Panel Kunst als politische Ausdrucksform an der Universität Bielefeld


Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
Tickets
Über diese Veranstaltung
Stimmung
Veranstaltungsorttyp
Wenn Wände sprechen: Kunst als politische Ausdrucksform in Bielefeld
Wie wird Kunst zum Medium gesellschaftlicher Debatten? Das Panel Kunst als politische Ausdrucksform lädt am 12. November 2026 an der Universität Bielefeld dazu ein, über Graffiti, Murals und Street Art als Formen des Protests, der Erinnerung und der politischen Teilhabe zu diskutieren.
Urban Art zwischen Protest und Erinnerung
Graffiti und Street Art verwandeln öffentliche Räume in visuelle Foren. Linien, Farben, Schriftzüge und großformatige Bildflächen setzen Zeichen im Stadtraum und machen sichtbar, worüber gesellschaftlich gestritten wird. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, welche Wirkung Kunst im Politischen entfalten kann und wo ihre Grenzen liegen.
Im Dialog mit der aktuellen Graffiti-Szene
Das Panel findet im Rahmen des Graffiti-Events Uni Walls statt. Internationale Künstlerinnen und Künstler gestalten vom 4. bis 12. November 2026 Flächen im Universitätshauptgebäude. Dazu gehören unter anderem Nense aus Chile, RosyOne aus der Schweiz, Jakob der Bruder aus Österreich, Salvaje Selva aus Spanien, Sue Bendek aus Kolumbien und Deutschland sowie Friendly aus Hongkong.
Mit Frieda Wieczorek vom Bunker Ulmenwall und Shademakers sowie Sven Niemann, einem Graffiti-Guide aus Paderborn, bringt die Veranstaltung Perspektiven aus Kulturarbeit, urbaner Kunstvermittlung und lokaler Street-Art-Praxis zusammen.
Das Chile-Mural als historischer Resonanzraum
Der Veranstaltungsort vor dem Chile-Mural verknüpft die Diskussion mit einem konkreten kunsthistorischen und politischen Erinnerungsort. Das Wandbild chilenischer Exilstudierender aus dem Jahr 1976 steht für die Verbindung von Kunst, Migration, Solidarität und politischem Gedächtnis. Im Jahr 2026 feiert das denkmalgeschützte Mural sein 50-jähriges Bestehen.
Kunsterlebnis, Werkbetrachtung und kulturelle Bildung
Die Ausstellungsatmosphäre des Graffiti-Events entsteht unmittelbar im Universitätsgebäude: Besucherinnen und Besucher erleben Malerei und urbane Kunst nicht nur als fertige Werke, sondern auch im Prozess ihrer Entstehung. Die Werkbetrachtung richtet den Blick auf Komposition, Materialität, Raumwirkung und die sozialen Kontexte großformatiger Wandbilder.
Das Panel verbindet ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung. Es eröffnet einen Zugang zu einer Kunstrichtung, die zwischen Gegenwartskunst, politischer Kommunikation und öffentlichem Raum vermittelt. Die Veranstaltung richtet sich an die Universitätsöffentlichkeit und an interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bielefeld und der Region.
Fazit: Kunst als öffentliche Auseinandersetzung erleben
Das Panel verspricht ein konzentriertes Kunsterlebnis an einem außergewöhnlichen Ort: direkt vor einem historischen Mural und im Umfeld internationaler Street-Art-Produktion. Wer verstehen möchte, wie Kunst Protest sichtbar macht, Erinnerung bewahrt und gesellschaftliche Gespräche anstößt, sollte diese Veranstaltung live besuchen.
Offizielle Kanäle von Universität Bielefeld und Uni Walls:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.uni-bielefeld.de/uni/campus-bauen/campus/graffitifestival/










