Nicht sichtbar und doch verletzend: Bielefeld spricht über emotionale Gewalt


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Wenn Worte Spuren hinterlassen: Emotionale Gewalt gegen Kinder im Fokus
Emotionale Gewalt bleibt oft unsichtbar – und wirkt dennoch tief. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Nicht sichtbar und doch verletzend“ lädt am 12. November 2026 ins Lichtwerk Bielefeld ein, um über emotionale Gewalt und Grenzverletzungen in Familie und Schule zu sprechen.
Ein Abend für mehr Aufmerksamkeit und Schutz
Abwertende Worte, Einschüchterung, Ausgrenzung oder dauerhaftes Schweigen hinterlassen bei Kindern seelische Narben. Im Rahmen der Veranstaltung geht es darum, weniger offensichtliche Formen von Gewalt zu erkennen, ihre Auswirkungen zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Vier Perspektiven auf ein sensibles Thema
Vier Fachleute bringen ihre Erfahrungen aus Psychologie, Gewaltforschung, Jugendhilfe, Schule und Prävention ein. Tobias Hecker von der Universität Bielefeld spricht aus klinisch-psychologischer und gewaltwissenschaftlicher Perspektive. Anke Berkemeyer vertritt den Geschäftsbereich des Jugendamtes. Torsten Schätz, Schulleiter der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Schildesche, ergänzt die schulische Sicht. Michael Sandkamp widmet sich als Supervisor der Prävention sexualisierter Gewalt und der Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte.
Vortrag, Reflexion und gemeinsame Diskussion
Die Veranstaltung verbindet fachliche Einordnung mit Austausch. Im Mittelpunkt stehen Kinderrechte, die UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt sowie die Frage, wann Grenzverletzungen beginnen und ab welchem Punkt Erwachsene aktiv werden müssen. Auch Möglichkeiten der Prävention und Intervention sowie erste Anlaufstellen für Betroffene werden thematisiert.
Moderation durch den Sozialdezernenten der Stadt Bielefeld
Durch den Abend führt Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld und Schirmherr von UNICEF. Die Organisation übernimmt die UNICEF-AG Bielefeld. Damit schafft das Eventmanagement einen fachlich fundierten Rahmen für Information, Selbstreflexion und eine verantwortungsvolle Zielgruppenansprache.
Fazit: Gemeinsam hinsehen und Kinder stärken
Das Veranstaltungserlebnis im Lichtwerk richtet sich an alle, die Kinder besser schützen, Warnsignale erkennen und über emotionale Gewalt ins Gespräch kommen möchten. Die Publikumsstimmung lebt von Aufmerksamkeit, Austausch und dem gemeinsamen Anliegen, Kindern Sicherheit und respektvolle Beziehungen zu ermöglichen.
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