Genozid und Erinnerungsarbeit in Bielefeld: Bewegender Abend in der VHS


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Ein Abend über Erinnerung, Verantwortung und die Kraft des Zuhörens
Am 31. Juli 2026 öffnet die Volkshochschule Bielefeld ihre Türen für einen Abend, der historisches Wissen, persönliche Perspektiven und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Genozid und Erinnerungsarbeit rückt den Genozid an den Ezid:innen von 2014 in den Mittelpunkt und fragt, wie Erinnern heute gelingen kann.
Historischer Blick trifft persönliche Erfahrung
Prof. Sebastian Maisel von der Universität Leipzig ordnet die historischen und religiösen Hintergründe ein. Seine Forschung zu Minderheiten, Yezidi Studies und Identitätsfragen verleiht dem Abend wissenschaftliche Tiefe und eine klare fachliche Einordnung. Ergänzt wird dieser Blick durch Jamal Darwesh, der als Traumaexperte die seelischen Folgen von Genozid und Flucht sichtbar macht.
Ein Abend mit Stimmen aus der Community
Besonders eindrücklich wird das Veranstaltungserlebnis durch das Zeitzeug:innengespräch mit Menschen aus der Bielefelder ezidischen Community. Dokumentarfilmausschnitte und eine moderierte Diskussion schaffen einen Raum, in dem Publikumsstimmung, Anteilnahme und Reflexion eng zusammenliegen. Hier entsteht kein distanzierter Vortrag, sondern ein lebendiger Austausch über Erinnerungskultur und Prävention von Hass und Diskriminierung.
Ravensberger Park als Ort des Dialogs
Die Veranstaltung findet im Historischen Saal der VHS Bielefeld statt, mitten im Ravensberger Park. Der Ort ist gut an Bus und Bahn angebunden; zudem gibt es im Umfeld mehrere Parkmöglichkeiten. Der Zugang ist kostenlos und barrierearm, was den Abend bewusst offen für ein breites Publikum macht.
Warum sich der Besuch lohnt
Wer sich für Zeitgeschichte, Menschenrechte, Bildungsarbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt interessiert, findet hier einen Abend mit Substanz, Emotion und Relevanz. Die Veranstaltung verbindet fachliche Expertise mit gelebter Erinnerung und lädt dazu ein, lokale Erinnerungsformate neu zu denken.
Fazit: Dieser Abend verspricht intensive Einblicke, bewegende Perspektiven und einen Austausch, der lange nachwirkt. Wer Erinnerung nicht nur verstehen, sondern gemeinsam gestalten will, sollte diese Veranstaltung live erleben.
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