Eleonora Rohland & Louis Gerdelan in Bielefeld: DOLDRUMS als interdisziplinäres Kolloquium


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Wenn historische Schiffslogbücher Klima sichtbar machen
Das GWU-Kolloquium an der Universität Bielefeld rückt am 14. Juli 2026 ein Projekt in den Fokus, das Geschichtswissenschaft, Klimaforschung und digitale Analyse auf bemerkenswerte Weise verbindet. Unter dem Titel DOLDRUMS stellen Eleonora Rohland und Louis Gerdelan ihre Arbeit zur maritimen Struktur der Atlantischen Innertropischen Konvergenzzone vor. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in Gebäude X und endet um 20:00 Uhr.
Ein Vortrag zwischen Archiv, Wissenschaft und globaler Geschichte
Wer historische Forschung als lebendigen Erkenntnisraum erlebt, findet hier ein intellektuell dichtes Format. Aus den täglichen Einträgen alter Schiffslogbücher entsteht ein Panorama von Wetter, Wind und Seefahrt, das weit über die maritime Geschichte hinausreicht. Das Projekt fragt nach dem Verhalten der Doldrums, jener windarmen Zone nahe dem Äquator, und nach ihrem Einfluss auf Klima, Handel und menschliche Lebensrealitäten.
Sprachkunst der Forschung: Daten aus der Vergangenheit
Die Lesungs-Atmosphäre eines solchen Kolloquiums lebt nicht von Dramatisierung, sondern von Präzision. Rohlands historische Expertise und der interdisziplinäre Zugriff des Projekts geben dem Abend eine besondere Autorität. Hier wird wissenschaftliche Narration zur Form kultureller Bildung: Archive werden zu Quellen der Gegenwart, und aus nüchternen Aufzeichnungen erwächst ein vielschichtiges Bild globaler Umweltgeschichte.
Der Ort: Universität Bielefeld als wissenschaftlicher Resonanzraum
Gebäude X gehört zu den prägenden Lern- und Forschungsorten der Universität Bielefeld. Der Campus ist über die Haltestelle Universität gut erreichbar, und die Anreise mit der Stadtbahnlinie 4 ist klar ausgeschildert. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen bietet die Universität barrierefreie Zugänge und ausgewiesene Parkmöglichkeiten, darunter Stellplätze in Campusnähe.
Warum sich der Termin lohnt
Das Kolloquium eröffnet nicht nur einen Einblick in ein innovatives Forschungsprojekt, sondern auch in die Methode moderner Geistes- und Kulturwissenschaft. Wer sich für Klima, Kolonialgeschichte, Wissensgeschichte und interdisziplinäre Forschung interessiert, erlebt einen Abend mit hoher fachlicher Dichte und gegenwärtiger Relevanz.
Fazit: Dieser Vortrag verbindet historische Tiefe mit wissenschaftlicher Aktualität und macht sichtbar, wie aus alten Logbüchern neue Perspektiven auf globale Klimadynamiken entstehen. Ein Termin für alle, die Forschung im Entstehen erleben wollen.
Offizielle Kanäle von Eleonora Rohland & Louis Gerdelan:
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