Hannah von Legat in Bielefeld: Kolloquium über die Wikingerzeit fällt aus


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Ein Kolloquium über die Wikingerzeit, das in die Gegenwart weist
Dieses Kolloquium der Vormoderne rückt eine Frage ins Zentrum, die weit über die Mittelalterforschung hinausreicht: Wie wird die Wikingerzeit heute gelesen, gedeutet und politisch vereinnahmt? Der Vortrag von Hannah von Legat ist für den 21. Mai 2026 an der Universität Bielefeld angekündigt, fällt jedoch aus. Damit bleibt der Blick frei auf das Thema selbst: auf Rezeption, Geschichtsbilder und die Mechanismen kultureller Deutung.
Wissenschaftliche Präzision statt Mythos
Hannah von Legat arbeitet an der Schnittstelle von Geschichtskultur, Skandinavistik und Mediävistik. Ihr akademischer Hintergrund an der Universität Münster und an der Universität Bielefeld legt nahe, dass sie historische Narrative nicht nur beschreibt, sondern in ihren sozialen und politischen Kontext einordnet. Gerade die Wikingerzeit eignet sich dafür besonders: Sie ist Projektionsfläche, Identitätsangebot und Streitfall zugleich.
Ein Thema mit kultureller Sprengkraft
Die Rezeption der Wikinger in der Neuen Rechten berührt zentrale Fragen der Gegenwart: Wer besitzt Deutungshoheit über historische Bilder? Wie werden Symbole aus der Vormoderne in aktuelle ideologische Debatten überführt? Solche Fragen machen aus einem Kolloquium ein literarisch und kulturgeschichtlich bedeutsames Ereignis, auch wenn die Veranstaltung diesmal nicht stattfindet. Für Interessierte bleibt das Thema ein wichtiger Zugang zu Geschichtspolitik, Populärkultur und wissenschaftlicher Analyse.
Lesungs-Atmosphäre im akademischen Format
Auch ein Kolloquium lebt von Stimme, Argument und intellektueller Spannung. Die angekündigte Veranstaltung hätte jene typische Lesungs-Atmosphäre erzeugt, in der Forschung nicht abstrakt bleibt, sondern als lebendige Autor-Begegnung erfahrbar wird. Gerade an der Universität Bielefeld verbindet das Kolloquium wissenschaftliche Tiefe mit öffentlicher Zugänglichkeit und schafft Raum für Diskussion, Nachfrage und Einordnung.
Ort mit universitärer Ausstrahlung
Der Veranstaltungsort ist das Gebäude X der Universität Bielefeld, konkret der Raum X-E0-222. Der Campus ist über die Universitätsstraße 24 in 33615 Bielefeld erreichbar. Die Universität verweist auf barrierefreie Zugänge, zahlreiche kostenlose Parkplätze auf dem Campus sowie ergänzende Hinweise zur Anreise und zu barrierearmen Wegen. Damit ist der Ort für ein akademisches Publikum gut erschlossen.
Fazit
Auch wenn das Kolloquium ausfällt, bleibt das Thema hochaktuell: Die Wikingerzeit als historischer Resonanzraum zwischen Forschung, Popkultur und politischer Instrumentalisierung. Wer sich für Mittelalterrezeption, Geschichtskultur und wissenschaftliche Debatten interessiert, findet hier einen bemerkenswerten Anknüpfungspunkt. Ein Blick auf die weiteren Veranstaltungen der Universität Bielefeld lohnt sich.
Offizielle Kanäle von Hannah von Legat:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://ekvv.uni-bielefeld.de/pers_publ/publ/PersonDetail.jsp?lang=EN&personId=579175694
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