Christoph Markschies in Bielefeld: Was bedeutete Zeit in der Spätantike?

Event: Christoph Markschies: Hatten Menschen in der Spätantike Zeit? in Universität Bielefeld, Gebäude X, Raum X-E0-001, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld on 28. Oktober 2026

Datum und Uhrzeit

28. Oktober 2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Gebäude X
Gebäude X, Universitätsstraße, 33615 Bielefeld, Deutschland

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Wie erlebte die Spätantike den Lauf der Zeit?

Was bedeutete Zeit für Menschen in der Spätantike? Dieser faszinierenden Frage widmet sich Christoph Markschies am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bei der öffentlichen Semestereröffnung des Fakultätskolloquiums an der Universität Bielefeld. Sein Vortrag verbindet alte Geschichte, Theologie und Geistesgeschichte mit einer Frage, die bis heute mitten in unseren Alltag reicht.

Ein Vortrag über eine scheinbar selbstverständliche Frage

Unter dem Titel Hatten Menschen in der Spätantike Zeit? Wie gingen sie mit Zeit um? Und was verstanden sie unter Zeit? nimmt Christoph Markschies vertraute Vorstellungen unter die Lupe. Im Mittelpunkt stehen überraschende Antworten auf Fragen, die zunächst selbstverständlich wirken: Wie wurde Zeit wahrgenommen, geordnet und gedeutet? Welche Rolle spielten religiöse Vorstellungen, gesellschaftliche Strukturen und philosophische Denktraditionen?

Christoph Markschies und das antike Christentum

Christoph Markschies zählt zu den profilierten deutschen Forschern auf dem Gebiet des antiken Christentums und der älteren Kirchengeschichte. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen unter anderem in der Geistes- und Ideengeschichte, der Gnosis, dem Montanismus sowie der Transformation antiker Philosophie in christliche Theologie. Für seine Forschungen erhielt er 2001 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Als Professor, langjähriger Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bringt Markschies umfangreiche Erfahrung in Forschung, Wissenschaftskommunikation und akademischer Veranstaltungsplanung mit. Der Abend richtet sich an Lehrende und Forschende, Studierende, wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Studieninteressierte und ist öffentlich zugänglich.

Historische Perspektiven mit Gegenwartsbezug

Die Veranstaltung eröffnet einen gedanklichen Raum zwischen Hörsaal und historischer Lebenswelt. Das Publikum begegnet Vorstellungen von Zeit, die sich deutlich von modernen Uhren, Kalendern und Terminplänen unterscheiden können. Gerade dieser Perspektivwechsel macht den Vortrag zu einem besonderen Veranstaltungserlebnis für alle, die sich für Antike, Theologie, Philosophie und Kulturgeschichte interessieren.

In der Atmosphäre des Gebäudes X entsteht ein konzentrierter Rahmen für wissenschaftlichen Austausch. Der Vortrag bietet fachliche Einordnung, anregende Denkanstöße und die Gelegenheit, zentrale Fragen der Spätantike aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Fazit: Ein Abend für neugierige Köpfe

Wer historische Zusammenhänge verstehen und die Vorstellungen vergangener Gesellschaften über Zeit entdecken möchte, erlebt bei diesem Fakultätskolloquium einen erkenntnisreichen Abend. Der öffentliche Vortrag mit Christoph Markschies verbindet wissenschaftliche Expertise mit einer überraschenden Fragestellung. Der Eintritt ist frei – eine gute Gelegenheit, die Semestereröffnung an der Universität Bielefeld live mitzuerleben.

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Quellen:

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