Bicomm Bielefelder Computermuseum: Computergeschichte live erleben


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Digitale Geschichte zum Anfassen: Das Bicomm Bielefelder Computermuseum
Am Samstag, den 17. Oktober 2026, öffnet das Bicomm in Bielefeld-Sennestadt seine Türen für ein außergewöhnliches Kunsterlebnis zwischen Technikgeschichte, Design und interaktiver Werkbetrachtung. Von 14:00 bis 18:00 Uhr erleben Besucherinnen und Besucher auf mehr als 400 Quadratmetern die Entwicklung von Computern und Computerspielen anhand originaler, vielfach lauffähiger Exponate.
Eine Zeitreise durch die frühe Computerwelt
Die Ausstellung führt in die prägenden Jahre zwischen 1970 und 1985 zurück, als elektronische Rechenmaschinen, Homecomputer und Spielkonsolen den Übergang von der analogen zur digitalen Welt markierten. Die Ausstellungsatmosphäre verbindet historische Technik mit unmittelbarer Teilnahme: Viele Geräte dürfen ausprobiert und im Betrieb erlebt werden.
Homecomputer, Spielkonsolen und Arcade-Kultur
Hunderte historische Homecomputer machen technische Entwicklung als anschauliche Kulturgeschichte erfahrbar. An Spielkonsolen und Arcade-Automaten wird sichtbar, wie Computertechnik, Popkultur und Freizeitgestaltung zusammenwuchsen. Mehr als 40 Arcade-Geräte stehen im Freispielmodus bereit und laden zu einer interaktiven ästhetischen Erfahrung zwischen Nostalgie, Interface-Design und digitalem Spiel ein.
Die Welt der Taschenrechner und elektronischen Baukästen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der umfangreichen Sammlung elektronischer Tisch- und Taschenrechner. Mehr als 1.200 Modelle veranschaulichen die Vielfalt der frühen Rechnerära und erzählen von einer Zeit, in der technische Innovation noch unmittelbar über Form, Material und Bedienoberfläche vermittelt wurde.
Ergänzt wird die Präsentation durch mehr als 400 elektronische Baukästen von Kosmos, Philips und Braun. Blinklichter, Mittelwellenradios und Fernsehempfänger zeigen, wie Kinder und Jugendliche über das eigene Experimentieren Zugang zu Elektronik und Computertechnik fanden. Die Ausstellung verbindet damit technikhistorische Expertise mit kultureller Bildung und praktischer Wissensvermittlung.
Großrechner und die Dimensionen des Digitalen
Die Großrechner-Exponate führen in eine Epoche zurück, in der Computer noch riesig und tonnenschwer waren. Ihre Größe, Materialität und technische Komplexität erzeugen eine besondere Raumwirkung und machen den Wandel hin zu mobilen und allgegenwärtigen Geräten körperlich nachvollziehbar.
Fazit: Ein lebendiges Museum für Technik, Spiel und Erinnerung
Das Bicomm ist weit mehr als eine Sammlung historischer Geräte. Die Ausstellung macht Computergeschichte als sinnliches Kunsterlebnis zwischen Form, Funktion, Klang, Licht und Interaktion zugänglich. Familien, Technikbegeisterte, Retro-Gaming-Fans und kulturhistorisch Interessierte entdecken hier originale Geräte, spielerische Zugänge und prägende Meilensteine der digitalen Kultur. Der Eintritt ist frei. Ein Besuch am 17. Oktober 2026 bereichert die ästhetische Erfahrung und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Ursprünge unserer digitalen Gegenwart.
Offizielle Kanäle von Bicomm:
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- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.bicomm.de/










