Holocaust Memory und Zugehörigkeit: Vortrag an der Universität Bielefeld


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Zwischen Erinnerungskultur und Zugehörigkeit: Ein Kolloquium mit politischer Tiefe
In der Universität Bielefeld öffnet sich am 22. Mai 2026 ein Raum für eine ebenso präzise wie dringliche Auseinandersetzung mit Holocaust Memory, Geschichtskultur und der Frage, wie Zugehörigkeit in der Gegenwart verhandelt wird. Der Vortrag im Kolloquium Geschichtskulturen bringt mit Dr. Sultan Doughan aus London und Dr. Katrin Antweiler aus Bremen zwei Stimmen zusammen, deren Forschung die politischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Erinnerung scharf konturiert.
Erinnerung als gesellschaftlicher Prüfstein
Der Titel signalisiert mehr als einen akademischen Vortrag: Er verweist auf die Spannungen zwischen offizieller Erinnerungskultur, nationaler Selbstbeschreibung und den Erfahrungen einer pluralen Gesellschaft. Gerade in Deutschland bleibt die Erinnerung an den Holocaust ein zentraler Bezugspunkt politischer Auseinandersetzung, weil sie Fragen von Verantwortung, Zugehörigkeit und Anerkennung unmittelbar berührt.
Wissenschaftliche Perspektive mit Gegenwartsbezug
Dr. Sultan Doughan forscht zu Citizenship, religiöser Differenz, Rassifizierung und Erinnerung im Kontext liberaler Demokratien; Dr. Katrin Antweiler untersucht Memory Studies, Holocaust-Erinnerung und die Rolle kultureller Erinnerungspraktiken in heterogenen Gesellschaften. Gemeinsam eröffnen sie einen Diskurs, der historische Analyse, ethnografische Genauigkeit und kulturwissenschaftliche Reflexion verbindet. Für das Publikum entsteht daraus ein literarisch-intellektuelles Erlebnis, das nicht auf bloße Information zielt, sondern auf Erkenntnis.
Lesungs-Atmosphäre im Format des Kolloquiums
Auch wenn es sich um einen wissenschaftlichen Vortrag handelt, entfaltet das Format eine eigene Lesungs-Atmosphäre: konzentriert, diskursiv, offen für Rückfragen. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Forschende, Lehrende und alle, die sich für Erinnerungspolitik, Holocaust Education und die kulturelle Bedeutung von Geschichtskulturen interessieren. Wer hier teilnimmt, erlebt Autorität nicht als Distanz, sondern als begründete Sprach- und Denkleistung.
Ort mit akademischer Präsenz
Gebäude X auf dem Campus der Universität Bielefeld steht für eine dichte wissenschaftliche Infrastruktur und kurze Wege zwischen Forschung, Lehre und öffentlichem Austausch. Der Veranstaltungsort in Raum X E0 - 206 verbindet sachliche Klarheit mit der Atmosphäre eines lebendigen Campus, der sich für kontroverse und relevante Debatten eignet.
Fazit
Dieser Vormittag verspricht keine leichte Kost, sondern eine reflektierte Begegnung mit einem Thema von hoher kultureller und politischer Relevanz. Wer sich für Erinnerungskultur, Zugehörigkeit und die Gegenwart der Holocaust-Forschung interessiert, sollte diesen Termin nicht verpassen und die Diskussion vor Ort oder per Zoom live erleben.
Offizielle Kanäle von Sultan Doughan und Katrin Antweiler:
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