Graffiti-Festival 2026: Internationale Street Art verwandelt Bielefelds Uni

Event: Graffiti-Festival in Universität Bielefeld, Universitätshauptgebäude on 4. November 2026

Datum und Uhrzeit

4. November 2026 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

Universitätshauptgebäude
Universitätshauptgebäude, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld, Deutschland

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Graffiti-Festival 2026: Internationale Street Art erobert die Universität Bielefeld

Wenn weiße Wände zu lebendigen Geschichten werden, verwandelt sich das Universitätshauptgebäude in eine offene Bühne für urbane Kunst. Vom 4. bis 12. November 2026 bringt das Graffiti-Festival internationale Künstlerinnen und Künstler nach Bielefeld. Besucherinnen und Besucher erleben den kreativen Entstehungsprozess direkt vor Ort und sehen, wie großflächige Murals, farbstarke Pieces und expressive Street-Art-Kompositionen im laufenden Universitätsbetrieb entstehen.

Internationale Artist-Lineups und große Wandflächen

Das Line-up verbindet unterschiedliche Handschriften und Perspektiven der internationalen Graffiti-Szene. Mit dabei sind Friendly aus Hongkong, Sue Bendek aus Kolumbien beziehungsweise Deutschland, RosyOne aus der Schweiz, Jakob der Bruder aus Österreich, Nense aus Chile und Salvaje Selva aus Spanien. Sie gestalten Flächen im Hauptgebäude, den Durchgang zur Halle, die große Wand in der Uni-Halle und eine Wand im Eingangsbereich.

Die Arbeiten treffen auf verschiedene Stilrichtungen: RosyOne steht für knallbunte Figuren und Old-School-Ästhetik, Jakob der Bruder ist dem Anti-Style verbunden, Nense arbeitet als zeitgenössischer Muralist mit traditionellen Graffiti-Elementen und avantgardistischen Formen. Salvaje Selva verbindet Graffiti mit abstrakten Texturen und Impasto-Effekten, während Sue Bendek Alltagsszenen stilisiert und Friendly ihre langjährige Erfahrung aus der Hongkonger Graffiti-Kultur einbringt.

Festival-Atmosphäre zwischen Uni-Halle und Audimax

Das Graffiti-Festival setzt auf ein offenes Mehrtages-Erlebnis statt auf eine einzelne Ausstellung. Während der Öffnungszeiten der Universität können Interessierte den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter schauen. Sprühdosen, Skizzen, Farbflächen und der stetige Wandel der Motive machen das Festivalgelände zu einem begehbaren Atelier mit unmittelbarer Open-Air- und Campus-Atmosphäre.

Das Begleitprogramm erweitert die Ausstellung um Workshops, Sketch-Treffen, Musik und Diskussionen. Am 4. November startet das Event mit einem lockeren Auftakt in der Uni-Halle. Am 6. November steht vor dem Audimax der Filmabend Chile Estyle über die Street-Art- und Graffitiszene Chiles auf dem Programm, gefolgt von einem Gespräch mit dem chilenischen Künstler Nense.

Workshops, Kreativprogramm und politische Perspektiven

Am 7. und 8. November laden die Workshops Betreutes Sprühen Studierende zum praktischen Arbeiten ein. Der Workshop am 7. November richtet sich an FLINTA*-Personen, der Termin am 8. November ist für alle Studierenden geöffnet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; die Teilnahme ist kostenfrei und die Plätze sind begrenzt.

Am 10. November folgt ein Kreativworkshop in der Uni-Halle. Das Finale bildet am 12. November das Panel Kunst als politische Ausdrucksform vor dem Chile-Mural. Dabei geht es um Graffiti, Street Art, Erinnerung, Protest und die Frage, welche Rolle Wände in politischen Auseinandersetzungen übernehmen.

Ein Festival mit Geschichte und bleibenden Bildern

Die neuen Kunstwerke entstehen im Zuge der Sanierungsarbeiten an bisher weißen Flächen. Sie knüpfen an ein früheres Universitätsfestival aus dem Jahr 2015 an, dessen Kunstwerke das Erscheinungsbild der Uni-Halle über Jahre geprägt haben. Die neuen Murals sollen voraussichtlich bis 2029 sichtbar bleiben. Eine besondere Verbindung schafft das Chile-Mural vor dem Audimax: Das denkmalgeschützte Wandbild chilenischer Exilstudierender aus dem Jahr 1976 feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen.

Fazit: Street Art live erleben

Das Graffiti-Festival 2026 macht die Universität Bielefeld zum offenen Kunstraum und verbindet internationale Artist-Lineups mit Workshops, Film, Musik und gesellschaftlichem Diskurs. Wer urbane Kunst nicht nur betrachten, sondern in ihrer Entstehung erleben möchte, findet hier ein vielseitiges, öffentliches und kostenfreies Kulturprogramm. Vorbeikommen, Farben wirken lassen und die neuen Murals live wachsen sehen.

Offizielle Kanäle von Graffiti-Festival:

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Quellen:

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