Menschenrechte in Venezuela: Prof. Ligia Bolívar zu Gast an der Universität Bielefeld


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Menschenrechte in Venezuela: Zwischen Autoritarismus und ausländischer Einflussnahme
Wie lassen sich Menschenrechte verteidigen, wenn politische Repression, autoritäre Strukturen und internationale Interessen aufeinandertreffen? Dieser Frage widmet sich die öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Ligia Bolívar am 6. November 2026 an der Universität Bielefeld.
Eine ausgewiesene Stimme der Menschenrechtsarbeit
Prof. Ligia Bolívar zählt zu den profilierten venezolanischen Menschenrechtsverteidigerinnen. Die Soziologin gründete das venezolanische Bildungs- und Aktionsprogramm für Menschenrechte PROVEA, war in leitender Funktion bei Amnesty International tätig und leitete das Menschenrechtszentrum der Universidad Católica Andrés Bello. Ihre langjährige Arbeit verbindet wissenschaftliche Analyse, Bildungsarbeit und die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen.
Für ihr Engagement erhielt Bolívar 2026 den Rudolf-Benario-Menschenrechtspreis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Auszeichnung würdigt insbesondere ihren Einsatz für Menschenrechte sowie für Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete.
Vortrag und Diskussion mit internationaler Perspektive
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen der Menschenrechtsarbeit unter autoritären Bedingungen und politischer Verfolgung. Die Veranstaltung beleuchtet außerdem die Rolle der Vereinigten Staaten in Venezuela sowie das Spannungsfeld zwischen internationaler Solidarität, ausländischer Intervention und nationaler Selbstbestimmung.
Das Format verbindet fachliche Einordnung mit offenem Austausch. Dadurch entsteht Raum für differenzierte Fragen zu Menschenrechtsschutz, internationaler Politik, zivilgesellschaftlichem Engagement und den Handlungsmöglichkeiten von Organisationen und Einzelpersonen.
Öffentliche Veranstaltung an der Universität Bielefeld
Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Bielefeld veranstaltet den Termin im Raum H9. Eingeladen sind unter anderem Studierende, Lehrende und Forschende, Studieninteressierte, internationale Gäste, Geflüchtete sowie alle Menschen, die sich für Venezuela, Menschenrechte und globale politische Zusammenhänge interessieren.
Die Event-Atmosphäre ist auf konzentriertes Zuhören und eine sachliche Diskussion ausgerichtet. Das Veranstaltungserlebnis lebt von der persönlichen Begegnung mit einer international erfahrenen Expertin und der Möglichkeit, komplexe politische Entwicklungen aus der Perspektive einer venezolanischen Menschenrechtsverteidigerin zu betrachten.
Fazit: Den Dialog über Menschenrechte live erleben
Die Veranstaltung bietet fundierte Einblicke in die Menschenrechtslage Venezuelas und öffnet zugleich den Blick auf die Verantwortung internationaler Akteure. Wer politische Entwicklungen verstehen, menschenrechtliche Fragen vertiefen und an einer öffentlichen Diskussion teilnehmen möchte, findet am 6. November 2026 an der Universität Bielefeld einen wichtigen Gesprächsraum.
Offizielle Kanäle von Ligia Bolívar:
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