Antisemitismuskritische Bildung in der Grundschule: Lernen für eine offene Gesellschaft


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Antisemitismuskritische Bildung in der Grundschule: Historische und religiöse Zugänge
Wie entsteht antisemitismuskritische Bildung bereits in der Grundschule? Dieses öffentliche Kolloquium an der Universität Bielefeld widmet sich der Frage, wie historische und religiöse Bildung Kinder zu einem reflektierten, respektvollen und menschenrechtsorientierten Denken anregen kann.
Bildung jenseits der Holocaust Education
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Zugängen, die antisemitismuskritisches Lernen nicht ausschließlich über die Holocaust Education erschließen. Der Vortrag fragt danach, welche Bedeutung Grundschule, Religionspädagogik und historische Bildung für die Entwicklung einer sensiblen Erinnerungskultur besitzen.
Historische und religiöse Perspektiven verbinden
Arne Feldmann aus Münster beleuchtet die Verbindung von Geschichtskulturen, religiöser Bildung und pädagogischer Verantwortung. Dabei geht es um die Frage, wie jüdische Geschichte, Gegenwart und Vielfalt differenziert vermittelt werden können, ohne stereotype Bilder zu reproduzieren oder jüdisches Leben ausschließlich aus der Perspektive des Holocaust zu betrachten.
Ein wissenschaftlicher Raum für Austausch
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, Lehrende, Forschende, wissenschaftlichen Nachwuchs und Absolventinnen und Absolventen. Die Veranstaltung bietet Raum für fachliche Reflexion, wissenschaftlichen Austausch und die gemeinsame Suche nach tragfähigen Konzepten antisemitismuskritischer Bildungsarbeit in Schule und Gesellschaft.
Religiöse Bildung als Verantwortung
Religiöse Bildung eröffnet Gesprächsräume über Menschenwürde, Erinnerung, Identität und Zusammenleben. In einer pluralen Gesellschaft stärkt sie die Fähigkeit, religiöse Traditionen differenziert wahrzunehmen, Vorurteile zu erkennen und Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein konzentrierter wissenschaftlicher Impuls zu einem gesellschaftlich relevanten Thema. Wer sich für Geschichte, Religionspädagogik, Grundschule, Antisemitismusprävention und demokratische Bildung interessiert, erlebt an der Universität Bielefeld eine informative und anregende Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenlos und öffentlich.










