Jan Brauns in Bielefeld: Lesung aus Das Fell der Hyäne wird zum literarischen Gespräch


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Ein literarischer Abend über Befreiung, Familie und das Schweigen der Verhältnisse
Wenn Literatur dort stark wird, wo Biografie, Erinnerung und gesellschaftliche Spannung aufeinandertreffen, dann verspricht dieser Abend in Bielefeld eine besondere Lesungs-Atmosphäre. In der Raumstation trifft Jan Brauns mit seinem Debütroman Das Fell der Hyäne auf ein Publikum, das den Text nicht nur hören, sondern im Gespräch auch befragen kann.
Ein Roman, der unter die Haut geht
Das Fell der Hyäne erzählt von Gina, einer Jugendlichen, die zwischen familiären Zwängen, Verantwortung und dem Wunsch nach Selbstbestimmung ihren Weg sucht. Der Roman verknüpft soziale Spannungen mit historischen Verstrickungen und entfaltet dabei eine literarische Qualität, die von Genauigkeit, Empathie und erzählerischer Verdichtung lebt.
Lesung und Gespräch im intimen Rahmen
Die Veranstaltung ist als Nach-Lese angelegt: Leserinnen und Leser, die den Roman bereits kennen, kommen mit dem Autor über Text, Thema und Perspektive ins Gespräch. Genau darin liegt der Reiz dieses Formats. Die Begegnung bleibt nah, der Ton persönlich, die literarische Debatte offen. Wer Gegenwartsliteratur mit gesellschaftlichem Blick schätzt, erlebt hier keine distanzierte Bühnenperformance, sondern eine Autor-Begegnung mit Substanz.
Die Raumstation als Ort für Sprache und Austausch
Die Raumstation in der Mittelstraße 9 zählt zu jenen Bielefelder Kulturorten, die durch ihre Nähe zum Publikum wirken. Der Raum ist bewusst klein gehalten, Sitzplätze sind begrenzt, und der direkte Austausch prägt die Atmosphäre. Laut Veranstaltungsinfo ist der Eingang nicht barrierefrei. Genau diese räumliche Konzentration verleiht dem Abend seine besondere Spannung.
Was literarisch auf dem Spiel steht
Jan Brauns schreibt aus einer Perspektive, die soziale Erfahrungen ernst nimmt und sie in eine präzise, leise dramatische Prosa überführt. Sein Roman öffnet einen Blick auf Abhängigkeit, Loyalität und den Mut zur Selbstbehauptung. Damit spricht die Lesung nicht nur Leserinnen und Leser von Gegenwartsliteratur an, sondern auch alle, die an Familienroman, Entwicklungsroman und literarischer Gesellschaftsbeobachtung interessiert sind.
Fazit: Dieser Abend verbindet Lesung, Gespräch und literarische Reflexion zu einem konzentrierten Kulturereignis in Bielefeld. Wer sich für intelligente, berührende und gesellschaftlich wache Prosa interessiert, sollte die Veranstaltung live erleben.
Offizielle Kanäle von Jan Brauns:
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