Unsichere Zeiten in Bielefeld: Geschichtsdidaktik stärkt demokratische Orientierung


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Geschichtsdidaktik in unsicheren Zeiten gemeinsam weiterdenken
Wie kann historisches Lernen demokratische Orientierung stärken, wenn gesellschaftliche Gewissheiten ins Wanken geraten? Die Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik widmet sich vom 30. September bis 2. Oktober 2026 an der Universität Bielefeld den aktuellen Herausforderungen historischer und politischer Bildung.
Demokratie, Geschichte und gesellschaftliche Unsicherheit
Unter dem Titel Unsichere Zeiten. Geschichtsdidaktik in der Demokratie bringt die Tagung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrkräfte, Gedenkstättenpädagoginnen und Gedenkstättenpädagogen sowie weitere Interessierte miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach historischen Deutungen, demokratischer Resilienz und dem Umgang mit Kontroversität in einer polarisierten Gesellschaft.
Forschung trifft pädagogische Praxis
Das Programm verbindet Keynotes, Sektionen, Podiumsdiskussionen, Posterpräsentationen und das Forum Geschichtsdidaktik. Thematisiert werden unter anderem Geschichtsunterricht und Gedenkstättenarbeit unter Druck, historisch-politische Bildung in der Polizei, deutsch-deutsche Disziplingeschichte sowie der Umgang mit roten Linien, Pluralität und kontroversen Deutungen.
Tagungsabschluss mit Forum Geschichtsdidaktik
Am Freitag, 2. Oktober 2026, stehen zunächst Treffen der Arbeitskreise auf dem Programm. Das Forum Geschichtsdidaktik bietet anschließend Raum für aktuelle Forschungsprojekte, Präsentationen und Diskussionen. Die Abschlusssitzung rundet das wissenschaftliche Veranstaltungserlebnis am frühen Nachmittag ab.
Wissenschaftlicher Austausch mit besonderer Atmosphäre
Die Universität Bielefeld schafft den Rahmen für intensive Gespräche, fachliche Vernetzung und neue Perspektiven auf historisches Lernen. Die Publikumsstimmung entsteht dabei aus dem direkten Austausch: zwischen Forschung und Unterricht, Erinnerungskultur und Demokratiebildung, Theorie und konkreter Veranstaltungsplanung.
Für wen eignet sich die Tagung?
Die Veranstaltung richtet sich besonders an Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler, Lehrkräfte, Studierende, Forschende, Akteurinnen und Akteure der Gedenkstättenarbeit sowie alle, die sich für Geschichtsvermittlung, Didaktik und Public History interessieren. Das Eventmanagement der Tagung verbindet fachliche Tiefe mit zahlreichen Möglichkeiten zur Diskussion und Vernetzung.
Fazit: Besucherinnen und Besucher erwartet eine konzentrierte wissenschaftliche Tagung mit aktuellen Debatten, vielfältigen Beiträgen und Raum für gemeinsames Nachdenken über Geschichte in der Demokratie. Wer historische Bildung als wichtigen Bestandteil demokratischer Orientierung versteht, erlebt in Bielefeld ein relevantes und anregendes Veranstaltungserlebnis.
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