Paul Mertens bringt Tolstoi und Tschaikowsky in der Süsterkirche Bielefeld zusammen


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Ein Abend zwischen Klang, Gewissen und großer russischer Kultur
In der Süsterkirche Bielefeld verbindet dieser besondere Abend Konzert und Lesung zu einer intensiven Begegnung mit zwei Weltgrößen: Lev Tolstoi und Peter Tschaikowsky. Paul Mertens führt das Publikum am 13. Juni 2026 von 19:00 bis 22:00 Uhr durch eine musikalische und literarische Reise, die Frieden, Menschlichkeit und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.
Literatur trifft Musik mit seltener Präzision
Der Abend setzt auf die Spannkraft zweier Künstler, die ihre Zeit geprägt haben und bis heute nachwirken. Tolstois Texte kreisen um Gewissen, Krieg und Menschlichkeit, während Tschaikowskys Musik den Blick in eine Welt von Tiefe, Melancholie und großer Emotionalität öffnet. Diese Verbindung erzeugt ein Konzerterlebnis, das nicht auf Lautstärke, sondern auf innere Bewegung zielt.
Paul Mertens am Klavier als erzählerische Stimme
Mit dem Klavier übernimmt Paul Mertens die Rolle des musikalischen Erzählerstimmenführers. Im Raum der Süsterkirche entfaltet sich so eine Atmosphäre, in der Sprache und Klang einander tragen. Gerade in einem sakralen Raum gewinnt diese Orchestrierung aus Wort und Ton besondere Weite: jeder Akzent wirkt klar, jede Pause bekommt Gewicht.
Ein Raum für Nachdenken und Publikumsstimmung
Die Süsterkirche in der Bielefelder Altstadt bietet einen Rahmen, der dieses Programm ideal aufnimmt. Das historische Kirchenschiff verstärkt die intime Live-Atmosphäre und lässt die Publikumsstimmung konzentriert und aufmerksam werden. Wer hier Platz nimmt, erlebt kein bloßes Konzert, sondern einen Abend mit geistiger Tiefe und musikalischer Präsenz.
Menschlichkeit als Leitmotiv des Abends
Der Fokus auf Tolstoi und Tschaikowsky verleiht dem Termin eine klare Haltung. Beide stehen für Kultur von Weltrang, für Auseinandersetzung mit ihrer Zeit und für die Frage, wie Kunst auf Unmenschlichkeit reagiert. Diese Perspektive macht den Abend aktuell, relevant und eindrucksvoll zugleich.
Fazit: Wer Musik, Literatur und eine klare humanistische Botschaft schätzt, sollte diesen Termin nicht verpassen. In der Süsterkirche trifft ein fein austariertes Programm auf eine besondere Raumwirkung. Ein Abend für alle, die Kultur nicht nur hören, sondern intensiv erleben wollen.
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