als Standort des Bielefelder Krematoriums genannt. Das macht ihn zu einem wichtigen Zentrum der städtischen Friedhofs- und Bestattungsinfrastruktur. Für Besucherinnen und Besucher ist das vor allem deshalb bedeutsam, weil sich auf dem Gelände nicht nur Grabfelder und Kapellen, sondern auch organisatorische und infrastrukturelle Funktionen bündeln. Damit erklärt sich auch, warum so viele Suchanfragen aus dem Bereich Verwaltung, Plan, Öffnungszeiten, Anfahrt und Kapelle kommen: Der Sennefriedhof ist kein einfacher Einzelschauplatz, sondern ein komplexer, historisch gewachsener und zugleich modern organisierter Ort der Trauer, Erinnerung und Orientierung. ([bielefeld.de](https://www.bielefeld.de/umweltbetrieb/stadtgruen?utm_source=openai))

Quellen:

Bevorstehende Veranstaltungen

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AS

asmodina

19. September 2024

Überraschend groß! Ellenlange Spaziergänge, allerdings auch echt bescheidene Orientierungsmöglichkeiten. Hab versucht mich mit Hilfe der Karte, die man auf der Homepage runterladen kann, zu orientieren. Schwierig.... Allerdings wird man mit tollen Eindrücken belohnt, wenn man direkt in die richtige Richtung läuft (vom Parkplatz gesehen links) Besonders sehenswert ist die Grabsteinsammlung!

CS

Cornelia Siewert

7. Oktober 2025

Ich habe gerade dort meinen dritten Hund beerdigt. Als der Mitarbeiter mir den Hund abgenommen hat, meinte er, ich sei doch schon einmal dort gewesen. Ja, er hat mich wiedererkannt - obwohl das letzte Mal anderthalb Jahre her war. Das zeigt mir, daß er nicht nur irgendeinen Job macht. Er ist wach. Er interessiert sich für die Menschen, die auf den Friedhof kommen. Heute war ich zum dritten Mal überrascht, wie gut dieser Friedhof organisiert ist. Im Ausnahmezustand der Trauer werde ich an die Hand genommen und begleitet. Vom Eingangstor über den Vorgang der Bezahlung, dem Weg zum Tierfriedhof, der Übergabe des Tierkörpers, der Beisetzung und zum Ausgangstor. Ich werde geführt und bin nicht alleine. Ich bin überrascht über die Freundlichkeit und die Pietät, die mir dort begegnet. So schlimm die Trauer auch ist - hier fühle ich mich verstanden und respektiert. Auch mein Tier, dessen Seele den Körper verlassen hat, wird respektiert. Deswegen vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Ich kann den Tierfriedhof jedem Tierhalter empfehlen, der noch ein Plätzchen sucht für seinen verstorbenen Freund.

FA

Feedback by Aggi

31. Januar 2025

Riesiger Friedhof mit viel Grün, Teichen und Bänken. Der Sennefriedhof ist riesig! Man kann hier wirklich Stunden verbringen und entdeckt immer wieder neue Ecken. Die Vielfalt an Grabstätten und die naturbelassenen Bereiche mit einigen Teichen sind beeindruckend. Durch seine Weitläufigkeit hat er nicht überall den typischen Friedhofs-Flair. Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Meine persönliche Meinung – eure kann natürlich anders sein!

P1

paula 16

16. September 2024

Der schönste (Wald) Friedhof den ich je gesehen habe. Wir wohnten direkt nebenan und man konnte sehr schöne und lange Spaziergänge auf dem riesigen Gelände machen. So viele Bäume und Natur, dass man gar nicht den Eindruck eines Friedhofes hat. Hier kann man wirklich in Ruhe trauern, es gibt viele viele Bänke und ruhige Plätze. Für mich eher ein Erholungsort als Friedhof, weil es einfach so schön dort ist.

AN

André N.

8. November 2020

Eine wunderbare, parkähnliche Anlage mit prächtigem Baumbestand und gepflegten Wegen. Wunderbar zum entspannten Spazieren und Radfahren.