Matthias Asche in Bielefeld: Kolloquium der Vormoderne über Protestantismus und Migration


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Wenn die Frühe Neuzeit spricht: Matthias Asche im Kolloquium der Vormoderne
Das Kolloquium der Vormoderne an der Universität Bielefeld öffnet am 18. Juni 2026 einen präzisen Blick auf die Verflechtungen von Protestantismus, Migration und Elitebewusstsein in der Frühen Neuzeit. Mit Matthias Asche, Professor für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Potsdam, trifft ein ausgewiesener Fachmann für Reformations-, Migrations- und Konfessionsgeschichte auf ein Publikum, das historische Analyse nicht nur hören, sondern intellektuell miterleben will.
Ein Abend für alle, die historische Tiefe suchen
Der Vortrag mit dem Titel Erwähltheit und Bewährung im Protestantismus – Elitebewußtsein und Exulantentheologie bei konfessionell motivierten Migrantengruppen in der Frühen Neuzeit rückt ein Thema ins Zentrum, das im kulturellen Gedächtnis Europas bis heute nachwirkt: religiöse Zugehörigkeit, Exil, Selbstdeutung und sozialer Rang. Die Veranstaltung verspricht eine dichte Lesungs-Atmosphäre des Denkens, in der Quellen, Begriffe und historische Narrative in einen lebendigen Zusammenhang treten.
Wissenschaft als literarische Form der Genauigkeit
Matthias Asche ist an der Universität Potsdam mit der Allgemeinen Geschichte der Frühen Neuzeit verankert. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von der Geschichte Alteuropas über Vergleichende Reformations- und Konfessionsgeschichte bis zur Sozial- und Kulturgeschichte der Migration sowie zur Minderheiten- und Elitengeschichte. Schon seine akademische Laufbahn zeigt die Spannweite seines Zugriffs: Promotion in Tübingen, Habilitation zur Migrations- und Konfessionsgeschichte Brandenburg-Preußens nach dem Dreißigjährigen Krieg und eine langjährige Beschäftigung mit den Ordnungen frühneuzeitlicher Gesellschaften.
Der Ort schafft den passenden Rahmen
Das Kolloquium findet in Gebäude X der Universität Bielefeld, Raum X-E0-222, statt. Der Campus ist als Forschungsort etabliert und bietet den passenden Rahmen für ein öffentliches MA-Kolloquium, das Studierende, Lehrende und den wissenschaftlichen Nachwuchs zusammenführt. Wer historische Debatten in konzentrierter Atmosphäre schätzt, erlebt hier einen Abend, der Argumente, Quellenkritik und fachliche Präzision in den Vordergrund stellt.
Warum dieser Vortrag relevant ist
Asches Thema berührt zentrale Fragen der europäischen Geschichte: Wie formieren sich Gruppen unter Druck? Wie entsteht konfessionelle Identität? Welche Rolle spielen Exil und Migration bei der Herausbildung von Selbstbildern? Solche Fragen sind nicht nur für die Frühneuzeitforschung bedeutsam, sondern auch für den heutigen kulturellen Diskurs über Zugehörigkeit, Minderheiten und religiöse Differenz. Genau darin liegt die besondere literarische Qualität eines guten Kolloquiums: Es erzählt Geschichte nicht als Abfolge von Daten, sondern als Spannung von Erfahrung, Deutung und Selbstbehauptung.
Am 18. Juni 2026 erwartet Besucherinnen und Besucher ein fundierter Abend mit hoher fachlicher Dichte, klarer Forschungsorientierung und der Möglichkeit, Frühneuzeitgeschichte im direkten Austausch zu erleben. Wer historische Lesung, wissenschaftliche Autor-Begegnung und intellektuelle Anregung sucht, sollte dieses Kolloquium live mitnehmen.
Offizielle Kanäle von Matthias Asche:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.uni-potsdam.de/de/hi-fruehe-neuzeit/matthias-asche/person
- Verlag: kein offizielles Profil gefunden










