Ein-seh-bar in der Stadtbibliothek Bielefeld: Künstlerinnenarchiv live erleben


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Ein Archiv wird zur Ausstellung: Künstlerinnen sichtbar erleben
Am 18. Juni 2026 lädt die Stadtbibliothek Bielefeld zu einem besonderen Kunsterlebnis ein: Ein-seh-bar: Sichtbares Künstlerinnenarchiv bi-owl eröffnet einen konzentrierten Blick auf künstlerische Biografien, historische Positionen und die lebendige Erinnerungskultur von Künstlerinnen in Ostwestfalen-Lippe.
Ein persönlicher Zugang zu Kunstgeschichte und Gegenwart
Im Mittelpunkt steht die bildende Künstlerin Anne-Florence Surlemont, die ihren Archivkasten vorstellt und dabei eine historische Künstlerin präsentiert. Der Abend verbindet Werkbetrachtung, biografische Erzählung und Gespräch. Kunst erscheint hier nicht als ferne Theorie, sondern als ästhetische Erfahrung im Raum der Stadtbibliothek.
Kyungwon Shin und Ella Bergmann-Michel im Dialog der Perspektiven
Der Veranstaltungshinweis nennt Kyungwon Shin und Ella Bergmann-Michel als Bezugspunkte. Damit öffnet sich der Blick auf unterschiedliche künstlerische Haltungen, auf weibliche Handschriften, auf Archive als Orte des Erinnerns und auf die Frage, wie Sichtbarkeit in der Kunstgeschichte hergestellt wird. Das Format verweist auf kulturelle Bildung in ihrer besten Form: niedrigschwellig, sinnlich und fachlich präzise.
Ein Abend zwischen Archiv, Erzählung und Multiples
Besonders reizvoll ist der Charakter des Formats: Ergänzend zur Präsentation können Multiples und kleine Originale der Künstlerin günstig erworben werden. So entsteht eine Nähe zwischen Publikum und künstlerischem Prozess, zwischen Sammlung, Objekt und persönlicher Begegnung. Die Atmosphäre in der Rotunde im 1. Obergeschoss verspricht einen offenen, ruhigen Rahmen für Gespräche über Kunst, Biografie und Ausstellungspraxis.
Die Stadtbibliothek als Kulturort
Die Stadtbibliothek Bielefeld versteht sich längst als Ort für Leseförderung, Medienkompetenz, Ausstellungen und zeitgenössische Kultur. Für Besucherinnen und Besucher ergibt sich damit ein stimmiges Umfeld: gut erreichbar, öffentlich zugänglich und als Kulturraum mit klarer Bildungsorientierung profiliert. Der Eintritt ist frei, was den Besuch zusätzlich attraktiv macht und den Abend zu einem idealen Einstieg in die regionale Kunstszene macht.
Fazit: Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die Kunstgeschichte nicht nur lesen, sondern im Gespräch und in der unmittelbaren Begegnung erleben möchten. Ein-seh-bar macht sichtbar, was im Archiv oft verborgen bleibt, und lädt zu einer ästhetischen Erfahrung ein, die nachwirkt. Wer sich für Künstlerinnen, Archivarbeit und kulturelle Bildung interessiert, sollte diesen Termin in Bielefeld unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Anne-Florence Surlemont:
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