Jan Meister in Bielefeld: Vortrag über Kaloikagathoi und Neoploutoi

Event: Prof. Dr. Jan Meister (Bonn): „Kaloikagathoi“ und „Neoploutoi“: Begriffliche Neuschöpfungen und gesellschaftliche Neukonzeptionen im Athen des 5. Jahrhunderts in Universität Bielefeld, Universitätsstr. 25, 33615 Bielefeld on 23. Juni 2026

Datum und Uhrzeit

23. Juni 2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld, Deutschland

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Kostenlos

Über diese Veranstaltung

Literatur & Lesungen

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Entspannt

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Ein Abend über Sprache, Status und Macht im antiken Athen

Das Forschungskolloquium Alte Geschichte öffnet in Bielefeld einen Raum für präzises Denken: Prof. Dr. Jan Meister aus Bonn spricht über die Begriffe „Kaloikagathoi“ und „Neoploutoi“ und damit über sprachliche Neuschöpfungen, soziale Grenzziehungen und gesellschaftliche Neukonzeptionen im Athen des 5. Jahrhunderts. Wer sich für Antike, Begriffsgeschichte und historische Semantik interessiert, erlebt hier eine konzentrierte Lesungs-Atmosphäre im akademischen Sinn: nicht dramatisch, sondern geistreich, dicht und argumentativ fein austariert. Der Vortrag findet am 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr an der Universität Bielefeld statt; die Veranstaltung ist kostenfrei und im Raum X-E0-220 angesetzt.

Begriffe als historische Werkzeuge

Jan Meister gehört zu den profilierten Stimmen der Alten Geschichte an der Universität Bonn. Seine Forschung kreist um soziale Ungleichheiten und Konflikte in der griechischen Antike, um Geschlechtergeschichte, politische Kommunikation sowie historische Anthropologie. Genau daraus speist sich die Qualität dieses Vortrags: Begriffe erscheinen hier nicht als bloße Vokabeln, sondern als Instrumente gesellschaftlicher Ordnung. „Kaloikagathoi“ und „Neoploutoi“ markieren Zuschreibungen, Wertungen und Ambitionen in einer Stadt, deren öffentliche Kultur bis heute als Modell politischer Selbstbeschreibung gilt.

Ein Kolloquium mit intellektueller Spannung

Das Forschungskolloquium Alte Geschichte der Universität Bielefeld steht für wissenschaftliche Konzentration und diskursive Offenheit. Der Abend richtet sich an Studierende, Forschende und kulturhistorisch interessierte Besucher, die Lust auf präzise Analyse und historische Tiefenschärfe mitbringen. Im Mittelpunkt steht nicht ein breites Spektakel, sondern die feine Bewegung von Begriffen, die gesellschaftliche Hierarchien sichtbar machen. Gerade darin liegt die besondere Anziehungskraft solcher Vorträge: Sprache wird zum Archiv sozialer Wirklichkeit.

Ort, Rahmen und Atmosphäre

Veranstaltungsort ist die Universität Bielefeld, Raum X-E0-220 in der Universitätsstraße 25. Der Rahmen wirkt bewusst sachlich und zugleich einladend: ein akademischer Abend in geschlossener Innenraum-Atmosphäre, ideal für konzentrierte Notizen, stille Aufmerksamkeit und anschließende Diskussionen. Laut Veranstaltungsangabe ist die Teilnahme via Zoom möglich; wer vor Ort kommt, erlebt die unmittelbare Nähe zur wissenschaftlichen Debatte und die besondere Spannung einer Autor-Begegnung im Hochschulkontext.

Fazit

Dieser Vortrag verspricht keine laute Inszenierung, sondern eine intellektuelle Verdichtung: antike Begriffe, gesellschaftliche Deutungskämpfe und ein klarer Blick auf die soziale Grammatik des klassischen Athen. Wer historische Tiefe und sprachliche Präzision schätzt, findet hier einen Abend mit echtem Erkenntnisgewinn. Die Lesungs-Atmosphäre des Kolloquiums, die fachliche Autorität des Referenten und das wissenschaftliche Umfeld machen den Termin zu einer lohnenden Live-Erfahrung.

Offizielle Kanäle von Jan Meister:

Quellen:

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