Peter August Böckstiegels Familienbild: Vortrag in Werther über Fund und Restaurierung


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Ein Abend über Kunst, Gedächtnis und die stille Kunst der Restaurierung
Im Museum Peter August Böckstiegel rückt am 6. Mai 2026 ein außergewöhnlicher Fund in den Mittelpunkt: Peter August Böckstiegels 1924 entstandenes Familienbild. Der Vortrag mit Ilka Meyer-Stork, Diplom-Restauratorin, und David Riedel öffnet den Blick auf die Spurensuche hinter einem verschollen geglaubten Werk – und auf die präzise, geduldige Restaurierung, die aus Fragmenten wieder ein Bild werden ließ.
Wenn ein Gemälde wieder auftaucht
Das Werk wurde 2012 im Böckstiegel-Haus wiederentdeckt, lange nur aus Fotografien bekannt. Dass dieses Bild nach Jahren der Unsichtbarkeit erneut lesbar wurde, verleiht dem Abend eine besondere Spannung: Hier geht es nicht nur um Kunstgeschichte, sondern um das Wiederfinden kulturellen Gedächtnisses. Der Vortrag verbindet damit Forschung, Museumsarbeit und erzählerische Anschaulichkeit zu einem literarisch klingenden, zugleich sachlich fundierten Kulturabend.
Restaurierung als präzise Sprachkunst
Wer an Restaurierung denkt, sieht oft vor allem Ergebnisse. Der Blick hinter die Oberfläche zeigt jedoch eine stille, hochkonzentrierte Arbeit: millimetergroße Farbsplitter, konservatorische Entscheidungen und eine mehr als einjährige Bearbeitung, die dem beschädigten Werk seine Präsenz zurückgab. Diese Lesungs-Atmosphäre im Museum verspricht keine laute Inszenierung, sondern ein intimes literarisches Erlebnis zwischen Materialität, Erinnerung und Fachwissen.
Ein Museum, das Böckstiegel lebendig hält
Das Museum Peter August Böckstiegel in Werther bewahrt nicht nur Werke, sondern erzählt auch die Geschichte eines Künstlers, dessen Œuvre Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik, Plastiken und gestaltete Räume umfasst. Der Vortrag fügt sich in diese lebendige Museumspraxis ein und macht deutlich, warum Böckstiegel bis heute als wichtige Stimme der westfälischen Moderne gilt. Für Besucher entsteht damit ein Abend, der Kunstvermittlung und kulturellen Diskurs miteinander verbindet.
Fazit
Dieser Vortrag richtet sich an alle, die Kunst nicht nur anschauen, sondern in ihrer Entstehung, Gefährdung und Wiedergewinnung verstehen möchten. Wer das Zusammenspiel von Forschung, Restaurierung und Museumsarbeit live erleben will, sollte sich diesen Termin vormerken. Ein Abend für Neugierige, Kunstfreunde und alle, die dem verborgenen Leben eines Bildes nachspüren möchten.
Offizielle Kanäle von Peter August Böckstiegel:
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- Website: https://www.museumpab.de/
- Verlag: kein offizielles Profil gefunden










