Fabian Horn in Bielefeld: Die Ilias als Epos des Trojanischen Krieges

Event: Vortrag von PD Dr. Fabian Horn: Die Ilias als das Epos vom Trojanischen Krieg in Universität Bielefeld, Gebäude X, Raum X-E1-103, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld on 10. November 2026

Datum und Uhrzeit

10. November 2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Gebäude X
Gebäude X, Universitätsstraße, 33615 Bielefeld, Deutschland

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Die Ilias zwischen Kriegserzählung und literarischem Gedächtnis

Am Dienstag, 10. November 2026, widmet sich PD Dr. Fabian Horn an der Universität Bielefeld Homers Ilias. Der Vortrag findet im Rahmen des Forschungskolloquiums Alte Geschichte statt und nimmt das wohl prägendste Epos der griechischen Antike als vielschichtigen Text über Krieg, Ruhm, Verlust und menschliche Erinnerung in den Blick.

Homerisches Epos als literarische Welt

Die Ilias erzählt nicht den gesamten Trojanischen Krieg, sondern konzentriert sich auf einen entscheidenden Ausschnitt: den Zorn des Achill und seine Folgen für das Heer der Achaier. Gerade diese Konzentration verleiht dem Epos seine narrative Kraft. Zwischen Schlachtbeschreibung, Götterwelt und individueller Klage entfaltet sich eine Literatur, deren sprachliche Kunstfertigkeit bis in die Gegenwart nachwirkt.

Fabian Horn und die frühgriechische Dichtung

PD Dr. Fabian Horn arbeitet an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Bereich der Griechischen und Lateinischen Philologie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die frühgriechische Dichtung, das homerische Epos, Metapherntheorien sowie die griechische Rätseldichtung. Seine wissenschaftliche Perspektive verbindet philologische Präzision mit einem Blick für die Bildlichkeit und Struktur antiker Texte.

Krieg, Ruhm und menschliche Verletzlichkeit

Die Ilias ist weit mehr als ein heroisches Kriegsepos. Neben der Darstellung von Kampf und Ehre stehen Momente der Trauer, der familiären Bindung und der Einsicht in die Vergänglichkeit. Figuren wie Achill, Hektor und Andromache verkörpern unterschiedliche Formen des Umgangs mit Gewalt, Pflicht und Schicksal. Der Vortrag eröffnet damit einen Zugang zu einem Werk, das den kulturellen Diskurs über Heldentum und Krieg bis heute prägt.

Eine wissenschaftliche Lesung des antiken Textes

Das Forschungskolloquium bietet eine konzentrierte Begegnung mit der Literatur der Antike. Im Mittelpunkt stehen die narrative Anlage des Epos, seine poetischen Verfahren und die Frage, wie der Trojanische Krieg in der Ilias als literarisches Gedächtnis gestaltet wird. Die Lesungs-Atmosphäre eines universitären Vortrags verbindet fachliche Einordnung mit dem unmittelbaren Erlebnis antiker Sprachkunst.

Das Publikum erwartet ein literarisches Erlebnis zwischen Alter Geschichte, klassischer Philologie und lebendiger Autor-Begegnung. Wer Homer nicht nur als kanonischen Namen, sondern als kraftvollen Erzähler von Zorn, Verlust und Erinnerung erleben möchte, findet an diesem Abend einen fundierten Zugang zur Ilias.

Offizielle Kanäle von Fabian Horn:

Quellen:

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